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Modul 26-HM_TP7_RP Hauptmodul TP7: Religionsphilosophie

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Siehe Lehrplanung

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Dieses Hauptmodul ist dem Bereich der Theoretischen Philosophie zugeordnet. Aufbauend auf den im Grundkurs Theoretische Philosophie vermittelten Überblick über verschiedene Themen der Theoretischen Philosophie vertiefen die Studierenden in diesem Hauptmodul die Kenntnisse im Teilbereich "Religionsphilosophie". In diesem Hauptmodul geht es also um philosophiehistorische und systematische Kenntnisse im genannten Teilbereich, vor allem jedoch um die Aneignung analytischer Fähigkeiten in der Diskussion spezifischer philosophischer Probleme dieses Themengebietes und um die sorgfältige Interpretation von Texten und Argumenten. Die Studierenden sollen mit den Problemen und Antwortmöglichkeiten in diesem Teilgebiet der Theoretischen Philosophie vertraut sein und eine begründete eigene Meinung zu den in den Seminaren behandelten Sachfragen entwickeln. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden nach, indem sie entweder ein ausgewähltes Thema in einer Hausarbeit vertiefen oder in einer Klausur oder mündlichen Prüfung ihr Wissen und Verständnis von den in den Seminaren behandelten Sachfragen zeigen. Durch die Diversität der Modulprüfungen können im gesamten Studienverlauf die einzelnen Kompetenzen geprüft werden.

Lehrinhalte

Die zentrale Frage der Religionsphilosophie ist die Frage nach der Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen. Gibt es unabhängig von der Offenbarung gute Gründe, z.B. an die Existenz eines christlich verstandenen Gottes zu glauben? Oder sprechen die uns zugänglichen Tatsachen nicht eher gegen die Existenz eines solchen Wesens? Für die Existenz Gottes sind hauptsächlich drei so genannte Gottesbeweise ins Feld geführt worden - der ontologische Gottesbeweis, der davon ausgeht, dass schon der Begriff des denkbar vollkommensten Wesens die Existenz mit einschließt, der kosmologische Gottesbeweis, der besagt, dass die Existenz einer kontingenten Welt die Existenz eines notwendigen Wesens voraussetzt, und der teleologische Gottesbeweis, demzufolge die Existenz nicht vom Menschen geschaffener zweckhafter Wesen in der Welt nur durch einen intelligenten Urheber erklärt werden kann. Gegen die Existenz eines allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gottes spricht dagegen in den Augen vieler die Tatsache, dass es in der Welt so unermesslich viel unsagbares Leid gibt. In der Religionsphilosophie geht es weiter um die Fragen: Sind die Eigenschaften eines christlich verstandenen Gottes kohärent explizierbar? Welche Rolle spielen religiöse Erfahrungen? Kann es Wunder geben? Benötigen religiöse Überzeugungen überhaupt eine Rechtfertigung?
In diesem Modul wählen die Studierenden aus dem in der Lehrplanung festgelegten Angebot zwei Seminare aus (wenn zwei Seminare als Einheit angeboten werden, können sie nur gemeinsam studiert werden). Aufbauend auf den Grundkurs Theoretische Philosophie erarbeiten die Studierenden Kenntnisse im Teilbereich der "Religionsphilosophie" und zwar in historischer und in systematischer Perspektive. Dies kann anhand von Überblicksveranstaltungen geschehen oder in vertiefenden Seminaren zu konkreten Sachfragen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Im BA-Studiengang: Abschluss der beiden Grundmodule.
Für ein erfolgreiches Studium des Fachs Philosophie sind Englischkenntnisse erforderlich, da in einigen Seminaren der Hauptmodule englischsprachige Texte gelesen werden. Seminare, in denen ausschließlich Englisch gesprochen wird, sind im ekVV durch einen entsprechenden Hinweis gekennzeichnet.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Seminar 1

Zur Auswahl stehen alle Seminare, die im ekVV dem Modul "Religionsphilosophie" zugeordnet sind.

Seminar Siehe Lehrplanung 90h (30 + 60) 3 [SL]
Seminar 2

Zur Auswahl stehen alle Seminare, die im ekVV dem Modul "Religionsphilosophie" zugeordnet sind.

Seminar Siehe Lehrplanung 90h (30 + 60) 3 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Seminar 1 (Seminar)

Als Studienleistung im Fach Philosophie kommen in Frage: Referate, Bearbeitungen von Übungsaufgaben, Sitzungs- oder Diskussionsprotokolle sowie kurze Essays. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Das Anfertigen einer Literaturliste oder eines Thesenpapiers, eine Argumentrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes uwm. Für alle Beiträge gilt: Insgesamt dürfen von jedem Studierenden in einer Veranstaltung schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern oder mündliche Beiträge in einem Umfang von höchstens 10-20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 2 (Seminar)

Siehe Studienleistung bei Seminar 1.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Der geforderte Umfang beträgt: Bei Hausarbeiten ca. 4000 Wörter, bei Klausuren 90 Minuten und bei mündlichen Prüfungen 30 Minuten.
Wie viele Hauptmodule je nach Studiengang und Profil mit einer schriftlichen bzw. mündlichen Modulprüfung abzuschließen sind, ist den entsprechenden FsB zu entnehmen.

Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung 1 120h 4
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Philosophie / Bachelor of Arts [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderung vom 05.09.2016] Kernfach (fw) 3. o. 4. o. 5. o. 6. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Philosophie / Bachelor [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderung vom 05.09.2016] Nebenfach (fw) 3. o. 4. o. 5. o. 6. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Philosophie / Bachelor of Arts [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderung vom 05.09.2016] Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 3. o. 4. o. 5. o. 6. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Philosophie / Bachelor [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderung vom 05.09.2016] Nebenfach (Gymnasium und Gesamtschule) 3. o. 4. o. 5. o. 6. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Philosophie / Bachelor of Arts [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderung vom 05.09.2016] Fach (Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen) 3. o. 4. o. 5. o. 6. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Philosophie / Master of Education [FsB vom 02.05.2014 mit Berichtigung vom 13.05.2016] Fortsetzung Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 3. o. 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Philosophie / Master of Education [FsB vom 02.05.2014 mit Berichtigung vom 13.05.2016] Fortsetzung Nebenfach (Gymnasium und Gesamtschule) 3. o. 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.