Hinweis: Die folgenden Informationen befinden sich noch im Entwurfsstadium, können aber zur Orientierung genutzt werden. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen in Kürze die verbindlich gültigen Studieninformationen bereitzustellen.
Jedes Sommersemester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Studierende des Moduls „Praktiken im Bereich der inklusiven Bildung“ vertiefen und erweitern ihr Verständnis von inklusiver Bildung, indem sie sich mit verschiedenen Perspektiven zu deren Schlüsselkonzepten und -praktiken auseinandersetzen. Durch die Auseinandersetzung mit international vergleichenden Standpunkten auf verschiedenen Ebenen entwickeln die Studierenden ein facettenreiches und kritisches Verständnis des Bereichs der inklusiven Bildung. Außerdem lernen sie, Wechselbeziehungen und Spannungsfelder innerhalb dieses Bereichs zu erkennen und zu analysieren.
Lernergebnisse
Die Studierenden sind in der Lage
Learning Outcomes
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage:
Das Modul besteht aus zwei Elementen, die zusammen einen international vergleichenden, aber dennoch fallbasierten und praxisorientierten Ansatz für das Studium der inklusiven Bildung bieten.
Im Rahmen des Elements E1 – Vergleichende Praktiken der inklusiven Bildung im Bildungssystem untersuchen die Studierenden staatliche und nichtstaatliche Institutionen, Organisationen und Akteure, die sich im regionalen, nationalen und internationalen Kontext mit inklusiver Bildung befassen, und bauen dabei auf den zuvor erworbenen theoretischen, interdisziplinären und methodischen Perspektiven auf. Besonderes Augenmerk wird auf bildungspolitische Entwicklungen und das sich wandelnde Gleichgewicht zwischen segregierenden und integrativen Modellen der Bildungsförderung in Gesellschaften gelegt. Die Studierenden untersuchen die institutionellen Optionen und Prozesse, die sich aus diesen Entwicklungen ergeben, vergleichen verschiedene Ansätze der inklusiven Bildung und reflektieren diese kritisch im Zusammenhang mit relevanten interdisziplinären Theorien.
Im Rahmen des Elements E2 – Praktiken der inklusiven Bildung an der Schnittstelle von Bildungsakteuren, Institutionen und anderen Unterstützungsdiensten setzen sich die Studierenden mit ausgewählten beruflichen Situationen auseinander – beispielsweise Fallarbeit, inklusive Praktiken innerhalb von Institutionen und Organisationen, digitale Arenen und deren Schnittstellen. Sie befassen sich auch mit Herausforderungen wie spezifischen individuellen Bedingungen und deren Steuerung innerhalb institutioneller oder organisatorischer Rahmenbedingungen sowie mit Konstellationen inklusiver und exklusiver Maßnahmen. Dies kann in Form von Fallstudien, institutionellen und politischen Analysen oder der Analyse von Datenpraktiken und algorithmischen Systemen geschehen. Der Schwerpunkt liegt auf zwei Hauptaspekten: der beruflichen Entwicklung im Kontext der inklusiven Bildung sowie Modellen und Praktiken der beruflichen Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des schulischen Umfelds. Das Element untersucht strukturelle und persönliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, verschiedene Formen der Teamarbeit und Kooperationsmodelle sowie Initiativen, die eine effektive Zusammenarbeit fördern. Stereotype Annahmen werden kritisch hinterfragt. Diese Analysen münden in einer kritischen Reflexion über die Anforderungen und die Notwendigkeit von Zusammenarbeit, wobei zentrale Spannungen innerhalb der inklusiven Bildung thematisiert und durch die Einbeziehung vielfältiger Perspektiven und beruflicher Standpunkte im Rahmen von Differenzordnungen verständlich gemacht werden.
Erfolgreicher Abschluss des ersten Masterstudiensemesters in Ostrava.
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Es sind beide Veranstaltungen E1 und E2 zu studieren, eine Studienleistung und eine Prüfungsleistung zu erbringen. Studienleistung und Prüfungsleistung werden in der Regel von unterschiedlichen Prüfenden abgenommen.
Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
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Lehrende der Veranstaltung
E1: Comparative Practices of Inclusive Education in the Educational System
(Seminar)
Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und inhaltlich begründeten Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen. Sie hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer oder mehrerer veranstaltungsbegleitender (Teil)Aufgabe(n) zu Übungszwecken. |
siehe oben |
siehe oben
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Lehrende der Veranstaltung
E 2: Practices of Inclusive Education at the Intersection of Educational Actors, Institutions and Other Support Services
(Seminar)
Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und inhaltlich begründeten Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen. Sie hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer oder mehrerer veranstaltungsbegleitender (Teil)Aufgabe(n) zu Übungszwecken. |
siehe oben |
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Die Modulprüfung greift Aspekte des Moduls auf, kann sich auf eine Veranstaltung stärker fokussieren.
Die Fakultät legt abschließend fest, wer welche Prüfung bei wem erbringt.
Mögliche Formen sind:
Dieses Modul deckt Inhalte und Themen aus dem Bereich Practices of Inclusion 2 ab.
Für die Koordination der Prüfungsverfahren ist auch die Programmkoordination zuständig.
Die Leistungen werden an der Universität Bielefeld erbracht.
Informationen zur Notenumrechnung sind hier zu finden: [Link]
Lehrmethoden:
Dialogorientierte Methoden (Diskussion, Gespräch, Brainstorming), kompetenzorientierte und praxisbezogene Methoden, E-Learning-Methoden (Tutorials, elektronische Unterrichtsmaterialien) sowie weitere Methoden
| Studiengang | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
|---|---|---|---|
| Inclusion Studies / Master of Arts [Entwurf zum Curriculum ab Wintersemester 2027/28] | 2. | 1 Semester | Pflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.