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Modul 30-M-PW-GL Grundlagenmodul

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Rahmen des allgemeinen Kompetenzkonzepts der Fakultät für Soziologie (siehe http://www.uni-bielefeld.de/soz/studium/pdf/Kompetenzkonzept_06_02_2019.pdf) erwerben Studierende grundlegendes theoretisches und empirisches Wissen im Bereich der Politikwissenschaft. Darüber hinaus vertiefen sie ihre Kenntnisse im Bereich der Methoden empirischer Sozialforschung.
Studierende eignen sich Methoden, Konzepte und Theorien zur Analyse politischer Phänomene an. Das Modul befähigt zur Erarbeitung und selbständigen Anwendung theoretischen Reflexionswissens und zur Wahl adäquater Methoden für die Analyse des politischen Systems.

Lehrinhalte

Das Modul vermittelt Grundlagen der Politikwissenschaft und der politischen Soziologie, indem es einerseits die Auffrischung und Erarbeitung von Konzepten und Theorien der Politikwissenschaft und andererseits die Vertiefung vorhandener Kenntnisse der Methoden empirischer Sozialforschung ermöglicht. Das Modul besteht aus dem Seminar "Konzepte und Theorien der Politikwissenschaft" und zwei Vorlesungen zu "Methoden empirischer Sozialforschung". Das Seminar "Konzepte und Theorien der Politikwissenschaft" befasst sich mit modernen und aktuellen Ansätzen und Theorien der internationalen Politikwissenschaft und deren Reflektion insbesondere in der Perspektive benachbarter Disziplinen.
Die beiden Methodenvorlesungen behandeln qualitative sowie quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung. Im Rahmen der qualitativen Methodenvorlesung werden anhand von neueren empirischen Studien die wichtigsten qualitativen Verfahren vertieft (z.B. Ethnographie, narratives Interview, Gruppendiskussion, Konversationsanalyse, Inhaltsanalyse) und zentrale Methoden der qualitativen Datenanalyse präsentiert (z.B. Grounded Theory, Ethnomethodologie, Objektive Hermeneutik). In der quantitativen Methodenvorlesung wird vor allem auf statistische Verfahren eingegangen. Bei den statistischen Verfahren wird auf die deskriptive Statistik des BA- Studiums aufgebaut und insbesondere die Inferenzstatistik behandelt. Daneben soll auch ein Überblick über Techniken multivariater Verfahren der Datenanalyse gegeben werden.
Die Aneignung von und Auseinandersetzung mit Ansätzen und Theorien der Politikwissenschaft und mit den Methoden der empirischen Sozialforschung wird in den Lehrveranstaltungen des Moduls durch die Lektüre und Diskussion einschlägiger Texte in einer selbstorganisierten Studiengruppe unterstützt, deren Verlauf in einer kommentierten Leseliste zu dokumentierten ist.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 SL, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Theorien und Konzepte der Politikwissenschaft Seminar WiSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
Vorlesung Qualitative Methoden Vorlesung WiSe 60h (30 + 30) 2
Vorlesung Quantitative Methoden Vorlesung WiSe 60h (30 + 30) 2

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Theorien und Konzepte der Politikwissenschaft (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 60 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Im Rahmen der Studiengruppe bzw. in einem von einer Dozentin/ einem Dozenten angeleiteten Selbststudium werden für den Studiengang notwendige Fachkenntnisse erarbeitet und anhand einer Leseliste dokumentiert.

Bericht unbenotet 60h 2
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
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