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Modul 25-UFP7 Abschlussmodul UFP

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Veranstaltungen im Element 1 zielen darauf ab, dass Studierende die Grundannahmen, Theoriebestände und empirische Methoden bildungswissenschaftlich relevanter psychologischer Forschung verstehen und reflektieren (1). Die erworbenen Kenntnisse zu Lern-, Lehr-, Entwicklungs- und Erziehungsprozessen befähigen die Studierenden entsprechende Aspekte ihres späteren Berufsalltags theoretisch zu reflektieren und führen zum praktischen Handeln als LehrerIn hin (2).

Die Studierenden sollen

  • den Leistungsbegriff, Formen der Leistungserbringung und die Leistungsbewertung allgemein und im Fach Pädagogik überprüfen (3);
  • kompetenzorientierte Leistungsdiagnostik, Operatoren, Anforderungsniveaus, Aufgabenkonstruktion, Erwartungshorizonte im Fach kennen, reflektieren und im Ansatz weiter entwickeln (4);
  • verschiedene Formen der Leistungsbewertung (z.B. Konstruktion einer Klausur; Portfolio-Prüfung; Begutachtung einer Facharbeit) erproben (5).

Lehrinhalte

Im Element 1 werden, je nach Veranstaltungswahl folgende Inhalte thematisiert:
Seminar "Psychologie der Entwicklung und Erziehung in sozialen Kontexten": In dem Seminar werden Inhalte aus verschiedenen Bereichen der Psychologie der Entwicklung und Erziehung in sozialen Kontexten vertieft. Es kann sich dabei um unterschiedliche Entwicklungsbereiche (z.B. kognitive Entwicklung, motivationale Entwicklung, Entwicklung von Werthaltungen und Moral, sozial-emotionale Entwicklung, Entwicklung von Geschlechtsunterschieden), Entwicklungskontexte (Familie, Schule, Gleichaltrige) oder um Aspekte des entwicklungsgemäßen Erziehens und Unterrichtens handeln.
Seminar "Psychologie des Lehrens und Lernens": In dem Seminar werden Inhalte aus verschiedenen Bereichen der Psychologie des Lehrens und Lernens vertieft. Es kann sich dabei um kognitive Grundlagen des Lernens und Lehrens, motivationale und emotionale Voraussetzungen des Lernens und Lehrens, soziale und unterrichtliche Bedingungen des Lernens und Lehrens oder um Fragen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik handeln.
Das Element 2 des Abschlussmoduls thematisiert in vertiefender Weise ausgewählte Aspekte der Leistungsmessung und Leistungsbewertung als eine der zentralen Tätigkeiten des Professionshandelns von LehrerInnen. Die Studierenden sind in besonderer Weise nach Abschluss des Praxissemesters für diese berufliche Anforderung sensibilisiert. Es werden die theoretischen Grundlagen und Studien zum Thema Leistung/Leistungsbewertung erneut aufgegriffen und auf die Besonderheit des Faches Pädagogik/Erziehungswissenschaft - in dem z. B. vielfältige und divergierende Auffassungen zu einem Begriff oder Problem existieren - hin erweitert und konkretisiert. Im praktisch ausgerichteten Teil werden verschiedene Formen der Leistungserbringung und ihrer Bewertung (z.B. Facharbeit, Klausur, Portfolio, Projekte, zentrale Abschlussklausur) analysiert und selbst schriftliche oder mündliche Formen der Leistungserbringung entwickelt und erprobt. Das Modul bezieht damit auch die berufliche Anforderung zu innovieren mit ein (Weiterentwicklung des Pädagogikunterrichts).

Das Element 3 am Ende der PädagogiklehrerInnenausbildung in Form eines Kolloquiums reflektiert und kommuniziert die Entwicklung des Unterrichtsfaches, die aktuellen curricularen Vorgaben, die eigenen Vorstellungen und Erfahrungen der spezifischen Fachinhalte und der Fachdidaktik. Es geht dabei um die kritische Würdigung fachdidaktischer Modelle einerseits und die Entfaltung und Begründung eigener Vorstellungen zur Qualität von Pädagogikunterricht als permanente Aufgabe im Berufsleben andererseits. Der kommunikative Austausch über damit verbundene aktuelle Fragen entlang fachdidaktischer Beiträge unterstützt den Aufbau eines professionellen Verständnisses als künftiger Pädagogiklehrerinnen und initiiert eine kritisch konstruktive Positionierung zu den äußeren Rahmenbedingungen, den besonderen Möglichkeiten des Faches, aber auch seinen Grenzen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Die Studierenden sollten das Praxissemester absolviert haben.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
E1: Vertiefung Lernen und Entwicklung Seminar WiSe&SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
E2: Leistung und Bewertung im UFP Seminar o. Übung WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
E3: Kolloquium im UFP Kolloquium WiSe&SoSe 90h (30 + 60) 3

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
E1: Vertiefung Lernen und Entwicklung (Seminar)

Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen und hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, eine Argumentationsrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes etc.
Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1.200 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
E2: Leistung und Bewertung im UFP (Seminar o. Übung)

s. E1

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Das Modul wird mit einer benoteten Modulprüfung abgeschlossen. Das Modul steht am Ende des Studiums und erhält dadurch seine besondere Bedeutung. Als Prüfungsformen sind Klausur (90 Min.), mündliche Prüfung (30 Min.) oder schriftliche Ausarbeitung (höchstens 4.500 Wörter) möglich. Der Grad der selbstständigen Bearbeitung eines Themas ist hinreichend zu berücksichtigen. Die Prüfung soll weniger auf Einzelfragen konzentriert werden als vielmehr auf die Summe der Kompetenzen im UFP abgestimmt sein.

Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.