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Modul 25-BE-IndiErg11 Schlüsselqualifikation Berufsorientierung

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Dies Modul dient dazu, dass die Studierenden eine (erste) Orientierung über ihre im Studium erworbenen Kompetenzen erhalten und Methoden erlernen, diese zu ermitteln. Zusätzlich werden die Studierenden zu einer ersten Erkundung und Reflexion von Arbeitsfeldern der Erziehungswissenschaft angeleitet. Die Erkenntnisse aus den Elementen 1 und 2 werden anschließend in Element 3 schriftlich in Form eines Portfolios reflektiert.

In Element 1 werden die Studierenden befähigt, ihr eigenes Kompetenzprofil mittels Reflexionsaufgaben zu ermitteln. Die Studierenden lernen unterschiedliche Ansätze und Methoden zur Reflexion und Erkundung eigener Kompetenzen kennen und können diese anwenden. Ziel des Elements 1 ist es, dass die Studierenden Reflexionskompetenz über eigene Fähigkeiten und Interessen erwerben und diese im weiteren Studienverlauf, zur Berufswahl sowie zur Überprüfung des eigenen pädagogischen Handelns anwenden können.

In Element 2 erhalten die Studierenden eine erste Orientierung über das heterogene Berufsfeld der Erziehungswissenschaft sowie über einzelne Anforderungen spezifischer Arbeitsplätze. Dazu werden die Studierenden zunächst zur Erkundung der Praxis angeleitet. Anschließend sollen die Studierenden in Kleingruppen ein Berufsfeld identifizieren, persönliche Fragestellungen, Erwartungen und Kriterien an dieses Feld entwickeln und eigenständig, mit geeigneten Formen, erkunden. Die Ergebnisse der eigenverantwortlichen Erkundung werden in einer frei wählbaren Form (z.B. Poster, Präsentation, Videobeitrag etc.) präsentiert. Im Vorfeld der Präsentation ist eine Skizze über die geplante Erkundung einzureichen. Insgesamt erwerben die Studierenden Informations- und Recherchekompetenzen sowie Feld- und Handlungskompetenzen. Ziel des Elements ist es, dass die Studierenden, mit Hilfe der vermittelten Strategien und Anleitungen, dazu befähigt werden, Fragen an die Praxis im Feld zu entwickeln und sich in diesem zu orientieren. Dazu werden die Erfahrungen aus der Erkundung vor dem Hintergrund der im Vorfeld erstellten Fragestellungen reflektiert und anschließend auf den weiteren Studien- und Berufswahlverlauf bezogen.

In Element 3 werden die Inhalte aus den Elementen 1 und 2 vertiefend zusammengeführt. In einer Abschlusswerkstatt als Blockveranstaltung wird das Portfolio in seinen Kriterien und Anforderungen besprochen und als unbenotete Modulprüfung im anschließenden Selbststudium verfasst.

Lehrinhalte

In Element 1 werden theoretische Ansätze, Haltungen und Methoden der (schriftlichen) Reflexion kennengelernt und eingeübt. Es wird die Betrachtung der eigenen berufsbiographischen Kompetenzen unter Anleitung erlernt. Weitere Lehrinhalte dieses Elements sind: Fragestellungen und Kriterien für die Überprüfung des eigenen Profils und eigener Kompetenzen entwickeln, die aktive Teilnahme an Gruppenarbeiten, wissenschaftliche Texte lesen, bearbeiten, gemeinsam diskutieren und kritisch hinterfragen.

