Die Studierenden erlangen die theoretisch-analytische Kompetenz, ein Verständnis für erziehungswissenschaftliche Fragen, Ambivalenzen und Widersprüche zu entwickeln.Dies umfasst neben der Auseinandersetzung mit historischem und methodologischem Wissen, das angeeignet und kritisch reflektiert wird, auch, auf wissenschaftstheoretischer Ebene Erziehungswissenschaft mit Blick auf grundlegende erkenntnistheoretische Probleme und Selbstverständnisse zu thematisieren.Das Modul erschließt weiterhin die Erziehungswissenschaft über die Systematik der Lebensalter. Die Studierenden lernen sowohl Prozesse des Aufwachsens als auch Etappen im Lebensverlauf in deren sozialen, historischen sowie individuumsbezogenen Dimensionen zu reflektieren. Daran angeknüpft sind pädagogische Fragen, die sich auf institutionelle und nicht-institutionelle Kontexte beziehen. Die Studierenden erwerben vertiefte Kenntnisse über Pädagogik unter Prozess-, AkteurInnen-, Handlungsfeld- sowie Professionsperspektive.Die Studierenden vertiefen bereits bestehende Fähigkeiten zum Umgang mit theoretischen Texten und empirischen Studien, zu Kommunikation und Präsentation sowie zu Formen selbstgesteuerten Lernens.
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Durch die Auseinandersetzung mit Prozessen und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis erwerben die Studierenden die Kompetenz, die Erziehungswissenschaft als Wirklichkeitswissenschaft anzusehen und deren empirische Erkenntnisse kritisch und reflexiv zu hinterfragen. Die Studierenden erwerben darüber hinaus vertiefte Kenntnisse sowohl über die wissenschaftstheoretischen und methodologischen Grundlagen als auch über die Methoden empirischer Forschung, wodurch sie in die Lage versetzt werden, empirische Forschungsarbeiten zu hinterfragen und bezüglich ihrer pädagogischen Relevanz zu beurteilen. Eine fundierte Auseinandersetzung mit empirischer Forschung findet allerdings nicht nur aus kritisch hinterfragender Perspektive statt, sondern die Studierenden werden auch mit der Rolle der/des selbständig empirisch Forschenden vor Ort konfrontiert. Die Studierenden lernen, theoretische Fragestellungen in empirische Untersuchungskonzepte zu transformieren, die Möglichkeiten und die Grenzen dieser Transformationen zu reflektieren und die Konzepte verantwortungsvoll und auf methodisch hohem Niveau forschungspraktisch umzusetzen.
Die Studierenden haben sich mit den historischen Entwicklungslinien, Formen und Institutionalisierungsprozessen Sozialer Arbeit und pädagogischer bzw. verwandter Beratungsformen auseinandergesetzt und ihre jeweilige gesellschaftliche Funktion reflektiert. Sie sind in der Lage, die Institutionalisierung von Sozialer Arbeit und Beratung theoretisch und gesellschaftspolitisch zu begreifen und können entsprechende Theorien und Diskurse einordnen und nachvollziehen. Die Studierenden kennen soziale Probleme in ihrer Genese, sozialen Konstruktion und Bedeutung und die jeweiligen institutionellen Antworten. Sie können dies zur Sozialen Arbeit und Beratung als Professionen in Beziehung setzen. Ihnen sind zentrale Begriffe, Konzepte und Diskurse der Sozialen Arbeit und Beratung bekannt. Die Studierenden haben den Zusammenhang zwischen sozialstaatlichen Leitbildern und Orientierungen und den jeweiligen Formen von Sozialer Arbeit und Beratung angeeignet und sind in der Lage, ihr Wissen reflexiv in der Analyse von sozialen Strukturen, Habitus, Geschlecht, Kultur etc. einzusetzen, Kategorisierungen zu dekonstruieren sowie sich in fachlichen Diskursen argumentativ zu positionieren.
Die Studierenden erwerben vertiefte theoretische und systematische Kenntnisse über die Funktionsweisen, Institutionalisierungen und Arbeitsformen Sozialer Arbeit und Beratung in ausgewählten, relevanten Feldern und gewinnen Einsichten in die Potentiale und Grenzen sozialpädagogischen Handelns und sozialer Beratung. Sie verstehen in diesem Zusammenhang die (historischen) Widersprüche, Spannungen und Strukturkonflikte in den Feldern Sozialer Arbeit und Beratung. Sie sind in der Lage, feldspezifische Handlungsformen mit Strukturen und Prinzipien in Sozialer Arbeit und Beratung sowie Rollen, Funktionen und Habitus in Beziehung zu setzen, sie ethisch und theoretisch einzuordnen und reflexiv zu verstehen. Sie erkennen, wie sich im Handlungsfeld allgemeine Prinzipien unter dem Einfluss bestimmter Ideologien und Interessen verändern und es zu Widersprüchen und Konflikten in professionellen Zusammenhängen kommt. Sie können semantische Trends und Moden von belastbaren Theorien und Handlungsorientierungen unterscheiden und entwickeln eine analytische und reflexive Haltung zu Institutionen.
