Das Seminar findet in diesem Semester statt.
Das 18. Jahrhundert gilt in der Forschung als 'das' Jahrhundert der Anonymität.
Texte, die uns heute unter dem jeweiligen Autornamen bekannt sind
(u.a. «Geschichte des Agathon», «Geschichte des Fräuleins von Sternheim»,
«Miss Sara Sampson», «Die Leiden des jungen Werthers»,«Die Räuber», «William Lovell»),
erschienen ursprünglich ohne die Nennung eines Verfassers auf dem Titelblatt.
An ausgewählten Textbeispielen aus dem 18. und 19. Jahrhundert
werden wir unter Berücksichtigung epochenspezifischer Entwicklungen
Dimensionen, Formen und Funktionen von Anonymität gemeinsam diskutieren,
und danach fragen, inwiefern sich in dieser Hinsicht eine Zäsur um 1800 beobachtet lässt.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
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| 23-GER-BasLit_ver1 Basismodul Literaturwissenschaft: Historische Aspekte der Literatur: Epochen und Epochenumbrüche Basismodul Literaturwissenschaft: Historische Aspekte der Literatur: Epochen und Epochenumbrüche | Seminar zur deutschen Literaturgeschichte | Studienleistung
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Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Das Seminar setzt sich aus individuellen Lektüren, eigenständigen Arbeitsaufträgen sowie Gruppenarbeiten zusammen. Die Kommunikation verläuft schriftlich sowie über die Videoplattform Zoom. Sollten Sie die technischen Voraussetzungen für Zoom nicht haben, informieren Sie mich bitte per E-Mail (helene.kraus@uni-bielefeld.de)