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Modul 39-M-MBT14T Grundlagen und Anwendungen der Synthetischen Biologie

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

5 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Das Modul vermittelt die gentechnologischen und proteintechnologischen Grundlagen der Synthetischen Biologie. Der Einsatz der Grundlagen sowie Strategien der Synthetischen Biologie werden anhand von Anwendungsbeispielen aufgezeigt. Aufgrund des Verständnisses vorhandener Klonierverfahren und Vektoren soll die Entwicklung eigener genetischer Systeme als Basis der Synthetischen Biologie ermöglicht werden. Das Verständnis für Grundlagen der Proteine und Proteintechnologien soll die Entwicklung von Protein-Systemen im zellulären Kontext oder als eigenständige Module, z. B. Biosensoren, ermöglichen. Im Übungsteil werden Kompetenzen in verschiedenen Erarbeitungs- und Präsentationsformen (einzeln, Kleingruppe, Plenum, Frontalvortrag, Poster) auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Literatur erworben. Die theoretischen Grundlagen werden in der Vorlesung vermittelt und mittels einer Klausur oder einer mündlichen Prüfung abgeprüft.

Lehrinhalte

Die Vorlesung und Übung stellen die Synthetische Biologie in der Breite vor und greift in diesem Kontext mit unterschiedlicher Gewichtung folgende Themen auf:

Genetik der Genregulation und Expression in Pro- und Eukaryonten
Gensynthese und Genbibliotheken
Klonierverfahren
Grundlagen und Design von prokaryotischen Vektoren
Grundlagen und Design von transienten und episomalen eukaryontischen Vektoren
Chromosomale Integration
Transgene Tiere
Gerichtete Evolution
Computerprogramme zur Molekularbiologie
Proteinstruktur
Biochemische und biophysikalische Messverfahren zur Proteincharakterisierung (z.B. Fluoreszenz, Zirkulardichroismus, Lichtstreuung, Oberflächen Plasmonresonanzspektroskopie, Kalorimetrie)
Proteinreinigung
Proteindesign
Enzym- und Antikörpertechnologie
Modularität in der Synthetischen Biologie
Selektionsverfahren und Präsentationstechnologien (Proteinfragment Komplementation, Phage Display, Zelluläres Display, TAT Selektion)
Proteine als Biosensoren
Bionanotechnologie
Biologische Schaltkreise in Zellen
Multizelluläre Schaltkreise
Synthetische Biologie im Kontext von Pharma, Energie und Chemie
Computerprogramme zur Proteintechnologie

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Grundlagen und Anwendungen der Synthetischen Biologie Übung WiSe 30h (15 + 15) 1
Grundlagen und Anwendungen der Synthetischen Biologie Vorlesung WiSe 90h (45 + 45) 3 [SL] [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Grundlagen und Anwendungen der Synthetischen Biologie (Vorlesung)

Die Studienleistung besteht aus:

  • Erstellen einer 30-minütigen Präsentation
  • Abhalten der Präsentation
  • Teilnahme an der Diskussion zu der eigenen sowie den anderen Präsentationen
  • Ad Hoc Präsentation einer Publikation mit Poster
siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Grundlagen und Anwendungen der Synthetischen Biologie (Vorlesung)

Eine Klausur im Umfang von 90 min oder eine mündliche Prüfung im Umfang von 25 min. Die Prüfungsform wird jeweils zu Beginn der Veranstaltung festgelegt.

Klausur o. mündliche Prüfung 1 30h 1
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Interdisziplinäre Biomedizin / Master of Science [FsB vom 02.07.2018] Experimental Science 2. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Molekulare Biotechnologie / Master of Science [FsB vom 17.12.2012 mit Änderungen vom 01.08.2013, 02.03.2015, 30.09.2016 und 02.07.2018] 1. o. 3. ein Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.