Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage nach Gemeinsamkeiten und Differenzen verschiedener Perspektiven auf die Weltgesellschaft. Diese Perspektiven sollen – unabhängig davon, ob sie über ein explizites oder elaboriertes Verständnis von Weltgesellschaft verfügen – gründlich analysiert und aufeinander bezogen, "miteinander ins Gespräch gebracht" werden. Zu diesem Zweck werden die den einzelnen Ansätzen zugrundeliegenden zentralen (ontologischen) Annahmen über das Geschehen in der sozialen Welt möglichst detailliert rekonstruiert, insbesondere mit Blick darauf, welche Bedeutung dem Nationalstaat zugeschrieben und wie sein Verhältnis zur Welt-/Gesellschaft konzeptualisiert wird. Neben dem soziologischen Neoinstitutionalismus und der Systemtheorie kommt den Ansätzen der Internationalen Beziehungen, der Außenpolitikanalyse und des Weltregierens ohne Weltregierung (Global Governance) dabei eine gleichberechtigte Rolle zu. Dies gilt auch für den klassischen amerikanischen Pragmatismus.
Im Anschluss an die prominenten Begriffspaare "Staat und Gesellschaft" bzw. "Gemeinschaft und Gesellschaft" werden die Konzepte Weltstaat und Weltgemeinschaft ebenfalls einen festen Platz in der Veranstaltung einnehmen. Dies gilt nicht zuletzt auch für die Frage nach der empirischen Relevanz und den empirischen Konsequenzen einer Auseinandersetzung mit der Weltgesellschaft, vor allem mit Blick auf den Aspekt von "Krieg und Frieden".
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Politische Kommunikation / Master | (Einschreibung bis SoSe 2013) | 3.1 | |||||
| Soziologie / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2005) | 2.4.1 | Wahlpflicht | HS | |||
| Soziologie / Master | (Einschreibung bis SoSe 2012) | Modul 4.3 | 3 | (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich) |