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Modul 30-M-Soz-M6a Organisationssoziologie a

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

14 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Rahmen des allgemeinen Kompetenzkonzepts für den MA Soziologie (siehe http://www.uni-bielefeld.de/soz/studium/kompetenzkonzept.html) eigenen sich Studierende im Rahmen des Moduls ein grundlegendes theoretisches und empirisches Wissen auf dem neuesten Erkenntnisstand der Organisationssoziologie an.

Studierende erwerben die Fähigkeit, organisationssoziologische Fragestellungen zu bearbeiten. Das Modul befähigt zur theoretischen Reflexion und methodisch kontrollierten empirischen Analyse organisationssoziologischer Problemstellungen.

Lehrinhalte

Die Organisationssoziologie beschreibt Organisationen - wie Unternehmen, Verwaltungen, Universitäten, Schulen, Krankenhäuser, Parteien, Sportvereine oder Armeen - als besondere soziale Systeme. Sie erfasst diese Sozialsysteme in ihren Strukturen und Funktionsweisen, macht ihre internen Prozesse einsichtig und fragt zugleich nach den Formen ihrer Auseinandersetzung mit relevanten gesellschaftlichen Umwelten. Das Interesse der Organisationssoziologie gilt neben den Prozessen des Organisierens und des Wandels von Organisationen insbesondere auch der Bedeutung, die Organisationen in der modernen Gesellschaft zukommt, den historischen Entstehungsbedingungen und Vorläufern von Organisationen sowie auch den mit ihnen verbundenen Folgeproblemen.

Veranstaltungen können u.a. spezielle Organisationstypen und damit verbundene Strukturprobleme zum Thema haben, theoretische Konzepte und Theorien oder spezielle Fragestellungen der Organisationssoziologie ins Blickfeld nehmen. In eher theoretisch orientierten Seminaren lernen Studierende einen kritisch-reflexiven Umgang mit unterschiedlichen Ansätzen der Organisationssoziologie sowie die theoriegeleitete Auseinandersetzung mit gegenstandsbezogenen Fragestellungen. In eher empirisch und/oder methodisch orientierten Seminaren entwickeln Studierende organisationssoziologische Fragestellungen und führen eigene empirische Studien durch.

Das Modulstudium wird stets mit einer schriftlichen Ausarbeitung abgeschlossen. Diese hat grundsätzlich die Form einer Hausarbeit.

Empfohlene Vorkenntnisse

Grundkenntnisse der Organisationssoziologie auf dem Niveau von Einführungsliteratur werden bei den Studierenden dieses Moduls grundsätzlich vorausgesetzt. Siehe etwa:

  • Bonazzi, Giuseppe (2008): Geschichte des organisatorischen Denkens. Hrsg. von Veronika Tacke. Wiesbaden: VS.
  • Kühl, Stefan (2011): Organisationen. Eine sehr kurze Einführung. Wiesbaden: VS.
  • Apelt, Maja / Tacke, Veronika (Hg.) (2012): Handbuch Organisationstypen. Wiesbaden: Springer VS.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Alternativ zum Studium von Seminar 1 und Seminar 2 kann ein großes Seminar mit doppeltem Umfang belegt werden.

Modulstruktur: 1-2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar Seminar Unregelmäßig 240h (60 + 180) 8 [SL]
Seminar 1 Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
Seminar 2 Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 60 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 1 (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 30 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 2 (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 30 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Hausarbeiten haben einen Umfang von ca. 20-30 Seiten.
Die Prüfung wird von einem Lehrenden abgenommen, der eine der Lehrveranstaltungen des Moduls anbietet.

Hausarbeit 1 180h 6
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
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