Modul 25-BEW5-EWB2 Gesellschaftliche und institutionelle Kontexte der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Modul „Gesellschaftliche und institutionelle Kontexte der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung“ lernen die Studierenden, das Feld der Erwachsenenbildung und Weiterbildung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zusammenhänge zu verstehen und zu analysieren. Sie werden in die Lage versetzt, unterschiedliche Institutionen im Hinblick auf ihren gesellschaftlichen Auftrag und im Kontext bildungspolitischer Rahmungen einzuordnen und zu reflektieren. Sie können politische und wissenschaftliche Diskurse kritisch einschätzen und gesellschaftliche Erwartungshaltungen an die Bedeutung von Erwachsenen- und Weiterbildung beispielsweise im Hinblick auf soziale Teilhabe, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder Transformationen der Arbeitswelt verstehen und einordnen. Anhand der Vertiefung ausgewählter institutioneller Felder erschließen sich die Studierenden, wie die unterschiedlichen Ansprüche verschiedener Akteursgruppen in Leitbildern und Programmen von Trägern und Einrichtungen zum Ausdruck kommen. Im Rahmen des Moduls können Fähigkeiten zur Analyse von institutionellen Angeboten erworben und forschungsbasiert vertieft werden. Damit erweitern die Studierenden zugleich ihre feldspezifischen Methodenkenntnisse.

Lehrinhalte

Das Modul fokussiert die institutionelle Erwachsenenbildung/Weiterbildung und deren Einbettung in gesellschaftliche und bildungspolitische Kontexte. In Element 1 „Gesellschaftlicher Wandel und Erwachsenenbildung/ Weiterbildung“ wird die Erwachsenenbildung/ Weiterbildung in ihren sich wandelnden gesellschaftlichen Funktions- und Bedeutungszuschreibungen in den Blick gerückt. Im Kontext aktueller Zeitdiagnosen werden bspw. die in Programmatiken lebenslangen Lernens enthaltenen Selbstoptimierungsappelle diskutiert oder die Rolle von Erwachsenenbildung/ Weiterbildung in veränderten Arbeitswelten herausgearbeitet.

In Element 2 „Institutionen und Akteur*innen der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung“ werden öffentliche und private Träger, Institutionen und Organisationen vor dem Hintergrund ihres gesellschaftlichen Auftrags und ihrer Interessen betrachtet. Die Pluralität des Weiterbildungsmarktes wird exemplarisch anhand von Trägern und Einrichtungen der kommunalen, konfessionellen, gewerkschaftlichen oder betrieblichen Bildungsarbeit erschlossen. Thematisch stehen die Analyse der institutionellen Angebotsentwicklung, des Weiterbildungsmanagements, der Organisationsentwicklung und der horizontalen und vertikalen Vernetzung in der Region im Vordergrund.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Es sind beide Veranstaltungen E1 und E2 zu studieren. In einem der Elemente ist eine benotete Prüfungsleistung zu erbringen. In dem Element, in dem die Prüfungsleistung erbracht wird, ist keine Studienleistung zu erbringen.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

E1: Gesellschaftlicher Wandel und Erwachsenenbildung/ Weiterbildung
Art Seminar o. Vorlesung
Turnus SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
E2: Institutionen und Akteur*innen der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung
Art Seminar
Turnus SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)

Studienleistungen

Zuordnung Prüfende Workload LP2
Lehrende der Veranstaltung E1: Gesellschaftlicher Wandel und Erwachsenenbildung/ Weiterbildung (Seminar o. Vorlesung)

Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung sowie der über Kooperation und gemeinschaftliches Arbeiten vermittelten Auseinandersetzung mit den in der Veranstaltung behandelten Themen.
Studienleistungen können beispielsweise sein: Teilnahme an einer begleitenden studentischen Diskussionsgruppe, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation oder Seminargestaltung in Einzel- oder Gruppenarbeit, Erstellung kurzer Texte zu Seminarinhalten.

Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung E2: Institutionen und Akteur*innen der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung (Seminar)

siehe Beschreibung bei E1

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Hausarbeit o. Moderation o. mündliche Prüfung o. Portfolio o. Präsentation o. Projekt mit Ausarbeitung o. Referat mit Ausarbeitung
Gewichtung 1
Workload 120h
LP2 4

Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1 oder 2 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.

Mögliche Erbringungsformen sind:

  • Projektarbeit mit einer schriftlichen Reflexion von höchstens 2.500 Wörtern
  • mündliche Prüfung im Umfang von höchstens 30 Minuten Dauer,
  • Hausarbeit im Umfang von höchstens 4.500 Wörtern,
  • Referat (15-20 Minuten) mit einer schriftlichen Ausarbeitung im Umfang von höchstens 2.500 Wörtern,
  • Didaktische Gestaltung und exemplarische Durchführung eines Lehrangebots,
  • Präsentation; d.h. Erstellung eines modulspezifischen Audio- oder Videopodcast,
  • Exemplarische Erprobung einzelner forschungsmethodischer Zugänge z.B. Dokumentenanalyse.
  • Portfolio, das verschiedene mediale Formen zusammenführt. Das Portfolio bezeichnet eine Zusammenstellung von Dokumenten, die den Lernverlauf eines Individuums beschreiben bzw. dokumentieren. Portfolios dienen dazu, Lernerfahrungen und -erfolge zu erfassen und Lernstrategien zu planen. Mit Hilfe des Portfolios sollen die Arbeitsergebnisse eines Studierenden aus einer Veranstaltung/einem Modul dokumentiert werden. Ein Portfolio kann verschiedene Arbeiten von Exzerpten und Literaturrecherchen bis zu Lerntagebüchern oder Referaten enthalten. Die Dozent*innen entscheiden jeweils, welche Leistungen für das Portfolio zu erbringen sind, dies kann je nach didaktischem Konzept der Veranstaltung/des Moduls für alle Studierenden gleich sein, es kann aber auch individuell vereinbart werden. Die Bewertung des Portfolios erfolgt abschließend aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Sammlung.
Hausarbeit o. Moderation o. mündliche Prüfung o. Portfolio o. Präsentation o. Projekt mit Ausarbeitung o. Referat mit Ausarbeitung
Gewichtung 1
Workload 120h
LP2 4

Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1 oder 2 erbracht.
Beschreibung siehe E1.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] 1-Fach (fw) Erwachsenenbildung/Weiterbildung 4. 1 Semes­ter Pflicht
Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] Kernfach (fw) 3. o. 4. 1 Semes­ter Wahl­pflicht
Erziehungswissenschaft / Bachelor [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] Nebenfach (fw) 5. o. 6. 1 Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.