Modul 25-MIS-O3 Practices of Inclusion 1

Hinweis: Die folgenden Informationen befinden sich noch im Entwurfsstadium, können aber zur Orientierung genutzt werden. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen in Kürze die verbindlich gültigen Studieninformationen bereitzustellen.

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Inclusive Education in Schools and Society
Studierende

  • Erläutern zentrale Konzepte im Zusammenhang mit sozialer Ungleichheit und Bildungsbenachteiligung.
  • Ermitteln und analysieren Hindernisse und Chancen für Inklusion im schulischen Umfeld.
  • Bewerten, wie Schulen auf unterschiedliche soziale Hintergründe reagieren, und schlagen Sie Strategien zur Verhinderung von Segregation vor.
  • Beschreiben und wenden Ansätze zur Stärkung der Beziehungen im Klassenzimmer und zur Förderung eines positiven Klassenklimas an.
  • Entwerfen inklusive Unterrichtspraktiken, die ein Gefühl der Sicherheit, der Zugehörigkeit und der gleichberechtigten Teilhabe für alle Schüler*innen fördern.
  • Über ihre eigenen Stärken, Grenzen, Werte und ihre berufliche Identität als angehende Lehrkräfte reflektieren und diese artikulieren.
  • Ein Bewusstsein dafür zeigen, wie die Selbstwahrnehmung ihre pädagogischen Entscheidungen und ihre Beziehungen zu den Schülern beeinflusst.
  • Eine Bandbreite emotionaler Ausdrucksformen bei sich selbst und anderen erkennen und interpretieren.
  • Strategien für einen gesunden emotionalen Ausdruck, Austausch und Regulierung in pädagogischen Kontexten anwenden.
  • Persönliche Kompetenzen in Empathie, emotionaler Kompetenz und Resilienz entwickeln, um einen inklusiven und beziehungsorientierten Unterricht zu unterstützen.
  • Zwischen Theaterpädagogik, Dramatherapie und Sozialtheater unterscheiden und deren Relevanz für Inklusion beschreiben.
  • Erläutern, wie theaterbasierte Ansätze den sozialen Zusammenhalt, Empathie und die Teilhabe unterschiedlicher Lernender fördern.
  • Ausgewählte Theatertechniken (z. B. Rollenspiel, Improvisation, strukturiertes Theater) einsetzen, um Themen im Zusammenhang mit Inklusion und Diversität zu behandeln.
  • Theateraktivitäten zu moderieren, die den Schülern helfen, Unterschiede zu erkunden, die Zusammenarbeit zu stärken und gegenseitigen Respekt aufzubauen.
  • Eine inklusive, theaterbasierte Lernaktivität für den Einsatz im Unterricht zu entwerfen.

Inclusive Education: Ethics, Policy and Reasearch
Studierende

  • Definieren und unterscheiden Schlüsselbegriffe im Zusammenhang mit inklusiver Bildung (Inklusion, Exklusion, Diskriminierung, sonderpädagogischer Förderbedarf/Behinderung, schutzbedürftige Gruppen).
  • Erläutern die historische und philosophische Entwicklung der inklusiven Bildung.
  • Analysieren, wie wichtige pädagogische Theorien den inklusiven Unterricht beeinflussen.
  • Ausgewählte pädagogische Konzepte im Kontext der Inklusion formulieren und kritisch bewerten.
  • Theoretische Rahmenkonzepte anwenden, um inklusive oder exklusive Praktiken im Schulwesen zu interpretieren.
  • Ethische Grundsätze erläutern, die für inklusive Bildung relevant sind, darunter Fairness, Gerechtigkeit und Respekt vor Vielfalt.
  • Berufliche Ethik- und Verhaltenskodizes interpretieren und auf praktische Unterrichtssituationen anwenden.
  • Aktuelle Debatten und Herausforderungen in der inklusiven Bildung aus ethischer Perspektive bewerten.
  • Ethische Dilemmata mithilfe strukturierter Entscheidungsstrategien analysieren und lösen.
  • Kritisch über die eigenen Werte, Vorurteile und Verantwortlichkeiten als zukünftige Pädagog*innen zu reflektieren.
  • Theoretische und methodische Grundlagen der pädagogischen Forschung zu beschreiben.
  • Regulatorische Rahmenbedingungen für inklusive Bildung auf nationaler und internationaler Ebene zu analysieren und zu vergleichen.
  • Wichtige politische Dokumente zu interpretieren und deren Auswirkungen auf die Schulpraxis zu erläutern.
  • Einen einfachen Forschungsplan zu entwerfen, der sich mit einem Thema im Zusammenhang mit Inklusion befasst.
  • Praktische Strategien zur Umsetzung inklusiver Bildung auf der Grundlage politischer Vorgaben und Forschungsergebnisse zu bewerten.