Die Studierenden haben sich mit sozialen und klinischen Institutionen in Sozialer Arbeit und Beratung auseinandergesetzt. Sie können nachvollziehen, wie sich Bilder und Sichtweisen von Adressat_innen in institutionellen Rollen, Strukturen, Bearbeitungsformen und Methoden niederschlagen und können diese Bilder hinterfragen und gegebenenfalls dekonstruieren. Vor dem Hintergrund fundierter theoretischer und empirischer Kenntnisse über die jeweiligen Lebenslagen, Lebenswelten, Bedürfnisse und Rechte der Adressat_innen sind sie in der Lage, angemessene von unangemessenen Zugangsweisen und Bearbeitungsstrategien zu unterscheiden.Die Studierenden sind in der Lage, Managementstrategien, institutionelle Dynamiken und Kulturen sowie Machtprozesse unter institutionellen und organisationalen Gesichtspunkten zu analysieren und einzuordnen. Sie können diese Dynamiken in professionstheoretischer und -ethischer Sicht evaluieren und sich professions- und gesellschaftspolitisch zu professioneller Haltung und Mandat positionieren.
Die Studierenden erweitern ihr theoretisches Grundlagenverständnis erziehungswissenschaftlicher Fragestellungen um eine internationale und komparative Dimension. Sie lernen Theorien, Methoden und Forschungszusammenhänge einer internationalen, reflexiven, differenzsensiblen Erziehungswissenschaft kennen und wissenschaftlich anzuwenden. Neben dem erweiterten Wissens- und Methodenerwerb verbessern die Studierenden ihre englischsprachige Kompetenz und erhalten Hilfestellungen zum leichteren Verständnis der englischen Wissenschaftssprache und zum Verfassen englischsprachiger Texte.Die Studierenden erwerben reflexive, grenzüberschreitende Orientierungs- und Handlungskompetenz durch die kritische inhaltliche Auseinandersetzung mit Fremd- und Differenzkonstruktionen in unterschiedlichen erziehungswissenschaftlichen Konzepten und ländervergleichenden Untersuchungen. Sie werden in die Lage versetzt, eigene stereotype Haltungen und Einstellungen zu erkennen, kritisch zu betrachten und zu verändern sowie neue Perspektiven und Denkweisen des Eigenen, des augenscheinlich Vertrauten zu entwickeln.
Das Forschungsprojekt ermöglicht es den Studierenden praktisch nachzuvollziehen, dass sich wissenschaftliches Vorgehen vom Alltagshandeln durch ein systematisches und methodisches Vorgehen unterscheidet. Die mit der Konzeption der Erziehungswissenschaft als Wirklichkeitswissenschaft verbundene empirische Fundierung und kontrollierte Regelhaftigkeit der Wissensgenerierung wird den Studierenden anhand einer eigenen empirischen Studie deutlich. Die Studierenden können erziehungswissenschaftliche Forschungsfragen / Forschungshypothesen formulieren und operationalisieren. Sie können adäquate Erhebungsverfahren für eigene Forschungsarbeiten auswählen und ggf. modifizieren. Sie können qualitative und quantitative Auswertungsverfahren der erziehungswissenschaftlichen Forschung anwenden. Sie interpretieren die Ergebnisse eigener Forschungsarbeiten vor dem Hintergrund einschlägiger Theorien und können deren Relevanz für eine spätere professionelle Tätigkeit antizipieren. Sie kennen die Grundlagen und Regeln, nach denen in der Erziehungswissenschaft empirische Forschungsberichte abgefasst werden und können diese beim Verfassen eines Forschungsberichtes anwenden.Insgesamt lernen die Studierenden, dass die verschiedenen Formen empirischer Wissensgewinnung und deren adäquate Anwendung eine notwendige Grundlage für evidenzbasiertes Handeln in pädagogischen Professionen darstellt. Damit wird erreicht, dass die künftigen forschungspraktisch ausgebildeten Professionellen ihre berufliche Praxis theoriegeleitet reflektieren, neue wissenschaftliche Erkenntnisse selbstständig rezipieren und - bei gegebener praktischer Relevanz ¬- in die eigene Handlungspraxis integrieren.Darüber hinaus werden die Studierenden im späteren Beruf in der Lage sein, eigene Projekte zur empirischen Wissensgewinnung auf der Basis klarer methodischer Regeln zu konzipieren, durchzuführen und deren Resultate für die Handlungspraxis zugänglich zu machen. Mit der Durchführung des Forschungsprojektes werden weiterhin auch Sozialkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Selbstkompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, selbstständiges und zielorientiertes Arbeiten, Flexibilität etc. gefördert.
