Gesundheit Aktuell

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Gesundheit Aktuell - Kategorie Forschung

Erstes internationales Advisory Board Meeting und erster Partner- und Wissenschaftstag der BaBi-Studie in der Universität Bielefeld.

Veröffentlicht am 25. Mai 2013

Am 16. und 17.Mai 2013 fanden das erste internationale Advisory Board-Meeting und der erste Partner- und Wissenschaftstag der BaBi-Studie in der Universität Bielefeld statt.

Die von Jun.Prof. Jacob Spallek und Prof. Oliver Razum geleitete BaBi-Studie startet im Herbst 2013 mit der Rekrutierung schwangerer Frauen in Bielefeld und untersucht Zusammenhänge zwischen sozialen und kulturellen Faktoren und der kindlichen Gesundheit. Der besondere Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund macht die Studie einzigartig in Deutschland.

Das Treffen mit Advisory Board und Kooperationspartnern aus der Region dient dem Austausch und der Diskussion des Studienfortschritts. Im Advisory Board sind ausgewiesene Expertinnen und Experten für die Erforschung kindlicher Gesundheit aus Dänemark, Deutschland, England und den Niederlanden vertreten. Kooperationspartnerinnen und –partner der BaBi-Studie aus der Region sind insbesondere Leiter und Vertreter der Bielefelder Geburtskliniken, Frauenärztinnen und –ärzte, Kinderärztinnen und –ärzte und Hebammen. Abgerundet wurde der Partner- und Wissenschaftstag durch zwei öffentliche Vorträge der Advisory Board Mitglieder Frau Prof. Dr. Karien Stronks und Frau Prof. Dr. Kathrine Strandberg-Larsen über die Ergebnisse großer Geburtskohorten in den Niederlanden bzw. Dänemark und Norwegen.

BaBi Advisory Board

Advisory Board Meeting der BaBi-Studie (von links nach rechts): Prof. Kathrine Strandberg-Larsen (Kopenhagen), Prof. Oliver Razum, Anja Baumbach, Prof. Yoav Ben-Shlomo (Bristol), Angelique Grosser, Jun.Prof. Jacob Spallek, Ina Hinz, Prof. Albrecht Jahn (Heidelberg), Prof. Karien Stronks (Amsterdam)

Gesendet von R. Samson in Forschung

Dr. Anke Menzel-Begemann mit Reha-Preis ausgezeichnet

Veröffentlicht am 7. März 2013

Bielefelder Wissenschaftlerin erhält Preis für Rehabilitationsforschung

Nach einem Unfall oder einer Erkrankung wieder in den Beruf zurückfinden: Das ist das Ziel der meisten Patientinnen und Patienten, aber auch der zahlenden Versicherungen. In ihrem Forschungsprojekt „BOMeN – Berufliche Orientierung in der Medizinischen Neurorehabilitation“ hat Dr. Anke Menzel-Begemann von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld Maßnahmen entwickelt, die Betroffene schon während der Rehabilitation gezielt auf eine Rückkehr in den Beruf vorbereiten. Beim größten Reha-Kongress Deutschlands hat sie dafür heute (6. März) den Forschungspreis der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften Nordrhein-Westfalen e.V. (GfR) erhalten.

Weitere Informationen zur Preisverleihung und zum Forschungsprojekt entnehmen Sie der Pressemitteilung.

Gesendet von R. Samson in Forschung

Forschungskooperation "Nutzerorientierte Versorgung bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit" startet

Veröffentlicht am 30. November 2012
Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld und der Fachbereich Gesundheit und Wirtschaft der Fachhochschule Bielefeld starten einen gemeinsamen Forschungsverbund, der zugleich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dient. Der vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW geförderte Forschungsverbund zielt auf den sozio-demografischen Wandel, der das gesamte Gesundheitswesen vor große Herausforderungen stellt − auch die Pflege.[Weiterlesen]
Gesendet von R. Samson in Forschung

