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Modul 20-EM-VI Chemische Ökologie - Labor/Freiland

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden besitzen ein vertieftes Wissen über chemisch-ökologische Prozesse, insbesondere über die Rolle und mechanistische Wirkweise von Naturstoffen, die die Kommunikation zwischen Pflanzen und anderen Organismen vermitteln. Sie verfügen über Kenntnisse eines erweiterten Spektrums an Biotests und beherrschen die chemische Analytik mit Schwerpunkt auf der Analytik nicht-flüchtiger Botenstoffe sowie relevante Methoden der Umweltanalytik. Sie gehen souverän mit komplexen multivariaten statistischen Auswerteverfahren, mit wissenschaftlicher Literaturrecherche und mit der Präsentation von Vorträgen um.

Lehrinhalte

In diesem Modul werden chemisch-ökologische Herangehensweisen zur Untersuchung von Ökosystemen vertiefend erarbeitet. Pflanzen haben verschiedene Strategien entwickelt, sich gegen Feinde zu behaupten oder nutzbringende Symbiosen einzugehen. Sekundäre Metaboliten spielen für die chemische Verteidigung eine entscheidende Rolle. Die Kosten solcher Verteidigung werden untersucht. Experimente, die induzierte Abwehrmaßnahmen und den Einfluss von Elicitoren verdeutlichen und erklären, werden sowohl im Labor als auch im Freiland in Kleingruppenarbeit durchgeführt. Verschiedene Metaboliten werden aufgetrennt und chemisch-analytisch untersucht und damit praktische Methoden der angewandten Umweltanalytik vermittelt. Ermittelte Daten werden unter Einsatz komplexer multivariater Statistik ausgewertet und die Ergebnisse im ökologischen Kontext diskutiert. Möglichkeiten des biologischen Pflanzenschutzes werden aufgezeigt. Besonderes Gewicht wird auf die Datenauswertung, Präsentation und Diskussion gelegt. Der Umgang mit wissenschaftlicher Primärliteratur und Literaturrecherche wird vertieft. Praxisbezug ist durch den Besuch eines chemisch-ökologisch arbeitenden Unternehmens und durch Gastvorträge von Wissenschaftlern gegeben.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Durch eine Präsentation oder ein Protokoll wird die Fähigkeit überprüft, den Ablauf der durchgeführten Versuche zu dokumentieren, die gewonnenen Daten darzustellen und die Ergebnisse zu interpretieren.
In der Klausur oder der mündlichen Prüfung wird demgegenüber die Fähigkeit zur Verallgemeinerung und Einordnung in das Zusammenhangswissen geprüft.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Chemische Ökologie - Labor/Freiland Vorlesung mit Übungsanteil SoSe 90h (45 + 45) 3 [SL] [Pr]
Chemische Ökologie - Labor/Freiland Praktikum SoSe 210h (75 + 135) 7 [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Chemische Ökologie - Labor/Freiland (Vorlesung mit Übungsanteil)

Ein Seminarvortrag von in der Regel 10-20 Minuten

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Chemische Ökologie - Labor/Freiland (Praktikum)

Präsentation:
Die erzielten Ergebnisse werden in einer medialen Form präsentiert (Dauer i.d.R. 10-20 Min.).
Protokoll:
Die erzielten Ergebnisse werden verschriftlicht (Umfang i.d.R. 5-20 Seiten).

Präsentation o. Protokoll unbenotet - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Chemische Ökologie - Labor/Freiland (Vorlesung mit Übungsanteil)

Klausur (1,5 Stunden) oder mdl. Prüfung (20 Min.). Es kann der Inhalt des gesamten Moduls abgeprüft werden.

Klausur o. mündliche Prüfung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Fundamental and Applied Ecology / Master of Science [FsB vom 15.04.2013] 2. ein Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.