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Modul 5-I-IP-TM4 Datengetriebene Methoden für die evidenzbasierte und individualisierte Medizin

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

5 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

In diesem Modul lernen Studierende datengetriebene Methoden kennen, welche die evidenzbasierte und individualisierte Diagnostik und Therapie in der medizinischen Versorgung unterstützen. Zum einen lernen die Studierende Methoden zur Verknüpfung von Daten aus verschiedenen Quellen (Labordaten, Genomdaten, andere phänotypische Daten) kennen. Die Studierenden werden in die Lage versetzt die wichtigsten Methoden und Verfahren im Bereich der Standardisierung, Harmonisierung und Qualitätssicherung von Daten- und Probensammlungen zu bewerten, anzuwenden und de novo zu entwickeln.
Praxisbezogen lernen die Studierenden datenanalytische Methoden kennen mit denen Datensätze aus der Hochdurchsatzforschung für die individualisierte Prävention, Diagnose und Therapie genutzt werden können. Hierzu gehört auch der Umgang mit innovativen Methoden und Werkzeugen, die den unmittelbaren Nutzen und die Anwendbarkeit von systemorientierten Ansätzen basierend auf Daten aus der Hochdurchsatzforschung für die individualisierte Medizin erlauben. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, diese Daten zu interpretieren, klassifizieren, differenzieren und zu bewerten, wie sie im weiteren implementiert werden müssen. Dafür sollen sogenannte „Omics“-Datensätze, wie Genom-, Transkriptom-, Epigenom- oder Metabolomdaten und gegebenenfalls korrelierende Datensätze – beispielsweise solche zu klinischen Phänotypen und Umweltfaktoren – verwendet werden. Die Schwerpunkte liegen auf dem Verfügbarmachen von Daten, ihrer Integration und Analyse und/oder dem Einsatz von mathematischen Modellen.
Die Studierenden sind in der Lage, die Anwendung und den Einsatz solcher Systeme im klinischen Einsatz zu bewerten, kritisch zu reflektieren und weiter bzw. neu zu entwickeln.
Die Studierenden werden dazu befähigt, in diesem Themenbereich die Projektarbeit zu schreiben.

Lehrinhalte

Das Modul behandelt folgende Inhalte:

1) Methoden zur Analyse von Omics-Daten zur Identifikation von Biomarkern
2) Methoden zur Vorhersage von Outcomes für spezifische Patientenkohorten
3) Methoden im Bereich Real World Evidence Generation
4) Methoden und Informationsysteme für den Zugang zu klinischer Evidenz
5) Daten-getriebene Methoden in der Diagnostik
6) Daten-getriebene Methoden in der Therapieentscheidung
7) Umgang mit möglichen Biases in den Daten

Empfohlene Vorkenntnisse

5-I-IP-TM3 Medizinische Informationssysteme

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Datengetriebene Methoden für die evidenzbasierte und individualisierte Medizin Vorlesung WiSe 60h (30 + 30) 2 [Pr]
Übungen zu datengetriebene Methoden für die evidenzbasierte und individualisierte Medizin Übung WiSe 60h (15 + 45) 2

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Datengetriebene Methoden für die evidenzbasierte und individualisierte Medizin (Vorlesung)

Eine schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 13.600 bis 20.400 Zeichen (8 bis 12 Seiten) im Kontext der Datenerhebung, -analyse und -verarbeitung einschließlich einer methodenbasierte Bewertung und Reflexion mit Blick auf den klinischen Alltag.

Essay 1 30h 1
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Medizin / Staatsprüfung [Studien- und Prüfungsordnung vom 15.02.2021] Technologische Transformation in der Medizin 5. ein Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
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