Modul 22-M-4.4.16 Profilmodul "Global- und Verflechtungsgeschichte"

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

15 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

• Befähigung, eigenständig eine tragfähige und relevante Fragestellung zu einem Thema der Globalgeschichte im Anschluss an eine Forschungsdiskussion zu entwickeln
• Befähigung zur eigenständigen, theoriegeleiteten Analyse und Kontextualisierung eines Themas der Globalgeschichte im Epochen- und Sachzusammenhang
• selbstständige Recherche von Quellen und Forschungsliteratur sowie kritischer Umgang mit beidem
• Kompetenz zur kritischen Reflexion der Relevanz und des Analysewegs in mündlicher und schriftlicher Form
• inhaltlich, sprachlich und formal angemessene Darstellung der Ergebnisse in schriftlicher und mündlicher Form.

Lehrinhalte

Das „Profilmodul Globalgeschichte“ ermöglicht den Studierenden innerhalb des Masterstudiengangs Geschichtswissenschaft eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Globalgeschichte. Im Modul werden Dynamiken und Prozesse von sozialer, ökonomischer, politischer und kultureller Interaktion in Kontaktzonen, Globalisierung, Kolonialität bzw. Dekolonisierung und Dependenz thematisiert. Regionen, Nationalstaaten und Lokalitäten werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern in einen globalen Verflechtungszusammenhang gestellt. Dabei werden etwa lokale und regionale Themen mit globalgeschichtlichen Ansätzen bearbeitet. Masterseminar und Historische Kontextualisierung sind eng aufeinander bezogen und werden in einem Semester studiert. Sie können von einem oder zwei Lehrenden angeboten und auch zu einem vierstündigen Block zusammengefasst werden.
Die Historische Kontextualisierung vermittelt vertieftes, problem- und forschungsorientiertes Wissen zum Thema des Seminars und bettet dieses in einen breiteren historischen Zusammenhang ein. Es werden einschlägige neuere Arbeiten erörtert, die im weiteren Bezug für das Seminarthema relevant sind.

Im Seminar werden forschungsnahe Probleme behandelt und zugehörige Arbeitstechniken, insbesondere der kritische Umgang mit Quellen und Forschungsliteratur, intensiv eingeübt.
Im Kolloquium zur Global- und Verflechtungsgeschichte geben auswärtige und interne Referent*innen durch wissenschaftliche Vorträge Einblicke in ihre aktuellen Forschungsarbeiten. Der regelmäßige aktive Besuch des Kolloquiums erweitert den Blick für unterschiedliche Forschungsansätze und -praktiken. Durch ihre Beteiligung an der Diskussion reflektieren die Teilnehmer*innen aktuelle Forschungskonzepte und erlernen die Regeln und Standards wissenschaftlicher Kommunikation.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Historische Kontextualisierung und Seminar stehen in einem engen inhaltlichen Zusammenhang und werden im ekvv als Pakete ausgewiesen. Da sich die Modulprüfung auf beide Veranstaltungen bezieht, ist der Besuch beider zusammengehöriger Lehrveranstaltungen Voraussetzung für das erfolgreiche Absolvieren der Modulprüfung.

Modulstruktur: 3 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Historische Kontextualisierung
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Kolloquium
Art Kolloquium
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Masterseminar
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 120h (30 + 90)

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Historische Kontextualisierung (Seminar)

Präsentation (10-15 Minuten mit Tischvorlage) eines Forschungsbeitrags bzw. einer Quelle oder eine schriftliche Ausarbeitung nach Maßgabe des/der Veranstalters/in

siehe oben siehe oben
Kolloquium (Kolloquium)

Nach Maßgabe der*des Veranstalters*in: Kolloquiumsjournal, in dem die Themen der besuchten Kolloquiumssitzungen dokumentiert und für fünf Sitzungen in Stichworten eigene Fragen und oder Kommentare zum Vortrag notiert werden oder Protokoll zu einer Kolloquiumssitzung.

siehe oben siehe oben
Masterseminar (Seminar)

Referat (20-30 Minuten) mit Thesenpapier zur Vorbereitung der Modulprüfung: Vorstellung des Hausarbeitskonzepts oder eine gleichwertige schriftliche Studienleistung nach Maßgabe des Lehrenden (Konzeptpapier, 3-4 Seiten)

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Masterseminar (Seminar)
Art Hausarbeit
Gewichtung 1
Workload 150h
LP2 5

Die Hausarbeit im Umfang von 50.000 - 60.000 Zeichen geht aus dem Seminar hervor, bezieht aber Gegenstände der "Historischen Kontextualisierung" ein. Bearbeitet wird ein eigenständig gewähltes Thema.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Geschichtswissenschaft / Master of Arts [FsB vom 01.04.2021] Allgemeine Geschichte 2. o. 3. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Geschichtswissenschaft / Master of Arts [FsB vom 01.04.2021] Global- und Verflechtungsgeschichte 2. o. 3. ein Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.