220101 Zwischen heidnischem Kult und christlicher Gelehrsamkeit: Zu den Besonderheiten Irlands im Frühmittelalter (S) (SoSe 2010)

Inhalt, Kommentar

Es ist nicht zuletzt die periphere Lage Irlands innerhalb Europas, die die Entstehung zahlreicher kultureller Besonderheiten im irischen Frühmittelalter ermöglichte. Die Adaption des Christentums im 5. Jahrhundert führte daher zu einer außergewöhnlichen Verschmelzung heidnischer Tradition mit dem neuen Glauben, die einzigartige kulturelle Produkte hervorbrachte, als Beispiel seien hier die Bußbücher angeführt. Fernab von Rom entwickelte sich ein Zentrum der Gelehrsamkeit, welches bis zu den Beutezügen durch die Wikinger eine Blütezeit erleben sollte.
Dieses Seminar geht der Frage nach, wie sich das Zusammenspiel heidnischer und christlicher Aspekte ergänzte, verdrängte und neue Formen bildete. Hierbei werden insbesondere Beispiele aus der Kultur-, Rechts-, und Religionsgeschichte behandelt.

Literaturangaben

Duffy, Séan (Hrsg.), Medieval Ireland. An Encyclopedia, Routledge 2005.
Loewe, Heinz (Hrsg.), Die Iren und Europa im frühen Mittelalter, Bd. 1 und 2, Stuttgart 1982.
Richter, Michael, Irland im Mittelalter. Kultur und Geschichte, München 1996.
Richter, Michael, Ní Chatháin, Próinséas (Hrsg.), Irland und Europa im früheren Mittelalter, Stuttgart 1996.
Wickham, Chris, Framing the Early Middle Ages. Europe and the Mediterranean 400-800, New York 2005.

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Fachzuordnungen

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Geschichtswissenschaft / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kern- und Nebenfach 3.1.5 Wahlpflicht 8 scheinfähig  
Geschichtswissenschaft (Gym/Ge) / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) 3.1.5 Wahlpflicht 8 scheinfähig  

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Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Mittwoch, 3. März 2010 
Letzte Änderung Räume:
Mittwoch, 3. März 2010 
Art(en) / SWS
S / 2
Einrichtung
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie / Abteilung Geschichtswissenschaft
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