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Modul 30-M-Soz-M9a Geschlechtersoziologie a

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

14 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Rahmen des allgemeinen Kompetenzkonzepts für den MA Soziologie (siehe http://www.uni-bielefeld.de/soz/studium/kompetenzkonzept.html) erwerben Studierende grundlegende theoretische und empirische Kenntnisse auf dem Stand von verschiedenen Ansätzen und Richtungen der Geschlechtersoziologie.

Studierende erwerben die Fähigkeit, geschlechtersoziologische Fragestellungen zu bearbeiten. Das Modul befähigt zur theoretischen Reflexion und methodisch kontrollierten empirischen Analyse geschlechtersoziologischer Problemstellungen.

Lehrinhalte

Geschlecht ist ein zentrales soziales Ordnungsmerkmal unserer Gesellschaft. Die Differenz der Geschlechter begegnet uns im Alltag in unterschiedlicher Weise in den verschiedensten sozialen Feldern und bestimmt unser Leben, manchmal sehr direkt, manchmal eher subtil und nicht sofort erkennbar. Geschlecht als soziale Strukturkategorie moderner Gesellschaften und als soziale Konstruktion kann sowohl auf der Mikroebene als auch auf der Organisationsebene und der Makroebene gesellschaftlicher und institutioneller Strukturen relevant werden, Geschlecht kann aber auch de-thematisiert werden oder sich mit andere Kriterien soziale Differenz überlagern.

Die soziologische Aufmerksamkeit für Geschlecht als zentraler sozialer Strukturkategorie ist keineswegs selbstverständlich und hat sich erst langsam in der Soziologie durchgesetzt. Geschlecht als soziales Ordnungsprinzip ist in vielen Forschungsfeldern relevant; in der soziologischen Geschlechterforschung lassen sich thematische Schwerpunkte v. a. im Bereich Arbeit, Organisation und Profession, Familie und Arbeitsteilung, soziale Ungleichheit, Geschlechterregime sowie Männlichkeit identifizieren.

Gegenstand der Seminare des Moduls sind grundlegende theoretische Konzepte, Kategorien und Forschungsperspektiven der Geschlechtersoziologie, die Kontinuitäten und der Wandel von Geschlechterverhältnissen, Prozesse der Konstruktion von Geschlecht sowie seiner Institutionalisierung bzw. De-Institutionalisierung in mikro- wie makrosoziologischer Perspektive. Die Seminare behandeln diese Fragestellungen nicht nur bezogen auf die eigene Gesellschaft, sondern auch in vergleichender Perspektive. Zum Thema werden auch Fragen der Regulierung und Steuerung von Geschlechterverhältnissen.

In eher theoretisch orientierten Seminaren erlernen Studierende einen kritisch-reflexiven Umgang mit Konzepten der soziologischen Geschlechterforschung sowie die theoriegeleitete Auseinandersetzung mit gegenstandsbezogenen Fragestellungen. In eher empirisch und/oder methodisch orientierten Seminaren entwickeln Studierende geschlechtersoziologische Fragestellungen und führen eigene empirische Analysen durch.

Das Modulstudium wird stets mit einer schriftlichen Ausarbeitung abgeschlossen. Diese hat grundsätzlich die Form einer Hausarbeit.

Empfohlene Vorkenntnisse

Grundkenntnisse der Geschlechtersoziologie auf dem Niveau von Einführungsliteratur werden bei den Studierenden dieses Moduls grundsätzlich vorausgesetzt.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Alternativ zum Studium von Seminar 1 und Seminar 2 kann ein großes Seminar mit doppeltem Umfang belegt werden.

Modulstruktur: 1-2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar Seminar Unregelmäßig 240h (60 + 180) 8 [SL]
Seminar 1 Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
Seminar 2 Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 60 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 1 (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 30 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 2 (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 30 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Hausarbeiten haben einen Umfang von ca. 20-30 Seiten.
Die Prüfung wird von einem Lehrenden abgenommen, der eine der Lehrveranstaltungen des Moduls anbietet.

Hausarbeit 1 180h 6
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
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