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Frau Veronika Kourabas

Bild der Person

1. Fakultät für Erziehungswissenschaft / AG 10 - Migrationspädagogik und Rassismuskritik / Akad. Mittelbau

Aufgabenbeschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 
E-Mail
veronika.kourabas@uni-bielefeld.de  
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Telefon
+49 521 106-67775  
Telefon Sekretariat
+49 521 106-3320Sekretariat zeigen
Büro
Z-Gebäude Z0-106
Sprechzeiten

Vorlesungszeit des Wintersemester 20/21:

Mi, 11.11.20: 14-16 Uhr
Mi, 25.11.20: 14-16 Uhr
Mi, 9.12.20: 14-16 Uhr
Mi, 6.01.21: 14-16 Uhr
Mi, 20.01.21: 14-16 Uhr
Mi, 03.02.21: 14-16 Uhr
Mi, 17.02.21: 14-16 Uhr

Sie erreichen mich bei eingetragenem Termin unter meiner Büronummer, um über Ihr Anliegen zu sprechen. Bitte melden Sie sich hierfür selbstständig unter der Funktion "Terminvereinbarung" im eKVV an.

Termin im eKVV vereinbaren >>

3. Fakultät für Erziehungswissenschaft / AG Sprecher

Aufgabenbeschreibung

Sprecherin der AG 10

 

Curriculum Vitae

Aktuelle Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Rassismustheorie und Rassismuskritik mit Bezug auf den bundesdeutschen Kontext
  • Kritische Migrationsforschung: Historische und gegenwartsbezogene Diskurse über Migration
  • Migrationspädagogik und rassismuskritische Pädagogik
  • Intersektionale Analysen
  • Diskurstheorie und -analyse
  • Geschlechtertheorie und feministische Kritik


Dissertationsstudie (Okt. 2014 - Jan. 2020)

Kourabas, Veronika (i. E.): Die Anderen ge-brauchen. Eine rassismustheoretische Analyse von >Gastarbeit< im migrationsgesellschaftlichen Deutschland. Bielefeld: transcript
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5384-7/die-anderen-ge-brauchen/

›Gastarbeit‹ ist keine abgeschlossene Episode der deutschen Migrationsgeschichte, sondern wirkt bis heute nach. In ihrer rassismustheoretischen Analyse entwickelt Veronika Kourabas die heuristischen Konzepte Ge-Brauch und Ver-Brauch, um Rassismus als paradoxes Ungleichheitsverhältnis zu erfassen. ›Gastarbeit‹ wird dadurch als Ge-Brauchsverhältnis greifbar, das Migrationsandere ökonomisch einbezieht, aber über rassistisch vermittelte Diskurse zugleich ausschließt. Mit diesen Ansätzen sowie der Rekonstruktion widerständiger Praxen wird nicht nur die Analyse und Kritik vergangener, sondern auch gegenwärtig dominanter Diskurse über Flucht und Migration eröffnet.

Gutachter_innen: Prof. Paul Mecheril, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Prof.in Astrid Messerschmidt, Bergische Universität Wuppertal

Gesamtnote: Ausgezeichnet „Summa cum laude“


Publikationen: siehe unter
https://pub.uni-bielefeld.de/person/193185807


Wissenschaftliche Vorträge (Auswahl)

