Modul 38-M2-KV_a Theoretische Grundlagen

Hinweis: Die folgenden Informationen befinden sich noch im Entwurfsstadium, können aber zur Orientierung genutzt werden. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen in Kürze die verbindlich gültigen Studieninformationen bereitzustellen.

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden kennen ästhetische Grundbegriffe und Fragestellungen. Sie sind in der Lage, sich kompetent im Fachdiskurs zu positionieren und eigene ästhetische Wahrnehmungen und Erfahrungen unter Bezugnahme auf einschlägige Theorien zu reflektieren.
Die Studierenden können ausgewählte kulturelle Manifestationen in ihren historischen Kontext einordnen oder vor dem Hintergrund ihrer spezifischen Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte unter Bezugnahme auf einschlägige Theorien differenziert reflektieren.
Die Studierenden sind in der Lage, zentrale Theorien, Modelle und Methoden und empirische Befunde der Kultursoziologie und -anthropologie zur kritischen Analyse sozialer und kultureller Phänomene einzusetzen. Sie können den eigenen Standpunkt als gesellschaftlichen und kulturellen Sonderfall in einer globalisierten Welt reflektieren.

Lehrinhalte

Kulturgeschichte und Kulturtheorien:
In der Veranstaltung werden kulturelle Phänomene und Manifestationen in historischer Perspektive dargestellt. Dabei werden insbesondere Herkunft, Historizität und Produktionsbedingungen von Kulturgütern fokussiert und mit Blick auf ihre Implikationen für angemessene und zeitgemäße Rezeptionsformen diskutiert.
Daneben werden anhand der Lektüre theoretischer Texte wichtige Positionen, Konzepte, Modelle und Methoden der Kulturwissenschaft erarbeitet und durch den exemplarischen Bezug auf ausgewählte kulturelle Phänomene auf ihre Anwendungsrelevanz geprüft. Es wird ein Überblick über das Spektrum der kulturtheoretischen Ansätze vermittelt, das z. B. Kultursemiotik und -soziologie, Medienkulturwissenschaft und differenzorientierte Positionen wie Trans- und Interkulturalität, postkoloniale Theorien einschließlich Ethnizität sowie Gender Studies und Queer Theory umfasst.

Kunst - Mensch - Gesellschaft:
In der Veranstaltung werden die komplexen Verflechtungen zwischen lokalen, nationalen und globalen Gemeinschaften anhand exemplarischer Themen in den Blick genommen. Unter Berücksichtigung der Pluralität von Historizitäten, epistemologischen Traditionen und lebensweltlichen Praktiken wird die Frage verfolgt, wie Menschen in einer globalisierten Welt denken, handeln und kommunizieren und wie kulturelle Differenzen erfahren, (re)produziert und ausgehandelt werden.

Ästhetik: Theorien und Erfahrungsräume:
Die Studierenden lesen und diskutieren Grundlagentexte zur Ästhetik. Vor diesem theoretischen Hintergrund werden Möglichkeiten des Inszenierens ästhetischer Erfahrungsräume reflektiert und praktisch erprobt.

Empfohlene Vorkenntnisse

—

Notwendige Voraussetzungen

—

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 3 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Kulturgeschichte und Kulturtheorien
Art Seminar o. Vorlesung
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Kunst - Mensch - Gesellschaft
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Ästhetik: Theorien und Erfahrungsräume
Art Seminar
Turnus SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]

Studienleistungen

Zuordnung Prüfende Workload LP2
Lehrende der Veranstaltung Kulturgeschichte und Kulturtheorien (Seminar o. Vorlesung)

Als Studienleistung kommen in Frage: Referate, Bearbeitungen von Übungsaufgaben (ggf. in der Gruppe), Moderation von Teilen einer Seminarsitzung, Sitzungs- oder Diskussionsprotokolle sowie kurze Essays. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Das Anfertigen einer Literaturliste oder eines Thesenpapiers zu relevanten Theorien und Methoden, eine Argumentrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes. Insgesamt dürfen von jedem Studierenden in einer Veranstaltung schriftliche Beiträge im Umfang von ca. 15.000 Zeichen oder mündliche Beiträge in einem Umfang von ca. 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung Kunst - Mensch - Gesellschaft (Seminar)

Als Studienleistung kommen in Frage: Referate, Bearbeitungen von Übungsaufgaben (ggf. in der Gruppe), Moderation von Teilen einer Seminarsitzung, Sitzungs- oder Diskussionsprotokolle sowie kurze Essays. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Das Anfertigen einer Literaturliste oder eines Thesenpapiers zu relevanten Theorien und Methoden, eine Argumentrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes. Insgesamt dürfen von jedem Studierenden in einer Veranstaltung schriftliche Beiträge im Umfang von ca. 15.000 Zeichen oder mündliche Beiträge in einem Umfang von ca. 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung Ästhetik: Theorien und Erfahrungsräume (Seminar)

Die Studierenden reflektieren ausgewählte Themen der Veranstaltung in schriftlicher und mündlicher Form. Dabei kommen in Frage: Referate, Bearbeitungen von Übungsaufgaben (ggf. in der Gruppe), Moderation von Teilen einer Seminarsitzung, kurze Essays sowie das Führen eines ästhetischen Tagebuchs. Insgesamt dürfen von jedem Studierenden in einer Veranstaltung schriftliche Beiträge im Umfang von ca. 15.000 Zeichen oder mündliche Beiträge in einem Umfang von ca. 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Hausarbeit
Zuordnung Prüfende Veranstalter*in einer gewählten Veranstaltung
Gewichtung 1
Workload 30h
LP2 1

Die Studierenden verfassen eine schriftliche Hausarbeit (Umfang: ca. 15 Seiten Fließtext), in der sie die studierten Inhalte des Moduls unter Einbeziehung einschlägiger wissenschaftlicher Literatur diskutieren.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Kulturvermittlung / Master of Arts [Entwurf zum WS 2026/2027] 1. 1 oder 2 Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Frühere Version dieses Moduls


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.