Modul 22-BMM-Bilder Mastermodul Bilder in historischer Perspektive

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

15 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

• Kenntnisse unterschiedlicher aktueller Theorien und Methoden zum Thema Bild
• Befähigung auf hohem analytischen Reflexionsniveau in kritischer Auseinandersetzung zu relevanten Forschungspositionen eine angemessene Fragestellung zu einem Thema der Bildwissenschaft zu entwickeln und zu formulieren
• Fachlich angemessene sprachliche und analytische Auseinandersetzung mit visuellen Artefakten
• Befähigung zur eigenständigen, theoriegeleiteten Analyse und Kontextualisierung eines Themas
• Selbstständige Recherche und kritische Kontextualisierung von Forschungsliteratur und maßgeblichen Objekten, Sammlungen und Archiven
• Befähigung, sich kritisch mit Bildtheorien auseinanderzusetzen und Bezüge zu den eigenen wie auch zu den in der Forschung diskutierten Fragen und Problemen herzustellen
• Kompetenz zur kritischen Reflexion einer forschungsrelevanten Vorgehensweise in mündlicher und schriftlicher Form
• Inhaltlich und sprachlich angemessene Präsentation der Ergebnisse in schriftlicher und mündlicher Form

Lehrinhalte

Im Zentrum des Mastermoduls «Bilder in historischer Perspektive»
steht die analytische und historische Arbeit zu Bildern, Objekten und Artefakten in ihren institutionellen, politischen und medialen Kontexten. Die historische Spanne der Gegenstände reicht vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart. Wesentliches Merkmal des Moduls ist die explizite Forschungsorientierung sowohl im Masterseminar als auch in der Kontextualisierung. Im Bereich «Labor Bildlichkeit» ermöglicht das Modul die Öffnung auf experimentelle Formen der wissenschaftlichen und / oder gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Bildern.

Im «Masterseminar» werden Bilder in ihren inter- und transdisziplinären Beziehungen anhand spezifischer Themenprofile bearbeitet. Die Seminarthemen zeichnen sich so durch einen hohen Spezialisierungsgrad aus. Die Fragen, die Bilder und ihre Kontexte aufgeben, werden forschungsnah verortet und innerhalb des methodischen Rahmens der Bildwissenschaft analysiert. Die Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschungsliteratur und der versierte Umgang mit den Gegenständen aus Sammlungen, Archiven und Datenbanken ergänzen die analytische Arbeit am Bild. Die «Kontextualisierung» leistet die Einordnung der im «Masterseminar» verfolgten Fragestellungen in einen übergreifenden Analyserahmen, um problem- und forschungsorientiertes Wissen zu vertiefen. Studierende werden hier befähigt, ihre eigene Arbeit mit Artefakten in methodischen und wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen zu verorten.
Die Veranstaltung «Labor Bildlichkeit» wird in unterschiedlichen Formate angeboten, um eine eher objekt- und/oder eher theoriebezogene Vertiefung zu ermöglichen. Dazu gehören u.a. die Teilnahme an Workshops mit renommierten Referent*innen (z.B. der Norbert Elias-Lecture), aber auch die Kooperation und Umsetzung von eigenen und kollaborativen Projekten mit (lokalen) Kulturinstitutionen (Bielefelder Kunstverein, Kunsthalle, ZiF, Bielefelder Wissenswerkstatt, Marta Herford, Museum Huelsmann). Durch Exkursionen, Schreibübungen, Ausstellungen und eigene audio-visuellen Aufbereitungen etc. werden individuelle Formen der sprachlichen und analytischen Auseinandersetzung mit Bildern, visuellen Artefakten und Kunstwerken gefördert und erprobt.

Empfohlene Vorkenntnisse

-

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Kontextualisierung und Masterseminar stehen in einem engen inhaltlichen Zusammenhang und werden im eKVV als Paket ausgewiesen. Da sich die Modulprüfung auf beide Veranstaltungen bezieht, ist der Besuch beider Lehrveranstaltungen für das erfolgreiche Absolvieren der Modulprüfung erforderlich.

Modulstruktur: 3 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Bildlabor
Art Kolloquium o. Projekt o. Übung
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Kontextualisierung
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Masterseminar Bilder in historischer Perspektive
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 120 h (30 + 90)

Studienleistungen

Zuordnung Prüfende Workload LP2
Lehrende der Veranstaltung Bildlabor (Kolloquium o. Projekt o. Übung)

Nach Maßgabe der*des Veranstalters*in: Laborjournal, in dem die Themen der besuchten Veranstaltungselemente dokumentiert und eigene Fragen und Kommentare zu den einzelnen Einheiten oder zu ausgewählten Objekten notiert werden.

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung Kontextualisierung (Seminar)

Präsentation (10-15 Minuten mit Tischvorlage) eines Forschungsbeitrags bzw. eines Artefakts oder eine schriftliche Ausarbeitung nach Maßgabe des*der Veranstalters*in

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung Masterseminar Bilder in historischer Perspektive (Seminar)

Referat (20-30 Minuten) mit Thesenpapier zur Vorbereitung der Modulprüfung: Vorstellung des Hausarbeitskonzepts oder eine gleichwertige schriftliche Studienleistung nach Maßgabe des Lehrenden (Konzeptpapier, 3-4 Seiten)

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Hausarbeit
Zuordnung Prüfende Lehrende der Veranstaltung Masterseminar Bilder in historischer Perspektive (Seminar)
Gewichtung 1
Workload 150h
LP2 5

Die Hausarbeit im Umfang von 65.000 - 80.000 Zeichen (entspricht ca. 25-30 Seiten) geht aus dem Seminar hervor, bezieht aber Gegenstände der "Kontextualisierung" ein. Die Aufgabenstellung für die Hausarbeit wird in Folge eines Beratungsgesprächs zwischen Prüfenden und Studierenden von dem*der Prüfer*in ausgegeben.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Bilder, Medien, Materialität: Historische Perspektiven / Master of Arts [FsB vom 15.05.2026] 1. o. 2. o. 3. 1 Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.