Modul 25-BEW5-BEK1 Theoretische und historische Grundlagen der Bildung und Erziehung in der Kindheit

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

In dem Modul erwerben die Studierenden Kenntnisse bezüglich der Geschichte und Theorie der Kindheit und der Institutionen der Kindheit. Sie lernen unterschiedliche disziplinäre Perspektiven auf Kindheit als Entwicklung- und Lebensphase, als kulturelle Lebensweise, als soziale Lebenslage und gesellschaftliche Strukturkategorie sowie Diskurse zu Kindheit kennen und beschäftigen sich mit (der Entwicklung von) Theorien zu Bildung und Erziehung in der Kindheit. Sie setzen sich in inter- und transdisziplinären Perspektiven insbesondere mit den Grundbegriffen Bildung, Betreuung, Entwicklung, Erziehung, Sozialisation und Sorge mit Bezug auf Kindheit kritisch-reflexiv auseinander. Auf diese Weise lernen sie Bildung und Erziehung in der Kindheit als einen erziehungswissenschaftlichen Forschungsgegenstand kennen, der theoretisch unterschiedlich konturiert werden kann und historisch unterschiedlich ausgedeutet wurde. Sie kennen unterschiedliche Varianten der Institutionalisierung von Kindheit im Elementar- und Primarbereich.

Lehrinhalte

In dem Modul wird im Element 1 eine Einführung in die Geschichte und Theorie der Kindheit und der (internationalen) Institutionen der Kindheit gegeben (in Form von historisch-systematischen Seminaren). Vermittelt werden Einblicke in die Entwicklung von Theorien und Institutionen der Kindheit und es werden unterschiedliche disziplinäre und historisch-anthropologische Forschungsperspektiven auf Diskurse zu Kindheit, auf Kindheit als Entwicklungs- und Erziehungskindheit, als Lebensphase, als kulturelle Lebensweise, als soziale Lebenslage und gesellschaftliche Strukturkategorie vorgestellt und diskutiert. In Bezug auf Geschichte und Theorie der Institutionen der Kindheit werden Varianten an Entwicklungen von elementarpädagogischen Institutionen (Kindergarten u.a.) und primarpädagogischen Institutionen (Grundschule) behandelt.

Im Modulelement 2 werden Kindheitstheoretische Perspektiven auf Bildung, Betreuung, Erziehung, Sozialisation und Sorge vermittelt. Dabei werden inter- und transdisziplinäre Bezüge auf u.a. Elementar- und Primarpädagogik, Bildungsphilosophie, Entwicklungspsychologie, Kindheitssoziologie, Sozialisationstheorien und Sozialpädagogik hergestellt. Das kindheitstheoretische Konzept der generationalen Ordnung wird in Hinblick auf Positionierungen von Kindern und Erwachsenen in pädagogischen Beziehungen und Institutionen eingeordnet und kindheitsbezogene Grundlagenforschungen in Familie, elementar- und primarpädagogischen Einrichtungen vorgestellt und diskutiert.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Es sind beide Veranstaltungen E1 und E2 zu studieren. In Element 1 wird die benotete Prüfungsleistung erbracht. In Element 2 wird eine Studienleistung erbracht.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

E 1: Geschichte und Theorie der Kindheit und der Institutionen der Kindheit
Art Seminar
Turnus WiSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [Pr]
E 2: Kindheitstheoretische Perspektiven auf Bildung, Betreuung, Erziehung, Sozialisation und Sorge
Art Seminar
Turnus WiSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]

Studienleistungen

Zuordnung Prüfende Workload LP2
Lehrende der Veranstaltung E 2: Kindheitstheoretische Perspektiven auf Bildung, Betreuung, Erziehung, Sozialisation und Sorge (Seminar)

Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, ein Essay, die Zusammenfassung eines Textes etc.
Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung o. Portfolio o. Referat mit Ausarbeitung
Gewichtung 1
Workload 120h
LP2 4

Die Modulprüfung wird im Rahmen des Elements 1 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.

Mögliche Erbringungsformen sind:

  • Klausur im Umfang von 90 Minuten
  • mündliche Prüfung im Umfang von höchstens 30 Minuten,
  • Hausarbeit im Umfang von höchstens 4.500 Wörtern,
  • Referat (15-20 Minuten) mit einer schriftlichen Ausarbeitung im Umfang von höchstens 2.500 Wörtern,
  • Portfolio, das verschiedene mediale Formen zusammenführt. Das Portfolio bezeichnet eine Zusammenstellung von Dokumenten, die den Lernverlauf eines Individuums beschreiben bzw. dokumentieren. Portfolios dienen dazu, Lernerfahrungen und -erfolge zu erfassen und Lernstrategien zu planen. Mit Hilfe des Portfolios sollen die Arbeitsergebnisse eines Studierenden aus einer Veranstaltung/einem Modul dokumentiert werden. Ein Portfolio kann verschiedene Arbeiten von Exzerpten und Literaturrecherchen bis zu Lerntagebüchern oder Referaten enthalten. Die DozentInnen entscheiden jeweils, welche Leistungen für das Portfolio zu erbringen sind, dies kann je nach didaktischem Konzept der Veranstaltung/des Moduls für alle Studierenden gleich sein, es kann aber auch individuell vereinbart werden. Die Bewertung des Portfolios erfolgt abschließend aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Sammlung.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] 1-Fach (fw) Bildung und Erziehung in der Kindheit 3. 1 Semes­ter Pflicht
Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] Kernfach (fw) 3. o. 4. 1 Semes­ter Wahl­pflicht
Erziehungswissenschaft / Bachelor [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] Nebenfach (fw) 5. o. 6. 1 Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.