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Modul 39-Inf-13 Grundlagen künstlicher Kognition

Achtung: Auf dieser Seite wird ein eingestelltes Modulangebot angezeigt.

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Wird nicht mehr angeboten

Neuere Version dieses Moduls

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden lernen Fragestellungen des Maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz kennen, die historische Entwicklung der KI mit verschiedenen Schwerpunktrichtungen, die Formalisierung von Problemen in diesem Rahmen sowie einige grundlegende Techniken und Algorithmen zur Problemloesung. Sie können Probleme des maschinellen Lernens und der KI einordnen und exemplarisch mithilfe geeigneter Tools angehen.

Lehrinhalte

Dieses Modul besteht aus zwei Vorlesungen, "Grundlagen künstlicher Kognition I" und "Grundlagen künstlicher Kognition II" und zugehörigen Übungen/Projekten. Im ersten Teil wird in die Begriffe und Modellierungsweisen der KI, die grundlegenden Fragestellungen und Techniken eingeführt und exemplarisch an Beispielen gezeigt, wie die Techniken in konkreten Anwendungen umgesetzt werden können. Themen sind etwa: Problemlösen durch Suche, informierte Suche, lokale Suche, komplexe Suchheuristiken, Schwarmintelligenz, constraint satisfaction, Wissensrepräsentation und Planung, Inferenz von Regeln, Foil. In einem zweiten Teil werden verschiedene Probleme des maschinellen Lernens formalisiert und unterschiedliche Algorithmen eingeführt, die Beispielprobleme in konkreten Situationen algorithmisch lösen können. Themen sind etwa: Klassifikation und Regression durch Lazy learning, Entscheidungsbäume, lineare Verfahren, Adatron, Kernel-Adatron, Bayes-Klassifikator, zeitliche Aspekte behandelt durch MDPs, Reinforcementlernen, Kalman Filter, unüberwachte Verfahren wie Oja/Sanger, Fuzzy-Clustering.

Empfohlene Vorkenntnisse

Das Modul baut auf Kenntnissen in Linearer Algebra und Analysis (entsprechend 24-M-Inf1 und 24-M-Inf2) und Programmierkenntnissen in Java (entsprechend 39-Inf-1) auf.
Kenntnisse in Objektorientierte Programmierung (entsprechend 39-Inf-2) werden empfohlen.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Notwendigkeit von drei Modulteilprüfungen:
Die Übungsaufgaben werden jeweils parallel zu den Übungen erbracht. Eine abschließende Überprüfung des Kompetenzerwerbs erfolgt am Ende des Moduls.

Modulstruktur: 3 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Grundlagen künstlicher Kognition I Übung WiSe 60h (30 + 30) 2 [Pr]
Grundlagen künstlicher Kognition I Vorlesung WiSe 60h (30 + 30) 2
Grundlagen künstlicher Kognition II Übung SoSe 60h (30 + 30) 2 [Pr]
Grundlagen künstlicher Kognition II Vorlesung SoSe 60h (30 + 30) 2

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Grundlagen künstlicher Kognition I (Übung)

Portfolio bestehend aus Übungs- oder Programmieraufgaben die veranstaltungsbegleitend und in der Regel zweiwöchentlich gestellt werden. Nachweis einer ausreichenden Zahl korrekt gelöster Aufgaben (in der Regel 50% der im Semester für das Lösen der Aufgaben erzielbaren Punkte).

Portfolio unbenotet - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Grundlagen künstlicher Kognition II (Übung)

Portfolio bestehend aus Übungs- oder Programmieraufgaben die veranstaltungsbegleitend und in der Regel zweiwöchentlich gestellt werden. Nachweis einer ausreichenden Zahl korrekt gelöster Aufgaben (in der Regel 50% der im Semester für das Lösen der Aufgaben erzielbaren Punkte).

Portfolio unbenotet - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Veranstaltungsübergreifend

Klausur im Umfang von 90 Minuten
Mündliche Prüfung im Umfang von 15-25 oder 25-30 Minuten.
Die Prüfung wird von jeweils einer im Modul lehrenden prüfungsberechtigten Person abgenommen. Die Festlegung treffen die Modulverantwortlichen.

Klausur o. mündliche Prüfung unbenotet 60h 2
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Weitere Hinweise

Bei diesem Modul handelt es sich um ein eingestelltes Angebot. Ein entsprechendes Angebot, um dieses Modul abzuschließen, wurde bis maximal Sommersemester 2016 vorgehalten. Genaue Regelungen zum Geltungsbereich s. jeweils aktuellste FsB Fassung. Eine neue Version dieses Moduls gilt seit dem Wintersemester 2015/16.
Bisheriger Angebotsturnus war jedes Wintersemester.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Intelligenz und Bewegung / Master of Science [FsB vom 15.10.2014 mit Berichtigung vom 02.03.2015 und Änderung vom 15.05.2017] 3. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Kognitive Informatik / Bachelor of Science [FsB vom 31.08.2012 mit Änderungen vom 15.04.2013, 01.04.2014, 15.10.2014, 02.03.2015, 17.08.2015 und Berichtigung vom 01.12.2015] 1-Fach (fw) 3. zwei Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.