In den europäischen Bildungsprogrammen der letzten 15 Jahre haben sich so genannte Konzeptionen eines „lebenslangen Lernens“ etabliert. Sie setzen pointiert auf subjektidealistisch radikalisierte Bildungskonzepte. Das heißt: Die Einzelnen werden verstärkt in die Verantwortung genommen, risikokalkulativ ihre Lebensführung selbst zu steuern. Die Bereitstellung „lebenslanger“ Lernsettings gilt als bildungspolitische Strategie zur Bewältigung von Orientierungsunsicherheit und Wissensdiffusität. Aber es lernen nicht alle gleich oder haben gleiche Voraussetzungen, der Selbststeuerungsappell ist sozial voraussetzungsreich. Im Seminar werden wir zunächst aktuelle bildungspolitische Grundlagen erarbeiten, um uns im Anschluss sowohl mit ihrer Kritik als auch mit Bildungsbenachteiligungen auseinanderzusetzen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Benachteiligungen im Migrationskontext.
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period |
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| Module | Course | Requirements | |
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| 30-MGS-3_ver1 Main Module 2: Socialisation and Education | Seminar 1 | Study requirement
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Student information |
| Seminar 2 | Study requirement
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Student information |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.
| Degree programme/academic programme | Validity | Variant | Subdivision | Status | Semester | LP | |
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| Gender Studies / Master | (Enrollment until SoSe 2013) | Hauptmodul 1 | 3 |