Jedes Wintersemester
5 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Nach Abschluss des Praktikums sind die Studierenden vertraut im Umgang mit chemischen Gefahrstoffen. Die Studierenden können Vorbereitungen für die Durchführung von chemischen Reaktionen aus dem Bereich der Anorganischen Chemie treffen. Die Studierenden kennen die Notwendigkeit des präzisen Arbeitens in der präparativen anorganischen und analytischen Chemie. Die Studierenden sind in der Lage, sich anhand geeigneter Literatur ausreichend auf einfache und fortgeschrittene Versuche der Anorganischen Chemie vorzubereiten. Dieses beinhaltet neben theoretischen Grundlagen die Recherche sowie die Zusammenfassung der Gefahrenpotentiale der relevanten Chemikalien unter Zuhilfenahme einschlägiger Datenbanken. Sie haben gelernt, einfache und fortgeschrittene anorganische Experimente mit Hilfe einer schriftlichen Anleitung und der Vermittlung gegebenenfalls notwendiger neuer Arbeitstechniken selbstständig und sicher durchzuführen. Sie beherrschen die Führung eines Laborjournals in einer Form, die der guten wissenschaftlichen Praxis genügt. Die Studierenden können umfassende Auswertungen der experimentellen Ergebnisse auf Grundlage der bisher erlernten theoretischen Kenntnisse schriftlich erarbeiten und sind in der Lage, die Erkenntnisse in einem wissenschaftlichen Gespräch darzustellen.
Im Modul werden Versuche zum Erwerben praktischer Erfahrung im Labor durchgeführt. Die Auswahl der Versuche erfolgt individuell auf der Basis der Vorkenntnisse der Studierenden.
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Modulstruktur: 1 uPr 1
Das Portfolio aus naturwissenschaftlichen Versuchen umfasst 8-12 Versuche, deren Elemente studienbegleitend geprüft werden. Prüfungsbestandteile zu einem Versuch sind grundsätzlich folgende vier Elemente, die nacheinander absolviert werden:
1. Überprüfung der Vorkenntnisse inklusive sicherheitsrelevanter Aspekte
2. Durchführung des Experiments und Protokollierung von Durchführung, Beobachtungen und Ergebnissen
3. Anfertigen eines schriftlichen Versuchsprotokolls oder einer mündlichen Ergebnispräsentation
4. Gespräch über das Versuchsprotokoll, die Ergebnisse und die Theorie des Versuchs (Abtestat)
Jeweils nachfolgende Elemente des Versuchs können nur begonnen werden, wenn die vorherigen Elemente bestanden wurden. Bei einzelnen Versuchen können nach entsprechender Ankündigung einzelne Elemente entfallen oder bezogen auf Punkt 2 auch durch theoretisierte Elemente ersetzt werden, sofern die mit dem Versuch verknüpften Lernziele dadurch erreicht werden. Ein Versuch ist bestanden, wenn alle vier Elemente jeweils erbracht wurden und den Anforderungen trotz bestehender Mängel genügen.
Ist ein Element eines Versuches nicht bestanden, bestehen zwei Möglichkeiten:
a) Der gesamte Versuch kann wiederholt werden oder
b) es können einzelne Elemente wiederholt werden, sofern bereits Elemente mit „bestanden“ gewertet und damit einzelne Lernziele des Versuchs erreicht wurden.
Hierüber entscheidet die prüfungsberechtigte Person.
Der Versuch bzw. einzelne Elemente eines Versuchs können auf diese Weise maximal einmal wiederholt werden. Insgesamt können pro Praktikum und Portfolio zwei Versuche in dem zuvor genannten Sinn wiederholt werden.
| Studiengang | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
|---|---|---|---|
| Sustainable Chemistry / Master of Science [FsB vom 05.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1. o. 2. o. 3. | 1 Semester | Wahlpflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.