Lehrinhalte

Inclusive Education in Schools and Society

  • Soziale Ungleichheiten und Ungleichheiten im Bildungswesen – sozial benachteiligte Umfelder
  • Zentrale Inklusionsthemen: Hindernisse und Chancen; wie Schulen auf Unterschiede im sozialen Hintergrund reagieren; Verhinderung von Segregation.
  • Arbeit mit der Klasse – Beziehungsaufbau, Umgang mit Unterschieden, Sicherheit im Klassenzimmer, Klassenklima
  • Praktische Aspekte der Inklusion: Wie man unterstützende und sichere Umgebungen für alle Lernenden schafft.
  • Entwicklung der Selbstbeziehung bei Studierenden – angehende Lehrkräfte: Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein
  • Wie Studierende über sich selbst, ihre Stärken und Grenzen reflektieren und wie sich dies auf ihre berufliche Entwicklung auswirkt.
  • Umgang mit Emotionen in der Lehrerausbildung – Emotionen in einem sicheren Umfeld erkennen, ausdrücken und teilen
  • Stärkung der emotionalen Intelligenz, Empathie und der Fähigkeit zur Emotionsregulation als Grundlagen der pädagogischen Arbeit.
  • Zusammenhang zwischen Theaterpädagogik und Dramatherapie. Soziales Theater und Theaterpädagogik.
  • Dieses Thema steht in direktem Zusammenhang mit Inklusion, da es Raum für die Arbeit mit unterschiedlichen sozialen Gruppen und benachteiligten Lernenden schafft und den sozialen Zusammenhalt stärkt.
  • Methoden und Techniken der Theaterpädagogik. Strukturiertes Theater.
  • Praktische Techniken, die effektiv zur Förderung von Inklusion in Schulen eingesetzt werden können – Theaterpädagogik hilft dabei, Themen wie Toleranz, Zusammenarbeit, Empathie und Respekt für Vielfalt anzusprechen.

Inclusive Education: Ethics, Policy and Reasearch

  • Einführung in die inklusive Bildung – zentrale Definitionen (Inklusion, Exklusion, soziale Inklusion, benachteiligte Gruppen, Diskriminierung, sonderpädagogischer Förderbedarf/Behinderung)
  • Historische Perspektiven zur inklusiven Bildung und philosophische Wurzeln in der Pädagogik
  • Entwicklungsstufen des menschlichen Denkens und ihre Auswirkungen auf die Bildung
  • Bildungskonzepte – Formulierung, Erläuterung und kritische Bewertung
  • Ethische Aspekte von Moral, Vielfalt, Fairness, Gerechtigkeit versus Gleichheit in der Bildung
  • Rechte und Pflichten – Ethikkodex, Verhaltenskodex, Berufskodex
  • Aktuelle Trends und Debatten in der inklusiven Bildung –
  • Ethische Dilemmata der Inklusion – Fallstudien und kritische Reflexion – Entscheidungsfindung
  • Theoretische und methodische Grundlagen der Forschung in der Pädagogik
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und zentrale politische Dokumente zur inklusiven Bildung (national & international)

Empfohlene Vorkenntnisse

—

Notwendige Voraussetzungen

Einschreibung im Masterstudiengang Inclusion Studies.

Erläuterung zu den Modulelementen

Beide Kurse finden im dritten Monat des Programms statt.

Modulstruktur: Keine Angabe 1

Veranstaltungen

Inclusive Education in Schools and Society
Art Seminar
Turnus WiSe
Workload5 150 h (18 + 132)
LP 5 [Pr]
Inclusive Education: Ethics, Policy and Reasearch
Art Seminar
Turnus WiSe
Workload5 150 h (18 + 132)
LP 5 [Pr]

Prüfungen

Portfolio mit mündlicher Abschlussprüfung
Zuordnung Prüfende Lehrende der Veranstaltung Inclusive Education in Schools and Society (Seminar)
Gewichtung 1
Workload -
LP2 -

Die Bewertung besteht aus zwei Teilen:
(1) der Bewertung der Erledigung und der Qualität aller im Portfolio enthaltenen Aufgaben sowie
(2) einer abschließenden mündlichen Präsentation des Portfolios während der Prüfung

Portfolio
Zuordnung Prüfende Lehrende der Veranstaltung Inclusive Education: Ethics, Policy and Reasearch (Seminar)
Gewichtung 1
Workload -
LP2 -

Das Portfolio setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

  • Aktive Teilnahme: 20 %
  • Kurzer Aufsatz / Fallstudie: 30 %
  • Abschlussprojekt & Präsentation: 50 %

Die aktive Teilnahme an den Seminaren ist unerlässlich. Seien Sie darauf vorbereitet, sich an Diskussionen zu beteiligen, Fallstudien zu analysieren und an Ihrem Abschlussprojekt zum Thema inklusive Bildung zu arbeiten.

Weitere Hinweise

Das Modul dient der Anerkennung von Leistungen aus dem Themenfeld Practices of Inclusion 1 im Masterstudiengang Inclusion Studies. Die Leistungen werden an der Universität Ostrava erbracht.
Informationen zur Notenumrechnung sind hier zu finden: [Link]

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Inclusion Studies / Master of Arts [Entwurf zum Curriculum ab Wintersemester 2027/28] 1. 1 Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul ist eine automatische Vollständigkeitsprüfung durch das System nicht möglich.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.