Das Modul vermittelt den Studierenden einen ersten systematischen Einblick a) in die Disziplin der Erziehungswissenschaft, deren Profil an der Universität Bielefeld sowie die zu ihrem Studium notwendigen Techniken und Fertigkeiten; sowie b) in die daran anschließenden pädagogischen Berufsfelder und Professionen. Die Studierenden erhalten dadurch zu Beginn ihres Studiums einen systematischen Überblick über diese relevanten Ebenen und werden in die Lage versetzt, ihr Studium unter Berücksichtigung eigener Interessen gezielt und strukturiert anzugehen und zu gestalten.
Weitere Informationen zu diesem Modul
Das Modul "Erziehungswissenschaftliche Forschung in Theorie und Empirie" vermittelt den Studierenden Kenntnisse in erziehungswissenschaftlich relevanten Theorie- und Handlungsfeldern (Bildungs-, Erziehungs-, Sozialisations- und Gesellschaftstheorien). Sie sollen zum einen befähigt werden, die Geschichte und Grundannahmen erziehungswissenschaftlicher und erziehungswissenschaftlich relevanter Theorien zu verstehen und reflektieren zu können. Zum anderen sollen sie die Möglichkeiten und Bedeutung unterschiedlicher theoretischer Perspektiven auf Phänomene beziehen können und die Komplexität von Sachverhalten erkennen. Dabei soll auch der Zugang zu einer theoretisch fundierten empirischen Erziehungswissenschaft vermittelt werden. Erlernt werden soll, Theorie im Kontext empirischer Zugänge zu beurteilen. Das Modul leitet ferner zu einer Reflexion der Erziehungswissenschaft als Disziplin an, sowie auch zu einer analytischen Haltung gegenüber Praxis- und Handlungsansprüchen. Durch die Erbringung der Modulprüfung sollen die Studierenden zu einem effektiven Selbststudium befähigt werden, um abgegrenzte Wissensgebiete und Theoriediskurse eigenständig erschließen zu können. Dazu gehört die Fähigkeit eine fachliche Fragestellung zu entwickeln, geeignete Literatur zu beschaffen und die Fragestellung auf der Grundlage dieser Literatur zu bearbeiten.
Die Modulprüfung dient der selbständigen und vertiefenden Auseinandersetzung mit einem Teilaspekt erziehungswissenschaftlicher Forschung in Theorie und Praxis.
Folgende Kompetenzen werden im Forschungsmethodenmodul vermittelt: Die Studierenden erkennen die konstitutive Funktion von empirischen Forschungsmethoden für evidenzbasiertes Wissen in pädagogischen Handlungsfeldern. Sie können Forschungsberichte nach ihrer methodischen Qualität beurteilen und die daraus resultierenden Befunde in ihrer Relevanz für die alltägliche pädagogische Tätigkeit reflektieren. Weiterhin vermögen die Studierenden mit quantitativen und/oder mit qualitativen Methoden zu arbeiten und diese für die Erklärung, Beschreibung, Bewertung und Veränderung pädagogischer Sachverhalte einzusetzen.
Die benotete Modulprüfung erfolgt im Rahmen einer angeleiteten Anwendung der im Modul erworbenen Kenntnisse im Umgang mit quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden. Die Studierenden sollen mittels einer kleineren Projektstudie empirische Ergebnisse gewinnen, präsentieren und bewerten.
In diesem Modul erwerben die Studierenden theoretisch-begriffliches Wissen und Reflexionskompetenz. Mit dem Abschluss des Moduls erwerben die Studierenden die Kompetenz zur systematischen theoretisch-kritischen Reflexion. Der Umgang mit theoretischer und begrifflicher Komplexität und die Kontextualisierung von Theorien und Begriffen führen zur Strukturierungskompetenz. Aus dem systematischen Vergleich von Theorien, Begriffen, Institutionen und internationalen Systemen erwerben Studierende eine Beurteilungskompetenz. Weiterhin erlangen sie empirisch feldbezogenes Wissen. Studierende sollen fachliche Konzepte (z.B. spezifische theoretische Zugänge wie Diskurstheorie, Humankapitaltheorie, etc.) kennen und ggf. vergleichen können. Studierende sollen auf der Basis der erworbenen methodisch-theoretischen Kenntnisse Leitideen für das eigene pädagogische Handeln formulieren können. Zudem erwerben die Studierenden spezifische Handlungskompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens (z.B. Umgang mit historischen Quellen und internationalen Vergleichen).
Durch das in der Regel projektförmige Arbeiten und die Erbringung der Modulprüfung in Element 3 werden darüber hinaus Schlüsselkompetenzen wie selbstständiges Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit, die Befähigung zu selbstgesteuertem Lernen, sowie bei mündlichen Modulprüfungen Präsentations- und Visualisierungskompetenzen gefördert.
