Jedes Semester
6 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
In diesem Modul lernen die Studierenden unterschiedliche Modelle der Beschulung neu zugewanderter Schüler*innen sowie die ihnen inhärenten Herausforderungen und Potenziale kennen. Sie kennen diesbezügliche nationale sowie internationale Diskurse aus Forschung und Bildungspolitik und können sich auf dieser Grundlage kritisch positionieren sowie Empfehlungen abgeben. Darüber hinaus können sie Deutsch-als-Zweitsprache-Kurse für neu zugewanderte Schüler*innen auf allen sprachelichen Niveaus didaktisch angemessen gestalten. Diese Kompetenzen können Sie ebenso zur Anwendung bringen, wenn einzelne neu zugewanderte Schüler*innen von Anfang an in der Regelklasse beschult werden. Somit können sie neu zugewanderte Schüler*innen in ihrer individuellen Progression und auf dem Weg ihrer Eingliederung in das Schulsystem professionell begleiten und fördern.
Eine einführende Lehrveranstaltung thematisiert zunächst Grundfragen der Beschulung neu in ein Land migrierter und die Landessprache(n) von Null an erwerbender Schüler*innen im Spannungsfeld von individualisierter Progression und Eingliederung in das Schulsystem. Unterschiedliche Beschulungsformen, auch im internationalen Vergleich, werden in ihren Vor- und Nachteilen analysiert. Dabei werden sowohl der einschlägige Forschungsdiskurs als auch aktuelle bildungspolitische Diskurse kritisch rezipiert.
Das zweite Seminar des Moduls fokussiert im Anschluss sehr praxisnah Anfangsdidaktik sowie darauf aufbauende weitere spracherwerbsfördernde Angebote für diese spezifische Zielgruppe. Sowohl immersive als auch submersive Settings werden dabei in den Blick genommen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterrichtsplanung sowie der Analyse digitaler und analoger Lehrlernmaterialien für die Zielgruppe.
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Einschreibung in "Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit" für das Lehramt an Grundschulen, bzw. für das Lehramt an Grundschulen mit integrierter Sonderpädagogik
Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
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Lehrende der Veranstaltung
Einführung
(Seminar)
Zwei bis vier Schreibaufgaben (z.B. Exzerpt eines Seminartextes, schriftliche Diskussion eines Seminarthemas, Vergleich zweier Fachtexte) im Umfang von jeweils 500-800 Wörtern. Themen, Rahmenbedingungen und Durchführungsmodalitäten werden zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben. |
siehe oben |
siehe oben
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Kurzvortrag (5-7 Minuten) als Einzelvortrag mit zweiseitigem Handout (mit Leerzeichen max. 6000 Zeichen) zum eigenen Anteil am Gruppenprojekt an einem rechtzeitig bekannt gegebenen Prüfungstermin, an dem alle Personen der Gruppe nacheinander geprüft werden. Im Vortrag müssen Bezüge zu dem gemeinsamen Unterrichtsentwurf der Arbeitsgruppe hergestellt werden, der spätestens eine Woche vor der Prüfung bei den Prüfenden eingereicht werden muss. Das Handout gibt die zentralen Aussagen des individuellen Kurzvortrags wieder und erläutert diese. Es erfolgt eine abschließende Gesamtbewertung von Kurzvortrag und Handout.
Dieses Modul tritt für Studierende des vertieften Studiums "Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit" für das Lehramt an Grundschulen an die Stelle des in den anderen Studiengangsvarianten obligatorischen DaZ-Moduls. Die im DaZ-Modul zu erwerbenden Kompetenzen sind bereits im Rahmen des B.A. erworben worden, weshalb die 6 Leistungspunkte in dieser Studiengangsvariante für den Erwerb vertiefter Kompetenzen genutzt werden können.
| Studiengang | Variante | Profil | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit / Master of Education [FsB vom 01.04.2026, gültig ab Wintersemester 2029/30] | Fortsetzung Fach (Grundschule) | Kompensationsbereich Deutsch als Zweitsprache | 1. | 2 Semester | Pflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.