Jedes Sommersemester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
In diesem Modul erwerben die Studierenden methodisches und medienpraktisches Wissen sowie Anwendungskompetenz im Hinblick auf medienpädagogische Handlungs- und Diskussionsfelder. Die Studierenden setzen sich hierfür mit medienpädagogischen Forschungsmethoden und -ergebnissen auseinander. Gegenstand sind sowohl traditionell-historische Medienformate als auch aktuelle und innovative Technologien. Die Studierenden erwerben Kenntnisse über die spezifischen medienbezogenen Voraussetzungen einzelner Zielgruppen (z.B. Heranwachsende, Erwachsene, Senioren, Menschen mit individuellen Bedarfen) und lernen Begründungszusammenhänge, Handlungsformen und Methoden für die zielgruppenorientierte aktive Medienarbeit kennen. In diesem Fall bezieht sich "Anwendungskompetenz" darauf, dass die Studierenden in der Lage sind, das erlernte Wissen und die erworbenen Fähigkeiten praktisch anzuwenden. Konkret bedeutet dies, dass die Studierenden in der Lage sind:
Insgesamt geht es darum, dass die Studierenden das theoretische Wissen, das sie im Bereich der Medienpädagogik erwerben, in praktische Anwendungen umsetzen können, um effektive medienpädagogische Arbeit zu leisten.
In Element 1 werden methodische und methodologische Fragen der erziehungswissenschaftlichen Medienforschung behandelt. Die Studierenden erwerben Methodenkompetenzen und Kenntnisse in der Erforschung von sozialen und kulturellen Phänomenen vor dem Hintergrund medienpädagogischer Fragestellungen. Es werden Methoden zur Analyse von Serien und Filmen aber auch Video- und Computerspielen sowie vernetzten digitalen Technologien, Code und Software verhandelt. Weiter werden empirische Herangehensweisen und Erkenntnisse im Hinblick auf das Medienhandeln unterschiedlicher Rezipient*innen und Fragestellungen diskutiert. Die Studierenden erwerben Kenntnisse über die Anwendung von rekonstruktiven und interpretativen Zugängen zu medialen Phänomenen und Medienkulturen. Im Sinne der performative social science wird neben der Ausarbeitung von Referaten und Hausarbeiten Wert auf die reflexive mediale Auseinandersetzung, mediale Gestaltungs- und Produktionserfahrungen gelegt.
In Element 2 wird die Gestaltung medienbezogener Lern- und Bildungsräume in den Mittelpunkt gestellt. Es werden didaktische Modelle medienpädagogischer Arbeit, die besonderen Möglichkeiten und Risiken von Medien in unterschiedlichen Lehr-/Lernkontexten, die Förderung von Medienkompetenz und die Implikationen für Medienbildung diskutiert. Die Studierenden erhalten Einblicke in die professionelle Gestaltung von medialen Lehr-/Lernsituationen in schulischen und außerschulischen Kontexten. Darüber hinaus entwickeln sie Fähigkeiten zur Ideenfindung und Strategiebildung, um bestehende mediale Settings gemäß medienpädagogischer Standards zu verbessern. Sie lernen auch, didaktische Prinzipien anzuwenden, um neue Lehr-/Lernkontexte zu konzipieren.
Das Element 3 verbindet die Kenntnisse aus Element 1 und 2 und vertieft sie praxisbezogen durch die Realisierung eines theoriegeleiteten Medienprojektes für eine ausgewählte Zielgruppe. Dies erfolgt durch die Studienleistung (Präsentation eines ausgearbeiteten Themas, Konzeptes ) oder eines medialen Produktes (z. B. Hörbuch; Podcast; Video; Video Game Essay; Website; Softwareanwendung). Das inhaltliche Thema ist frei wählbar, soll sich aber an den Bedarfen einer ausgewählten Zielgruppe orientieren.
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Es sind alle drei Modulelemente E1, E2 und E3 zu studieren. In der Veranstaltung mit einführendem Charakter (E1) wird verpflichtend eine Prüfungsleistung erbracht. In den anderen Veranstaltungen wird jeweils eine Studienleistung erbracht.
Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
|---|---|---|
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Lehrende der Veranstaltung
E2: Gestaltung medienbezogener Lern- und Bildungsräume
(Seminar)
Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen und hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer Aufgabe, auch Teilaufgaben, zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: |
siehe oben |
siehe oben
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Lehrende der Veranstaltung
E3: Zielgruppenorientierte Medienarbeit
(Seminar)
siehe Beschreibung bei E2 |
siehe oben |
siehe oben
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Die Modulprüfung wird im Rahmen des Elements 1 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.
Mögliche Erbringungsformen sind:
| Studiengang | Variante | Profil | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1-Fach (fw) | Bildung und Erziehung in der Kindheit | 2. | 1 Semester | Wahlpflicht |
| Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1-Fach (fw) | Erwachsenenbildung/Weiterbildung | 2. o. 4. | 1 Semester | Wahlpflicht |
| Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1-Fach (fw) | Sozialpädagogisches Arbeiten und Citizenship | 2. o. 4. | 1 Semester | Wahlpflicht |
| Erziehungswissenschaft / Bachelor [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | Nebenfach (fw) | 5. o. 6. | 1 Semester | Wahlpflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.