220102 Symbol und Sakralität. Aspekte hochmittelalterlicher Königsherrschaft (S) (SoSe 2010)

Inhalt, Kommentar

Das mittelalterliche Königtum zeichnete sich im Besonderen durch ein Nahverhältnis des Königs zu Gott aus, welches Rückwirkungen auf die Herrschaftsübernahme, Herrschaftslegitimation und Herrschaftspraxis hatte. Das Handeln des Herrschers – angefangen von der Krönung, über die Herrschaftsausübung bis hin zum Begräbnis – war dabei von symbolischer Fülle gekennzeichnet.

In der Lehrveranstaltung sollen die verschiedenen Dimensionen hochmittelalterlicher Königsherrschaft näher betrachtet werden, im Zentrum stehen dabei die Geschlechter der Ottonen, Salier und Staufer. Dabei wird der Frage nachgegangen, in welchem Verhältnis Symbol und Sakralität jeweils zueinander standen und sich gegenseitig bedingten.

Literaturangaben

Erkens, Franz-Reiner, Herrschersakralität im Mittelalter. Von den Anfängen bis zum Investiturstreit, Stuttgart 2006.

Althoff, Gerd, Die Macht der Rituale. Symbolik und Herrschaft im Mittelalter, Darmstadt 2003.

Keller, Hagen, Ottonische Königsherrschaft. Organisation und Legitimation königlicher Macht, Darmstadt 2002.

Körntgen, Ludger: Königsherrschaft und Gottes Gnade. Zu Kontext und Funktion sakraler Vorstellungen in Historiographie und Bildzeugnissen der ottonisch-frühsalischen Zeit (Orbis mediaevalis Band 2), Berlin 2001.

Jussen, Bernhard (Hrsg.), Die Macht des Königs. Herrschaft in Europa vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit, München 2005.

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Fachzuordnungen

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Geschichtswissenschaft / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kern- und Nebenfach 3.1.6 Wahlpflicht  
Geschichtswissenschaft (Gym/Ge) / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) 3.1.6 Wahlpflicht  

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Hinweise:
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Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Dienstag, 23. Februar 2010 
Letzte Änderung Räume:
Dienstag, 23. Februar 2010 
Art(en) / SWS
S / 2
Einrichtung
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie / Abteilung Geschichtswissenschaft
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ECTS Punkte
8
(Siehe auch die LP-Angaben bei den Fachzuordnungen)
ID
16904882
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