Das Modul soll die Studierenden in theoretische Didaktikansätze einführen. Die Studierenden sollen diese Theorieansätze kennen lernen und kritisch hinterfragen können. Die Kenntnis einschlägiger didaktischer Ansätze soll die Studierenden dazu befähigen ihre zukünftige Rolle als pädagogisch Handelnde zu reflektieren und auf der Basis der erworbenen methodisch/theoretischen Kenntnisse, bezogen auf das Handeln in Lehr- und Lernkontexten, zu formulieren. Ferner soll die Kompetenz entwickelt werden unterschiedliche Lernräume in ihrer pädagogischen Bedeutung zu gestalten und Lernräume für unterschiedliche Nutzergruppen zu arrangieren.
Durch das in der Regel projektförmige Arbeiten und die Erbringung der Modulprüfung in Element 3 werden darüber hinaus Schlüsselkompetenzen wie selbstständiges Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit, die Befähigung zu selbstgesteuertem Lernen, sowie bei mündlichen Modulprüfungen Präsentations- und Visualisierungskompetenzen gefördert. Die hier genannten Kompetenzen spiegeln sich in den vielfältigen Prüfungsformen wider.
Die im Modul zu vermittelnden Kompetenzen zielen auf eine reflexive Haltung, die Techniken und Methoden der Beratung und Organisationsentwicklung einschließt. Hierzu gehören insbesondere Kenntnisse zur historischen und systematischen Entwicklung von pädagogischer Diagnose und Beratung (z.B. Hermeneutik und systemisch-lösungsorientierte Ansätze) und pädagogischen Organisationen, zur Organisationstheorie und -forschung und zu den Forschungsmethoden in der Organisationsentwicklung (z.B. Gruppenbeobachtung und soziometrische Verfahren). Studierende erwerben in diesem Modul 1. theoretische Kompetenzen und analytisches Verstehen von Beratungstheorien und -traditionen. Sie erkennen die theoretisch begrifflichen Substanzen neuerer Ansätze zur Beratung und können diese zuordnen und dekonstruieren. Die Studierenden verfügen 2. über empirisch-feldbezogene Kompetenzen und kennen die wesentlichen Instrumente der empirischen Organisationsforschung. Die Studierenden verfügen 3. über praktische Fähigkeiten zur Gesprächsführung und Beratung.
Die Studierenden erwerben Kompetenzen in dreifacher Weise: Erstens theoretisch-begriffliche Kompetenzen, indem sie die Themenschwerpunkte als analytische Zugänge erfassen und ein theoretisches Verständnis von Konzepten zur Professionalisierung und zur Qualität pädagogischer Prozesse erwerben. Zweitens werden empirisch-feldbezogene Kompetenzen dadurch erworben, dass eine systematische Kenntnis über die aktuellen Qualitäts- und Professionalisierungsprozesse und -programme erlernt wird, die am Beispiel ausgewählter pädagogischer Handlungsfelder konkretisiert wird. Drittens erlernen die Studierenden praktisch-vorbereitende Kompetenzen in Form einer Fähigkeit zur Perspektivübernahme und zur Reflexion von Qualitäts- und Professionalisierungsprozessen im Kontext konkreter, politischer Handlungsanforderungen.
Die Studierenden lernen vor dem Hintergrund sozialwissenschaftlicher Theorieangebote Prozesse institutioneller und organisatorischer Konstruktion heterogener Lebenslagen und darauf bezogene Erziehungsprogrammatiken zu reflektieren. Außerdem erwerben die Studierenden empirisch-feldbezogenes Wissen über die Pluralität der Rahmenbedingungen von Sozialisation, Erziehung und Bildung. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, in pädagogischen Institutionen und Organisationen selbstreflexiv zu handeln und sich zu den praktischen Anforderungen kritisch-konstruktiv zu verhalten.
Die Studierenden erhalten empirisches und theoretisches Wissen über Konstruktionsprozesse personen- und gruppenbezogener Differenzen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Institutionen sowie Erziehungsprogrammatiken und werden in die Lage versetzt, sie als soziale Konstruktionsprozesse zu erkennen und kritisch zu reflektieren. Außerdem werden die Studierenden befähigt, vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse ihre differenzbezogenen Konstrukte zu reflektieren und in der pädagogischen Praxis differenzsensibel und antidiskriminierend zu handeln.Durch das in der Regel projektförmige Arbeiten und die Erbringung der Modulprüfung in Element 3 werden darüber hinaus Schlüsselkompetenzen wie selbstständiges Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit, die Befähigung zu selbstgesteuertem Lernen, sowie bei mündlichen Modulprüfungen Präsentations- und Visualisierungskompetenzen gefördert.