Jedes Semester
15 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
• Kenntnisse unterschiedlicher aktueller Theorien und Methoden zum Thema Bild
• Befähigung auf hohem analytischen Reflexionsniveau in kritischer Auseinandersetzung zu relevanten Forschungspositionen eine angemessene Fragestellung zu einem Thema der Bildwissenschaft zu entwickeln und zu formulieren
• Fachlich angemessene sprachliche und analytische Auseinandersetzung mit visuellen Artefakten
• Befähigung zur eigenständigen, theoriegeleiteten Analyse und Kontextualisierung eines Themas
• Selbstständige Recherche und kritische Kontextualisierung von Forschungsliteratur und maßgeblichen Objekten, Sammlungen und Archiven
• Befähigung, sich kritisch mit Bildtheorien auseinanderzusetzen und Bezüge zu den eigenen wie auch zu den in der Forschung diskutierten Fragen und Problemen herzustellen
• Kompetenz zur kritischen Reflexion einer forschungsrelevanten Vorgehensweise in mündlicher und schriftlicher Form
• Inhaltlich und sprachlich angemessene Präsentation der Ergebnisse in schriftlicher und mündlicher Form
Im Zentrum des Mastermoduls «Bilder in historischer Perspektive»
steht die analytische und historische Arbeit zu Bildern, Objekten und Artefakten in ihren institutionellen, politischen und medialen Kontexten. Die historische Spanne der Gegenstände reicht vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart. Wesentliches Merkmal des Moduls ist die explizite Forschungsorientierung sowohl im Masterseminar als auch in der Kontextualisierung. Im Bereich «Labor Bildlichkeit» ermöglicht das Modul die Öffnung auf experimentelle Formen der wissenschaftlichen und / oder gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Bildern.
Im «Masterseminar» werden Bilder in ihren inter- und transdisziplinären Beziehungen anhand spezifischer Themenprofile bearbeitet. Die Seminarthemen zeichnen sich so durch einen hohen Spezialisierungsgrad aus. Die Fragen, die Bilder und ihre Kontexte aufgeben, werden forschungsnah verortet und innerhalb des methodischen Rahmens der Bildwissenschaft analysiert. Die Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschungsliteratur und der versierte Umgang mit den Gegenständen aus Sammlungen, Archiven und Datenbanken ergänzen die analytische Arbeit am Bild. Die «Kontextualisierung» leistet die Einordnung der im «Masterseminar» verfolgten Fragestellungen in einen übergreifenden Analyserahmen, um problem- und forschungsorientiertes Wissen zu vertiefen. Studierende werden hier befähigt, ihre eigene Arbeit mit Artefakten in methodischen und wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen zu verorten.
Die Veranstaltung «Labor Bildlichkeit» wird in unterschiedlichen Formate angeboten, um eine eher objekt- und/oder eher theoriebezogene Vertiefung zu ermöglichen. Dazu gehören u.a. die Teilnahme an Workshops mit renommierten Referent*innen (z.B. der Norbert Elias-Lecture), aber auch die Kooperation und Umsetzung von eigenen und kollaborativen Projekten mit (lokalen) Kulturinstitutionen (Bielefelder Kunstverein, Kunsthalle, ZiF, Bielefelder Wissenswerkstatt, Marta Herford, Museum Huelsmann). Durch Exkursionen, Schreibübungen, Ausstellungen und eigene audio-visuellen Aufbereitungen etc. werden individuelle Formen der sprachlichen und analytischen Auseinandersetzung mit Bildern, visuellen Artefakten und Kunstwerken gefördert und erprobt.
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Kontextualisierung und Masterseminar stehen in einem engen inhaltlichen Zusammenhang und werden im eKVV als Paket ausgewiesen. Da sich die Modulprüfung auf beide Veranstaltungen bezieht, ist der Besuch beider Lehrveranstaltungen für das erfolgreiche Absolvieren der Modulprüfung erforderlich.
Modulstruktur: 3 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
|---|---|---|
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Lehrende der Veranstaltung
Bildlabor
(Kolloquium o. Projekt o. Übung)
Nach Maßgabe der*des Veranstalters*in: Laborjournal, in dem die Themen der besuchten Veranstaltungselemente dokumentiert und eigene Fragen und Kommentare zu den einzelnen Einheiten oder zu ausgewählten Objekten notiert werden. |
siehe oben |
siehe oben
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Lehrende der Veranstaltung
Kontextualisierung
(Seminar)
Präsentation (10-15 Minuten mit Tischvorlage) eines Forschungsbeitrags bzw. eines Artefakts oder eine schriftliche Ausarbeitung nach Maßgabe des*der Veranstalters*in |
siehe oben |
siehe oben
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Lehrende der Veranstaltung
Masterseminar Bilder in historischer Perspektive
(Seminar)
Referat (20-30 Minuten) mit Thesenpapier zur Vorbereitung der Modulprüfung: Vorstellung des Hausarbeitskonzepts oder eine gleichwertige schriftliche Studienleistung nach Maßgabe des Lehrenden (Konzeptpapier, 3-4 Seiten) |
siehe oben |
siehe oben
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Die Hausarbeit im Umfang von 65.000 - 80.000 Zeichen (entspricht ca. 25-30 Seiten) geht aus dem Seminar hervor, bezieht aber Gegenstände der "Kontextualisierung" ein. Die Aufgabenstellung für die Hausarbeit wird in Folge eines Beratungsgesprächs zwischen Prüfenden und Studierenden von dem*der Prüfer*in ausgegeben.
| Studiengang | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
|---|---|---|---|
| Bilder, Medien, Materialität: Historische Perspektiven / Master of Arts [FsB vom 15.05.2026] | 1. o. 2. o. 3. | 1 Semester | Pflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.
Bilder, Medien, Materialität: Historische Perspektiven / Master of Arts