Ausgangspunkt dieses Seminars ist die Überlegung, dass literale Kompetenzen in einem ganz bestimmten Sinne zu komplexeren sprachlichen Strukturen führen als orale Kompetenzen. Dies soll zunächst geklärt werden, womit ein linguistisches Modell von Literalität entwickelt wird. Diese Kompetenzen bzw. die durch sie ermöglichten Strukturen sind Voraussetzung vielfältiger Formen der Kommunikation in modernen Gesellschaften. Nach der theoretischen Vorklärung sollen dann im zweiten Schritt literale Kompetenzen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Teilsystemen (z.B. des Rechts, der Religion, der Politik, der Arbeitswelt etc.) untersucht werden.
Literatur:
Weingarten, R. (1989). Die Verkabelung der Sprache: Grenzen der Technisierung von Kommunikation. Frankfurt am Main: Fischer Tb.
(Dieses Buch ist mittlerweile vergriffen. Es kann aber zum Preis von 4.- ¿ bei Frau Pien - in Raum C6-222 - oder bei mir erworben werden).
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Germanistik / Master | (Einschreibung bis SoSe 2008) | MaGer-GM2 | 4/0 |