Claudia Hornberg leitet landesweites Kompetenzzentrum zur Frauengesundheit

Veröffentlicht am 12. Oktober 2012

Das von der Landesregierung finanzierte neue „Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW“ hat auf dem Gesundheitscampus in Bochum seine Arbeit aufgenommen. Träger sind die Fakultät für Gesundheitswissenschaften und das Interdisziplinäre Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) der Universität Bielefeld sowie das Gesine-Netzwerk, ein frauenspezifisches Gesundheitsnetzwerk aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die kooperative Leitung wird von Professorin Dr. Claudia Hornberg, Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, und Marion Steffens, Gesine-Netzwerk, übernommen. Das Kompetenzzentrum wird bis 2014 mit mehr als einer halben Million Euro gefördert. Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, freut sich über den Erfolg der Bielefelder Wissenschaftlerinnen: „Mit dem Zuschlag für die wissenschaftliche Leitung bei einer europaweiten Ausschreibung ist erneut die wissenschaftliche Kompetenz in der Universität Bielefeld anerkannt worden.“

Weitere Informationen finden sich in der in der Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter.

Gesendet von R. Samson in Forschung

Juniorforschungsgruppe: StadtLandschaft und Gesundheit

Veröffentlicht am 24. Mai 2012

Die städtische Lebensumwelt beeinflusst in vielerlei Hinsicht Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität der Bevölkerung. Neben gesundheitsschädigenden Umweltbelastungen und Barrieren existieren im urbanen Raum auch gesundheitsförderliche Strukturen. In diesem Zusammenhang wird oftmals die gesundheitliche Bedeutung von urbanen Grünräumen (Stadtgrün) und Gewässern (Stadtblau) thematisiert (sie dienen bspw. als klimaökologische Ausgleichsräume, Schadstoffsenken und Erlebnis-, Begegnungs-, Bewegungs- und Regenerationsräume). Insofern ist der Erhalt, die Schaffung und die Erweiterung von Grünräumen und Gewässern im Rahmen einer nachhaltigen, gesundheitsförderlichen, integrierten Stadtentwicklungsplanung zu fördern.

Das Ziel der inter- und transdisziplinär ausgerichtete Juniorforschungsgruppe die Klärung folgender Frage: Welche Beiträge können Stadtgrün und Stadtblau zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung leisten und wie sind urbane Grünräume und Gewässer zu schützen und zu optimieren?

Weitere Infos
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Projekt: Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland

Veröffentlicht am 5. Dezember 2011

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegebene Forschungsprojekt ist die erste große repräsentative Studie zur Lebenssituation und zu Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland. Befragt wurden bundesweit über 1.500 zufällig ausgewählte Frauen mit verschiedenen Behinderungen, die in Privathaushalten sowie in unterschiedlichen Einrichtungen und Wohnprojekten leben. Die Studie konnte differenzierte und qualitativ hochwertige Befunde unter anderem über die Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen, sowie über Ausmaß, Entstehungszusammenhänge und Folgen von psychischer, physischer und sexueller Gewalt hervorbringen. Strukturelle Gewalt und Diskriminierungen gegenüber Frauen mit Behinderungen waren weitere Schwerpunkte der Studie. Identifiziert wurden Risikokonstellationen und besonders benachteiligte bzw. vulnerable Gruppen und deren konkreter Unterstützungsbedarf. Ziel der Studie war, bestehende Wissenslücken über das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schließen, den konkreten Handlungs- und Unterstützungsbedarf zu ermitteln und eine solide empirische Basis für gezielte Maßnahmen und Strategien gegen Gewalt und Diskriminierung von Frauen mit Behinderungen zu schaffen.
Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit Projektpartnern in Bielefeld, Frankfurt, Berlin/Freiburg und Köln.

Laufzeit: 03/2009-11/2011
Finanzierung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ);
Beteiligte Wissenschaftlerinnen:
Universität Bielefeld (Projektleitung/Koordination):
Dr. Monika Schröttle, Prof. Dr. Claudia Hornberg,  Dr. Sandra Glammeier (wiss. Mitarbeiterin)
in Kooperation mit:
Prof. Dr. Barbara Kavemann / Prof. Dr. Cornelia Helfferich (Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut (SoFFI F), Evangelische Hochschule Freiburg (EFH), Freiburg i. Br.), Büro Berlin.
Dr. Henry Puhe/Ute Wagemann (SOKO Institut GmbH Sozialforschung und Kommunikation, Bielefeld);
Dr. Brigitte Sellach (Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Frauen- und Genderforschung e.V., Frankfurt am Main);
Prof. Dr. Julia Zinsmeister (Fachhochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Institut für Soziales Recht, Köln).

Kurzfassung der zentralen Ergebnisse als PDF-Datei

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