Jedes Wintersemester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Die Studierenden erwerben einen Überblick über die Traditionen, Entwicklungen, wissenschaftlichen Konzepte und Kontexte Sozialer Arbeit und sozialpädagogischen Denkens. Sie können diese einordnen und Grundzüge sozialpädagogischer Theoriebildung und Kritik Sozialer Arbeit nachvollziehen. In exemplarischen Analysen zu ausgewählten, spezifischen Feldern und Institutionalisierungsformen können die Studierenden dieses grundlegende Wissen anwenden und im Kontext reflektieren. Die Studierenden sind in der Lage fachliche Ansprüche zu verstehen und die Bedingungen zu deren Realisierung kritisch einzuordnen.
Die Veranstaltungen setzen sich mit theorie-, ideen- und institutionengeschichtlichen Grundlagen Sozialer Arbeit auseinander.
In Element 1 "Geschichte und Gegenwart der Sozialen Arbeit und ihrer Theorien" werden im Rahmen einer einführenden Veranstaltung zentrale (sozialpädagogische) Traditionslinien und theoretische Kontroversen vermittelt und eine kritische Reflexion der Rolle Sozialer Arbeit im Kontext politischer Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse angestrebt. Zentrale Ansätze zur Gegenstandsbestimmung, zum wissenschaftlichen Verstehen und Erklären sowie zur Analyse und Kritik Sozialer Arbeit werden vorgestellt.
In Element 2 "Wohlfahrtsstaatliche Strukturen und gesellschaftliche Diskurse Sozialer Arbeit" werden in Seminaren Debatten und Strukturen Sozialer Arbeit mit besonderem Fokus auf die Kinder- und Jugendhilfe thematisiert. Diese werden im Kontext der Gestaltung und Organisation wohlfahrtsstaatlicher Aufgaben und Funktionen erörtert. Entlang exemplarischer Handlungsfelder wird deren fachlicher Anspruch und empirische Wirkungsweise analytisch vertieft.
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Es sind beide Veranstaltungen E1 und E2 zu studieren. In Element 1 wird die benotete Prüfungsleistung erbracht. In Element 2 wird eine Studienleistung erbracht.
Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
|---|---|---|
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Lehrende der Veranstaltung
E2: Wohlfahrtsstaatliche Strukturen und gesellschaftliche Diskurse der Sozialen Arbeit
(Seminar)
Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung sowie der über Kooperation und gemeinschaftliches Arbeiten vermittelten Auseinandersetzung mit den in der Veranstaltung behandelten Themen. Studienleistungen können beispielsweise sein: Teilnahme an einer begleitenden studentischen Diskussionsgruppe, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation oder Seminargestaltung in Einzel- oder Gruppenarbeit, Erstellung kurzer Texte zu Seminarinhalten. Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden. |
siehe oben |
siehe oben
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Die Modulprüfung wird im Rahmen des Elements E1 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.
Mögliche Erbringungsformen sind:
| Studiengang | Variante | Profil | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
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| Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1-Fach (fw) | Sozialpädagogisches Arbeiten und Citizenship | 3. | 1 Semester | Pflicht |
| Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1-Fach (fw) | Soziale Arbeit | 1. | 1 Semester | Pflicht |
| Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | Kernfach (fw) | 3. o. 4. | 1 Semester | Wahlpflicht | |
| Erziehungswissenschaft / Bachelor [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | Nebenfach (fw) | 5. o. 6. | 1 Semester | Wahlpflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.