Modul 25-MIS-B2 Practices in the Field of Inclusive Education

Hinweis: Die folgenden Informationen befinden sich noch im Entwurfsstadium, können aber zur Orientierung genutzt werden. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen in Kürze die verbindlich gültigen Studieninformationen bereitzustellen.

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Studierende des Moduls „Praktiken im Bereich der inklusiven Bildung“ vertiefen und erweitern ihr Verständnis von inklusiver Bildung, indem sie sich mit verschiedenen Perspektiven zu deren Schlüsselkonzepten und -praktiken auseinandersetzen. Durch die Auseinandersetzung mit international vergleichenden Standpunkten auf verschiedenen Ebenen entwickeln die Studierenden ein facettenreiches und kritisches Verständnis des Bereichs der inklusiven Bildung. Außerdem lernen sie, Wechselbeziehungen und Spannungsfelder innerhalb dieses Bereichs zu erkennen und zu analysieren.

Lernergebnisse
Die Studierenden sind in der Lage

  • ihre zukünftige berufliche Praxis in Bezug auf gesellschaftliche Erwartungen und Konsequenzen kritisch zu reflektieren.
  • verschiedene berufliche Handlungsoptionen zu erkennen und dabei die situativen und institutionellen Bedingungen zu reflektieren, die ihr Arbeitsfeld prägen.
  • Kenntnisse über nationale und internationale Modelle inklusiver Bildungssysteme zu zeigen und die Bedingungen, die die Entwicklung von Bildungssystemen beeinflussen, insbesondere in Bezug auf Inklusions- und Exklusionsprozesse, kritisch zu bewerten.
  • sich kritisch mit Medieninhalten und -strukturen auseinanderzusetzen und zu analysieren, inwieweit digitale Medien und ihre technologischen Infrastrukturen soziale und digitale Ungleichheiten prägen. In diesem Rahmen wird die Bedeutung kooperativer Strukturen und Prozesse für inklusive Bildung untersucht.
  • sind mit außerschulischen Unterstützungssystemen aus einer international vergleichenden Perspektive und mit den damit verbundenen beruflichen Rollen vertraut.
  • sich mit verschiedenen Modellen und Formen der Zusammenarbeit auseinanderzusetzen und eigene Kooperationskompetenzen zu entwickeln.
  • Konzepte der institutionellen und interprofessionellen Zusammenarbeit anzuwenden und deren praktische Anwendung, Potenzial und Grenzen im Kontext inklusiver Bildungssysteme zu reflektieren.

Learning Outcomes
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

  • interdisziplinäre und international vergleichende Perspektiven auf inklusive Bildung zu analysieren und ein differenziertes und kritisch reflektiertes Verständnis ihrer Forschungs- und Praxiskontexte zu entwickeln;
  • Wechselbeziehungen, Spannungen und strukturelle Dynamiken innerhalb inklusiver Bildungssysteme zu identifizieren und zu bewerten, um Prozesse der Inklusion und Exklusion kritisch zu reflektieren;
  • soziale Erwartungen, institutionelle Rahmenbedingungen, digitale Medien und deren technologische Infrastrukturen sowie ihre eigenen beruflichen Handlungsoptionen kritisch zu reflektieren und so ein fundiertes berufliches Selbstverständnis im Kontext der inklusiven Bildung zu entwickeln;
  • Modelle und Prozesse der Entwicklung inklusiver Bildungssysteme zu vergleichen, ihre Übertragbarkeit und Wirkung zu bewerten und fundierte Schlussfolgerungen für Theorie und Praxis zu ziehen;
  • kooperative Strukturen und Prozesse in inklusiven Bildungskontexten unter Bezugnahme auf konkrete Fälle zu entwerfen, umzusetzen und kritisch zu bewerten.

Lehrinhalte

Das Modul besteht aus zwei Elementen, die zusammen einen international vergleichenden, aber dennoch fallbasierten und praxisorientierten Ansatz für das Studium der inklusiven Bildung bieten.

Im Rahmen des Elements E1 – Vergleichende Praktiken der inklusiven Bildung im Bildungssystem untersuchen die Studierenden staatliche und nichtstaatliche Institutionen, Organisationen und Akteure, die sich im regionalen, nationalen und internationalen Kontext mit inklusiver Bildung befassen, und bauen dabei auf den zuvor erworbenen theoretischen, interdisziplinären und methodischen Perspektiven auf. Besonderes Augenmerk wird auf bildungspolitische Entwicklungen und das sich wandelnde Gleichgewicht zwischen segregierenden und integrativen Modellen der Bildungsförderung in Gesellschaften gelegt. Die Studierenden untersuchen die institutionellen Optionen und Prozesse, die sich aus diesen Entwicklungen ergeben, vergleichen verschiedene Ansätze der inklusiven Bildung und reflektieren diese kritisch im Zusammenhang mit relevanten interdisziplinären Theorien.