In Element 2 werden pädagogische Arbeitsplätze theoretisch und handlungsorientiert erkundet. Dabei beschäftigen sich die Studierenden zunächst mit dem Basiswissen über Berufsorientierung. Mögliche Berufsfelder der Erziehungswissenschaft werden gemeinsam identifiziert und eingegrenzt. Es werden verschiedene Aspekte und Kriterien für die Erkundung von Praxisfeldern nach selbstgewählten Fragestellungen diskutiert und entwickelt. Zudem werden verschiedene Erkundungsformen wie Beobachtung und Interviews theoretisch und in der praktischen Anwendung kennengelernt (z.B. Beobachtungstraining, Beobachtungsfehler) und im Anschluss reflektiert. Zudem wird die Aneignung von Recherche- und Kontaktaufnahmestrategien zu möglichen Arbeitsfeldern sowie die Vorbereitung und Durchführung der eigenen Ergebnispräsentationen geübt. Als weitere Lehrinhalte können z.B. Stellenanzeigen gemeinsam gelesen, diskutiert und mit bisher gelernten Inhalten aus dem Studium verknüpft werden. Weiterhin finden kritische Auseinandersetzungen statt. Darin werden u.a. thematisiert die Frage nach einer Ökonomisierung des Studiums, die Reflexion von Schwierigkeiten und Grenzen einerseits in der Erkundung von Praxisfeldern und andererseits in Bezug auf Berufswünsche.

In Element 3 werden die Inhalte aus den Elementen 1 und 2 vertiefend zusammengeführt. In einer Abschlusswerkstatt als Blockveranstaltung wird das Portfolio in seinen Kriterien und Anforderungen besprochen und als unbenotete Modulprüfung im anschließenden Selbststudium verfasst.

Empfohlene Vorkenntnisse

  • Besuch wird ab dem 2. Semester empfohlen, um auf erste Kenntnisse der Erziehungswissenschaft zurückgreifen zu können
  • Besuch der Elemente 1 und 2 vor Element 3

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
E1: Kompetenzerkundung - eine Selbstorientierung Seminar SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
E2: Praxiserkundung in der Erziehungswissenschaft mit verpflichtendem Exkursionsanteil Seminar SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
E3: Abschlusswerkstatt Angeleitetes Selbststudium WiSe 90h (15 + 75) 3 [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
E1: Kompetenzerkundung - eine Selbstorientierung (Seminar)

Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen und hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, eine Argumentationsrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes etc. Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
E2: Praxiserkundung in der Erziehungswissenschaft mit verpflichtendem Exkursionsanteil (Seminar)

Die Studienleistung umfasst die verpflichtende Teilnahme an einer selbstständigen Exkursion, zu der die Studierenden angeleitet werden, das Anfertigen einer Skizze der geplanten Praxiserkundung, die Vorbereitung und Durchführung der Erkundung des Praxisfelds sowie die Vorbereitung und Durchführung der Präsentation der Ergebnisse.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
E3: Abschlusswerkstatt (Angeleitetes Selbststudium)

Das Portfolio dokumentiert den Lernprozess innerhalb des Moduls und dient der Vertiefung der Schreibkompetenz sowie der Einübung einer reflektierenden Haltung. Das Portfolio setzt sich dabei aus verpflichtenden und optionalen Anteilen zusammen. Verpflichtende Elemente des Portfolios sind:

  • Kriterien und Fragestellung an das Arbeitsfeld
  • Skizze der Erkundung aus Element 2
  • kurze Darstellung des Arbeitsfeldes
  • Darstellung und Begründung der Erkundungsform und der Erkundung
  • Darstellung der Präsentation/Ergebnisse

Optionale Elemente können darüber bspw. sein: individuelle Ergebnisse von Übungen und Methoden zur Kompetenzreflexion, Notizen und Ergebnisse zu weiteren Berufsfeldern, Informationsmaterial zu Berufsfeldern (Stellenanzeigen, Literatur etc.), weiterführendes Material zur Berufsberatung sowie persönliche Zielsetzungen/Meilensteine/Zeitplanungen der Berufsorientierung.

Die Bewertung des Portfolios erfolgt abschließend aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Sammlung. Das Portfolio hat einen Umfang von ca. 3000 Wörtern.

Portfolio unbenotet - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.