Das Forschungsprojekt ermöglicht es den Studierenden praktisch nachzuvollziehen, dass sich wissenschaftliches Vorgehen vom Alltagshandeln durch ein systematisches und methodisches Vorgehen unterscheidet. Die mit der Konzeption der Erziehungswissenschaft als Wirklichkeitswissenschaft verbundene empirische Fundierung und kontrollierte Regelhaftigkeit der Wissensgenerierung wird den Studierenden anhand einer eigenen empirischen Studie deutlich. Die Studierenden können erziehungswissenschaftliche Forschungsfragen / Forschungshypothesen formulieren und operationalisieren. Sie können adäquate Erhebungsverfahren für eigene Forschungsarbeiten auswählen und ggf. modifizieren. Sie können qualitative und quantitative Auswertungsverfahren der erziehungswissenschaftlichen Forschung anwenden. Sie interpretieren die Ergebnisse eigener Forschungsarbeiten vor dem Hintergrund einschlägiger Theorien und können deren Relevanz für eine spätere professionelle Tätigkeit antizipieren. Sie kennen die Grundlagen und Regeln, nach denen in der Erziehungswissenschaft empirische Forschungsberichte abgefasst werden und können diese beim Verfassen eines Forschungsberichtes anwenden.Insgesamt lernen die Studierenden, dass die verschiedenen Formen empirischer Wissensgewinnung und deren adäquate Anwendung eine notwendige Grundlage für evidenzbasiertes Handeln in pädagogischen Professionen darstellt. Damit wird erreicht, dass die künftigen forschungspraktisch ausgebildeten Professionellen ihre berufliche Praxis theoriegeleitet reflektieren, neue wissenschaftliche Erkenntnisse selbstständig rezipieren und - bei gegebener praktischer Relevanz - in die eigene Handlungspraxis integrieren.Darüber hinaus werden die Studierenden im späteren Beruf in der Lage sein, eigene Projekte zur empirischen Wissensgewinnung auf der Basis klarer methodischer Regeln zu konzipieren, durchzuführen und deren Resultate für die Handlungspraxis zugänglich zu machen. Mit der Durchführung des Forschungsprojektes werden weiterhin auch Sozialkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Selbstkompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, selbstständiges und zielorientiertes Arbeiten, Flexibilität etc. gefördert.
Die Studierenden verbreitern ihre Kompetenzen bei der Wahl noch nicht belegter Profilmodule nach den dort aufgeführten Kompetenzen (siehe dazu die jeweiligen Beschreibungen der Profilmodule).Sie vertiefen ihre bereits erworbenen Kompetenzen bei der Wahl von Lehrveranstaltungen bereits belegter Profilmodule im Hinblick auf eine stärkere Spezifizierung.
Die Studierenden verbreitern ihre Kompetenzen bei der Wahl noch nicht belegter Profilmodule nach den dort aufgeführten Kompetenzen (siehe dazu die jeweiligen Beschreibungen der Profilmodule).Sie vertiefen ihre bereits erworbenen Kompetenzen bei der Wahl von englischsprachigen Lehrveranstaltungen bereits belegter Profilmodule im Hinblick auf eine stärkere Spezifizierung.Übergreifend erweitern die Studierenden ihr theoretisches Grundlagenverständnis erziehungswissenschaftlicher Fragestellungen um eine internationale und komparative Dimension. Sie lernen Theorien, Methoden und Forschungszusammenhänge einer internationalen, reflexiven, differenzsensiblen Erziehungswissenschaft kennen und wissenschaftlich anzuwenden. Neben dem erweiterten Wissens- und Methodenerwerb verbessern die Studierenden ihre englischsprachige Kompetenz und erhalten Hilfestellungen zum leichteren Verständnis der englischen Wissenschaftssprache und zum Verfassen englischsprachiger Texte.
In der Masterarbeit, die inhaltlich im jeweils gewählten Profil zu verorten ist, erwerben die Studierenden die Kompetenz zur wissenschaftlichen Forschungsarbeit.Im Kolloquium stellen sie Entwürfe ihrer Arbeit zur Diskussion und zeigen so, dass sie fähig sind, ihren Forschungsansatz zu begründen und gegen Einwände zu verteidigen.
In der Masterarbeit, die inhaltlich im jeweils gewählten Profil zu verorten ist und eine internationale erziehungswissenschaftliche Perspektive einnimmt, erwerben die Studierenden die Kompetenz zur wissenschaftlichen Forschungsarbeit.Erziehungswissenschaftliche Gegenstände stehen typischerweise in enger Verbindung mit den je nationalen Logiken der jeweiligen Bildungsarrangements und den je nationalen Institutionen der Erziehung und Sozialisation. Anders formuliert: die Inhalte und Perspektiven sind häufig abhängig von den bestehenden Bildungssystemen und Wohlfahrtsregimen. Eine internationale Perspektive erweitert den Blick auf Diskurse, Ansätze, Probleme, Rahmen, Institutionen etc., die über einen durch methodischen Nationalismus geprägten und damit selektiven Blick hinausgehen und ermöglicht es zugleich, das eigene Bildungs- und Erziehungssystem in seinen Besonderheiten zu erkennen und mit alternativen Perspektiven zu relationieren.Im Kolloquium stellen sie Entwürfe ihrer Arbeit zur Diskussion und zeigen so, dass sie fähig sind, ihren Forschungsansatz zu begründen und gegen Einwände zu verteidigen.