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Modul 25-ISP4 Erziehen und Unterrichten unter Berücksichtigung erschwerter Lernsituationen

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Modul "Erziehen und Unterrichten unter Berücksichtigung erschwerter Lernsituationen" steht die Vermittlung didaktischer und pädagogischer Handlungskompetenz im Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen und Lernschwierigkeiten bei Schülerinnen und Schülern im Unterricht im Fokus.
Die Studierenden

  • kennen Verfahren und Möglichkeiten, um unter unterschiedlichen institutionellen Bedingungen der besonderen Beschulung und der Integration/ Inklusion geeignete pädagogischen Maßnahmen im Unterricht und /oder additive Fördermaßnahmen zu entwickeln.
  • kennen didaktische Modelle und Konzepte zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf im Rechnen, Lesen und Rechtschreiben.
  • können didaktische Modelle der Allgemeinen und der Sonderpädagogik im Hinblick auf ihre Relevanz für die Förderung schulischen Lernens unter erschwerten Bedingungen reflektieren und dokumentierten Unterricht kriterienorientiert analysieren.
  • erwerben eine reflexive Haltung zum Umgang mit Lernproblemen und sind in der Lage, verschiedene Planungskonzepte, Methoden und Medien kritisch einzuschätzen und sachkompetent anzuwenden.
  • Wissen um Interventionsmöglichkeiten in unterrichtlichen Konfliktsituationen und kennen Strategien des Klassenmanagements
  • sind in der Lage, pädagogische Herausforderungen, die im Zusammenhang mit Lernschwierigkeiten entstehen, theoriegeleitet und professionsangemessen zu bewältigen
  • und dabei unterschiedliche unterrichtliche und fachdidaktische Handlungsfelder zu nutzen (z.B. Musik, Bewegung, Werken, Gestaltung, Mathematik, Deutsch).

Für die benotete Modulprüfung entwickeln die Studierenden schriftlich ein konkretes Lehr-Lern-Arrangement, in dem die Förderbedürfnisse von Kindern ebenso wie fachdidaktische Aspekte berücksichtigt werden, und präsentieren dieses. Dazu können auch Angebote der Lernwerkstatt genutzt werden. Die Modulprüfung kann, wenn als solche erkennbar, Teil einer Gruppenleistung sein.

Lehrinhalte

Im Element 1 werden theoretische und historische Perspektiven der Allgemeinen und sonderpädagogischen Didaktik vertieft und in Bezug auf ihre Möglichkeiten und Grenzen für Schülerinnen und Schüler in erschwerten Lernsituationen reflektiert. Dabei stehen folgende Gegenstandsfelder im Mittelpunkt: didaktische Theorien und ihre Konzepte, Unterrichtsmethoden und Gestaltung von Lernumgebungen, Lernprozessbeobachtung, -begleitung, -dokumentation und -analyse sowie der Einsatz von Medien. Methodisch-didaktische Prinzipien wie Lebensweltbezug, Differenzierung und Individualisierung werden für den Umgang mit Heterogenität im Unterricht übergreifend thematisiert.
Im Element 2 "Individuelle Förderung in den Lernbereichen" werden Fördermöglichkeiten bearbeitet, die sich aus der Perspektive einzelner Unterrichtsfächer bzw. Förderbereiche ergeben. Die Studierenden haben dabei die Wahl einer fachdidaktischen bzw. förderorientierten Lehrveranstaltung aus einer der nicht studierten Studiengangsvarianten Sachunterricht, Sport, Klinische Linguistik, Kunst oder Musik. Unterrichtsbezogene Ansätze der individuellen Lern- und Leistungsförderung und Leistungsbewertung im jeweiligen fachdidaktischen Kontext werden exemplarisch erarbeitet und erprobt.
Im Element 3 wird im Rahmen eines angeleiteten Selbststudiums ein inhaltlicher Aspekt des Elements 1 oder 2 aufgenommen und vertiefend bearbeitet. Im Rahmen der benoteten Modulprüfung wird eine konkrete Unterrichtssequenz entwickelt, die sowohl die fachliche Ebene wie z.B. mathematische und schriftsprachliche Kompetenzen als auch Lebens- bzw. Entwicklungsabschnitte von Schülerinnen und Schülern wie Schuleingangsphase, Übergänge und berufliche Orientierung berücksichtigen soll. Gegenstand der Modulprüfung ist die Planung der Unterrichtssequenz. Praktische Handlungskompetenzen können dabei insbesondere im Zusammenhang von Workshop-Angeboten in der Lernwerkstatt erworben werden.

Empfohlene Vorkenntnisse

Auseinandersetzung mit Entwicklungs-, Lern- und Erziehungstheorien.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
E1: Erziehen und Unterrichten unter Berücksichtigung erschwerter Lernsituationen Seminar SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
E2: Individuelle Förderung in den Lernbereichen Seminar SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
E3: Modulbezogene Vertiefung Angeleitetes Selbststudium SoSe 120h (30 + 90) 4 [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
E1: Erziehen und Unterrichten unter Berücksichtigung erschwerter Lernsituationen (Seminar)

Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen und hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken.
Die Studienleistung umfasst die aktive Mitgestaltung der Veranstaltung in Form eines Kurzvortrags, einer Seminargestaltung, einer Vorstellung von Gruppenarbeitsergebnissen, einer prozessbegleitenden Dokumentation (Lerntagebuch) oder einer in Aufwand und Umfang entsprechenden anderen Form nach Maßgabe der jeweiligen Dozentin. Ziel der Studienleistung ist die individuelle Dokumentation und Reflexion der bearbeiteten Themen und erworbenen Konzeptionen.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
E2: Individuelle Förderung in den Lernbereichen (Seminar)

Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen und hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken.
Die Studienleistung differenziert die fachliche Auseinandersetzung auf methodischer Ebene aus und umfasst je nach gewähltem Förderbereich unterschiedliche Übungen oder Praxisreflexionen.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
E3: Modulbezogene Vertiefung (Angeleitetes Selbststudium)

Schriftliche Ausarbeitung der Planung einer Unterrichtssequenz im Umfang von 2.500 Wörtern mit mündlicher Präsentation von ca. 30 Minuten

Projekt mit Ausarbeitung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.