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Frau Prof. Dr. Ina Pick

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1. Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft / Studienfächer / Linguistik, Klinische Linguistik, Texttechnologie und Computerlinguistik / Hochschullehrer*innen und Professor*innen

Professur für „Sprache und Kommunikation"

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Sprechstunde nach Anmeldung unter den folgenden Links. Bei Anliegen mit einem Bedarf von mehr als 15 Minuten bitte zwei Slots wählen:

Termine im März 2026

Termine im April 2026

Termine im Mai 2026

Termine im Juni 2026

Termine im Juli 2026

 

Curriculum Vitae

seit 09.2025
Universitätsprofessorin für Sprache und Kommunikation, Department Linguistik, Universität Bielefeld

09.2023 - 08.2025
Universitätsprofessorin für Germanistische Sprach- und Medienwissenschaft, Institut für Germanistik, Universität Innsbruck
Portrait Univ.-Prof. Dr. Ina Pick, Innsbruck

02.2016-08.2023
Wissenschaftliche Assistentin Deutsche Sprachwissenschaft, Deutsches Seminar der Universität Basel

Habilitation an der Universität Basel (2023), Venia für Germanistische Linguistik

10.2019-03.2020
Vertretung der C4-Professur Sprache und Kommunikation (Prof. Dr. Barbara Job), Universität Bielefeld

03.2015-09.2020
Lehrbeauftragte der TH Köln, Angewandte Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit

09.2015 - 01.2016
Visiting Scholar am Department of Communication an der University of Colorado, Boulder, USA

10.2009 - 01.2014
Promotionsstudium an der TU Dortmund, Titel der Dissertation: „Das anwaltliche Mandantengespräch. Linguistische Ergebnisse zum sprachlichen Handeln von Anwalt und Mandant“ (summa cum laude, betreut von Prof. Dr. Gisela Brünner)

10.2005 - 06.2009
Diplomstudium „Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft“, Universität Wien

08.2002 - 07.2005
Berufsausbildung zur Tischlerin, Abschluss als innungsbester Prüfling

Stipendien und Preise

  • Post-Doc-Forschungsstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)
  • Förderpreis Sprache und Recht 2014 der Universität Regensburg
  • Dissertationspreis der TU Dortmund 2014
  • Peter-Lang-Nachwuchspreis Geisteswissenschaften 2014
  • Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

Aktuelle Forschungsthemen

Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Gesprächsanalyse und Diskursanalyse
  • Medienlinguistik
  • Textlinguistik
  • Institutionelle Kommunikation
  • Sprachliches und soziales Handeln
  • Angewandte Gesprächsforschung

Innerhalb meiner Arbeitsgebiete interessiere ich mich derzeit besonders für sprachlich-kommunikative Muster in ihren medialen, institutionellen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Ich forsche zu größeren sprachlich-kommunikativen Handlungseinheiten, sogenannten Handlungskomplexen, die ich anhand authentischer Kommunikation in verschiedenen Medialitäten (Gesprächs, Medienprodukte, Dokumente) qualitativ rekonstruiere und vergleiche.

Ich forsche zum Entscheiden, Beraten und Helfen, zum Betreuen, zu Vermittlung und Verhandlung und zu interprofessioneller Kommunikation in beruflichen Teams und deren Wandel. Aktuell interessiert mich besonders das Entscheidungs- und Planungshandeln, das in verschiedenen Kontexten und Medialitäten vorkommt.

Im Bereich der Angewandten Gesprächsforschung arbeite ich derzeit zu Fragen von Gelingen ("Good Practice") in der institutionellen Kommunikation. Zu verstehen, wie solche Good Practice methodisch abgesichert und empirisch basiert ermittelt werden kann, dazu möchte ich mit meiner Arbeit einen Beitrag leisten.

Wissenschaft und Praxis
Seit vielen Jahren bringe ich meine wissenschaftlichen Ergebnisse auch in die untersuchten Praxisbereiche ein. Dazu biete ich Vorträge, Seminare und Coachings auf der Basis meiner Forschung für Personen in kommunikationsintensiven Berufen an, u.a. für Mediziner:innen, Rechtsanwält:innen, rechtliche Betreuer:innen und Sozialarbeiter:innen.

Lehre
In meiner Lehre vermittle ich die Analyse von Sprache und Kommunikation in ihren jeweiligen gesellschaftlichen, kulturellen und medialen Kontexten.

Meine Lehre ist kompetenzorientiert. Ich möchte Studierende dazu befähigen, sich in Fachliteratur und -diskursen orientieren zu können, sich selbständig in Themengebiete einarbeiten zu können, Fachtexte bewertend einordnen und für die eigene wissenschaftliche und praktische Arbeit fruchtbar zu machen. Mir ist wichtig, dass die Studierenden Gelegenheiten bekommen, ihr eigenes wissenschaftliches Arbeiten zu reflektieren und zu üben. Zudem lernen Studierende in meinen Veranstaltungen, ihre eigenen Überlegungen argumentativ darzustellen, zielgruppenadäquat zu präsentieren und sie mit anderen zu diskutieren.

Ein wesentliches Element vieler meiner Lehrveranstaltungen ist forschendes Lernen, bei dem Studierende mit mündlichen, schriftlichen und digitalen Daten von (auch institutionellen) Kommunikationssituationen arbeiten, die sie selbst erheben oder von mir zur Verfügung gestellt bekommen. In Auseinandersetzung mit authentischen Daten lernen sie, theoretische Konzepte und Modelle reflektiert damit in Bezug zu setzen und wo notwendig zu adaptieren. So lernen sie auch, normative Vorstellungen von Sprache und Kommunikation sowie deren Wandel und Variation zu reflektieren.