  • 2020: Vortrag "Was heißt die ‚Anderen ge-brauchen‘? Rassismustheoretische Perspektiven auf ‚Gastarbeit‘ in Deutschland". Digitaler Vortrag im Rahmen der Vorlesung von Dr. Ulrike Koopmann im Bereich Migrationspädagogik, Professur Migration und Bildung, Institut für Pädagogik am 26.11.20 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
  • 2020: Vortrag "Zwischen Ge-Brauch und Widerständigkeit. Rassismustheoretische Perspektiven auf ‚Gastarbeit‘ in Deutschland". Digitaler Vortrag im Rahmen des Doktorand_innen-Kolloquiums und der Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Diversität am 5.11.20 an der Bergischen Universität Wuppertal.
  • 2020: Vortrag „Die ‚Anderen‘ ge-brauchen. Logiken des Ge-brauchs im Spannungsfeld von Optimierung und Rassifizierung am Beispiel von ‚Gastarbeit‘“ im Rahmen des Forschungsforums "(Selbst-)Optimierung als Subjektivierungsregime in der Migrationsgesellschaft". 27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) „Bewegungen“ am 16.03.20 an der Universität zu Köln [Pandemiebedingter Kongressentfall].
  • 2018: Forschungsforum „Zwischen Einbezug und Ausschluss der Anderen. Pädagogische Spannungsverhältnisse im Kontext rassistischer und ökonomistischer Diskurse“. 26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) „Bewegungen“ (zus. mit Ellen Kollender) am 19.3.18 an der Universität Duisburg-Essen.
  • 2018: Vortrag „Die Anderen ge-brauchen – Rassismuskritische und migrationspädagogische Perspektiven auf ‚Gastarbeit’ in Deutschland“. Vortrag im Rahmen des Forschungsforums „Zwischen Einbezug und Ausschluss der Anderen. Pädagogische Spannungsverhältnisse im Kontext rassistischer und ökonomistischer Diskurse“ auf dem 26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft „Bewegungen“ am 19.3.18 an der Universität Duisburg-Essen.


Tagungs- und Veranstaltungsorganisation (Auswahl)


Außeruniversitäre Vorträge, Fortbildungsangebote, Workshops und wissenschaftliche Begleitung (Auswahl)

  • 2020 - Heute: Wissenschafliche Beratung und Begleitung des Projekts "Potentialen den Weg frei machen - Mehr Menschen mit Migrationsbiographie in Leitung", LIS - Landesinstitut für Schule Bremen.
  • 2020: Fortbildungstag zu „Was ist Rassismus und wie machen wir Rassismus zum Thema?“, Märkischer Kreis – Kommunales Integrationszentrum Lüdenscheid am 9.3.20 in Lüdenscheid.
  • 2019: Vortrag „ Was ist Rassismus und wie machen wir Rassismus zum Thema“, Workshop zum Schwerpunkt „Rassismus“ auf der 19. Fachkonferenz: Zuwanderung, Aufenthalt, Integration. Weltoffener Kreis Steinfurt – Demokratie und Vielfalt im gesellschaftlichen Miteinander am 25.6.19 in Rheine. https://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=1019806
  • 2019: Vortrag „Was ist Rassismus und was heißt Rassismuskritik?“ im Rahmen des Arbeitskreis Rassismuskritik der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunaler Integrationszentren (LaKI) am 14.3.19 in Münster.
  • 2018: Vortrag „Was ist Rassismus und was heißt Rassismuskritik?“ im Rahmen der Fortbildungsreihe „Theorie und Praxis der Rassismuskritik in Kommunalen Integrationszentren“, Kommunale Integrationszentren NRW am 25.09. 18 in Witten.
  • 2017: Vortrag „Dimensionen der Rassismuskritik“ im Rahmen des Workshops „Rassismuskritik“, Kommunale Integrationszentren NRW am 6.6.2017 in Bonn.
  • 2017: Workshop zu „Die Gefahr einer einzigen Geschichte (Chimamanda Ngozi Adichie) – Pädagogische Perspektiven auf Macht“ im Rahmen des Kontaktstudiums „Pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft“, u.a. koordiniert von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am 7.6.17 in Bremen.
  • 2017: Workshop „Pädagogische Professionalisierung von Lehrer_innen in der Migrationsgesellschaft“. Kommunales Integrationszentrum am 9.6.2017 in Warendorf (zus. mit Noelia Streicher).
  • 2016: Workshop „Anregungen für die pädagogische Praxis in der Migrationsgesellschaft“ im Rahmen des Kontaktstudiums „Pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft“, u. a. koordiniert von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am 2.11.16 in Bremen.