Im Rahmen des Elements E2 – Praktiken der inklusiven Bildung an der Schnittstelle von Bildungsakteuren, Institutionen und anderen Unterstützungsdiensten setzen sich die Studierenden mit ausgewählten beruflichen Situationen auseinander – beispielsweise Fallarbeit, inklusive Praktiken innerhalb von Institutionen und Organisationen, digitale Arenen und deren Schnittstellen. Sie befassen sich auch mit Herausforderungen wie spezifischen individuellen Bedingungen und deren Steuerung innerhalb institutioneller oder organisatorischer Rahmenbedingungen sowie mit Konstellationen inklusiver und exklusiver Maßnahmen. Dies kann in Form von Fallstudien, institutionellen und politischen Analysen oder der Analyse von Datenpraktiken und algorithmischen Systemen geschehen. Der Schwerpunkt liegt auf zwei Hauptaspekten: der beruflichen Entwicklung im Kontext der inklusiven Bildung sowie Modellen und Praktiken der beruflichen Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des schulischen Umfelds. Das Element untersucht strukturelle und persönliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, verschiedene Formen der Teamarbeit und Kooperationsmodelle sowie Initiativen, die eine effektive Zusammenarbeit fördern. Stereotype Annahmen werden kritisch hinterfragt. Diese Analysen münden in einer kritischen Reflexion über die Anforderungen und die Notwendigkeit von Zusammenarbeit, wobei zentrale Spannungen innerhalb der inklusiven Bildung thematisiert und durch die Einbeziehung vielfältiger Perspektiven und beruflicher Standpunkte im Rahmen von Differenzordnungen verständlich gemacht werden.

Empfohlene Vorkenntnisse

Erfolgreicher Abschluss des ersten Masterstudiensemesters in Ostrava.

Notwendige Voraussetzungen

—

Erläuterung zu den Modulelementen

Es sind beide Veranstaltungen E1 und E2 zu studieren, eine Studienleistung und eine Prüfungsleistung zu erbringen. Studienleistung und Prüfungsleistung werden in der Regel von unterschiedlichen Prüfenden abgenommen.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

E1: Comparative Practices of Inclusive Education in the Educational System
Art Seminar
Turnus SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]
E 2: Practices of Inclusive Education at the Intersection of Educational Actors, Institutions and Other Support Services
Art Seminar
Turnus SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]

Studienleistungen

Zuordnung Prüfende Workload LP2
Lehrende der Veranstaltung E1: Comparative Practices of Inclusive Education in the Educational System (Seminar)

Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und inhaltlich begründeten Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen. Sie hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer oder mehrerer veranstaltungsbegleitender (Teil)Aufgabe(n) zu Übungszwecken.
Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, eine Argumentationsrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes, die Erstellung medialer Produkte etc.
Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Gesamtumfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Gesamtumfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden. Für alternative Erbringungsformen gilt, dass diese den gängigen mündlichen oder schriftlichen Formen der Leistungserbringung in ihrem Umfang entsprechen müssen.

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung E 2: Practices of Inclusive Education at the Intersection of Educational Actors, Institutions and Other Support Services (Seminar)

Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und inhaltlich begründeten Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen. Sie hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer oder mehrerer veranstaltungsbegleitender (Teil)Aufgabe(n) zu Übungszwecken.
Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, eine Argumentationsrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes, die Erstellung medialer Produkte etc.
Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Gesamtumfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Gesamtumfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden. Für alternative Erbringungsformen gilt, dass diese den gängigen mündlichen oder schriftlichen Formen der Leistungserbringung in ihrem Umfang entsprechen müssen.

siehe oben siehe oben

Prüfungen

mündliche e-Prüfung o. mündliche Prüfung o. Referat mit Ausarbeitung
Zuordnung Prüfende Modulbeauftragte*r bestellt jeweils eine Prüfende.
Gewichtung 1
Workload 120h
LP2 4

Die Modulprüfung greift Aspekte des Moduls auf, kann sich auf eine Veranstaltung stärker fokussieren.
Die Fakultät legt abschließend fest, wer welche Prüfung bei wem erbringt.

Mögliche Formen sind:

  • Mündliche Prüfung oder elektronische mündliche Prüfung auf Distanz im Umfang von höchstens 40 Minuten
  • Referat/ mündliche Präsentation (max. 30 Minuten) mit einer schriftlichen Ausarbeitung im Umfang von höchstens 2.500 Wörtern

Weitere Hinweise

Dieses Modul deckt Inhalte und Themen aus dem Bereich Practices of Inclusion 2 ab.
Für die Koordination der Prüfungsverfahren ist auch die Programmkoordination zuständig.

Die Leistungen werden an der Universität Bielefeld erbracht.
Informationen zur Notenumrechnung sind hier zu finden: [Link]

Lehrmethoden:
Dialogorientierte Methoden (Diskussion, Gespräch, Brainstorming), kompetenzorientierte und praxisbezogene Methoden, E-Learning-Methoden (Tutorials, elektronische Unterrichtsmaterialien) sowie weitere Methoden

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Inclusion Studies / Master of Arts [Entwurf zum Curriculum ab Wintersemester 2027/28] 2. 1 Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.