Mitgliedschaften

  • Seit 2020: Mitglied in der Sektion "Migration und ethnische Minderheiten" in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
  • Seit 2020: Mitglied bei "fem4scholar - training, support, solidarity"
  • Seit 2020: Sprecherin "Netzwerk (rassismus)kritische Migrationsforschung, Repräsentation, Community und Empowerment", Universität Bremen, zusammen mit Aysun Doğmuş.
  • Seit 2015: Mitglied im "Netzwerk (rassismus)kritische Migrationsforschung, Repräsentation, Community und Empowerment", Universität Bremen.
  • Seit Juni 2015: Assoziiertes Mitglied der "Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE)", Sektion Interkulturelle Bildung und Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft.
  • Seit 2014: Mitglied im "Center for Migration, Education and Cultural Studies" (CMC) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
  • Seit 2013: Fördermitglied bei "Pro Asyl e.V."
  • Seit November 2012: Mitglied bei "kritnet - Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung".


Wissenschaftlicher Lebenslauf

  • Seit Januar 2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) in der AG 10 "Migrationspädagogik und Rassismsukritik" an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld
  • Oktober 2019 - März 2020: Externer Lehrauftrag an der Carl von Ossietzky Universität, Master Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Master-Seminar: "Intersektionale Perspektiven auf Differenzkonstruktionen am Beispiel von Rassismus und (Hetero-) Sexismus – Anregungen für pädagogische Reflexionen"
  • Oktober 2014 - Oktober 2019: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachgruppe Migration und Bildung, Institut für Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Nominierung für den Preis der Lehre im Studienjahr 2014/15 für die Veranstaltung "Einführung in grundlegende Fragen, Theorien und Methoden der Migrationspädagogik" und das Modul "Studienrichtung Migrationspädagogik/Studienrichtung II Interkulturell Bilden und Beraten", Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Mai 2015 – Dezember 2016: Dezentrale Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät I an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • 2012 - 2014: Lehrkraft für besondere Aufgaben und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik, Juniorprofessur für Interkulturelle Pädagogik, Technische Universität Chemnitz.
  • 2009 - 2012: Studium der Erziehungswissenschaften: Bildung, Kultur und Wissensformen an der Freien Universität Berlin, Studiengang Master of Arts. Thema der Abschlussarbeit: „‚Monströse Subjekte’ – Über die Möglichkeit der Überschreitung rassifizierender Zugehörigkeitslogiken durch hybride Andere und das Potential für pädagogische Prozesse“. Nominierung für den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien.
  • 2010 - 2012: Wissenschaftliche Mitarbeit am Arbeitsbereich für Erziehungswissenschaften der Freien Universität Berlin bei Prof. Dr. Heather Cameron zu den Themenschwerpunkten Migration und Differenzkonstruktion, Geschlecht und Gewalt.
  • 2010 - 2012: Stipendiatin des Studienförderungswerkes der Hans-Böckler-Stiftung.
  • 2009: Praktikum in dem lesbischen Archiv, Bibliothek und Beratungsstelle "Spinnboden e.V.", Berlin.
  • 2006 - 2009: Studium der Erziehungswissenschaften und der Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin, Studiengang Bachelor of Arts. Thema der Abschlussarbeit: „Lernen, Weiß zu sein. Eine Auseinandersetzung mit dem Konzept des ‚Kritischen Weißseins’ als selbstreflexiver Lernprozess“


Aktuelle Forschungsthemen

Aktuelle Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Rassismustheorie und Rassismuskritik mit Bezug auf den bundesdeutschen Kontext
  • Kritische Migrationsforschung: Historische und gegenwartsbezogene Diskurse über Migration
  • Rassismuskritische Professionalisierung und institutionelle Öffnung
  • Intersektionale Analysen
  • Diskurstheorie und -analyse
  • Geschlechtertheorie und feministische Kritik
  • Subjekttheorien, insbesondere Subjektivierungsprozesse
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