Studieninformation
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Druckversion  Sprachumschaltung
 

Modul 39-M-MBT1T Spezialisierung Angewandte Molekulargenetik Theorie

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

5 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Wissen zur Konstruktion und Anwendung gentechnisch veränderter Mikroorganismen in der Fermentationstechnik. Training der wissenschaftlichen Diskussion: Die Studierenden werden über vom Veranstalter gestellte Fragen, aktiv in die Vorlesung mit einbezogen und werden zum Fragen ermutigt.
Die theoretischen Grundlagen werden in der Vorlesung vermittelt und mittels einer Klausur oder einer mündlichen Prüfung abgeprüft.

Lehrinhalte

Die angewandte Molekulargenetik hat für die Fermentationstechnik viele neue Möglichkeiten der Stammentwicklung eröffnet. Dazu gehören die Produktion von ursprünglich schwer zugänglich Stoffen, die Produktion von völlig neuen Substanzen, sowie Optimierungsmöglichkeiten für Produktion und Aufarbeitung in der Fermentationstechnik. Nach einer Einführung beginnt die Vorlesung mit der Konstruktion von rekombinanten Organismen, deren Methoden und speziell DNA - Ressourcen. Die Molekulare Charakterisierung von Organismen wird anhand der "omics" dargestellt. Anschließend werden die Produktionsorganismen E. coli, Hefen und Pilze vorgestellt und Vergleich und Auswahl diskutiert. Im Kapitel rekombinante Fermentationstechnik werden Besonderheiten und Unterschiede zur klassischen Fermentationstechnik erörtert. Ein Hauptteil der Vorlesung beschäftigt sich mit der Bildung von aktiven rekombinanten Proteinen und den Aspekten von Gendosis und Stabilität, Transkription, Translation, Faltung und Löslichkeit, Proteolyse und Zelllyse, Posttranslationale Modifikation, Proteinlokalisierung sowie rekombinante Aufarbeitung. Nach dem Protein Engineering werden Metabolic Engineering und synthetische Biologie vorgestellt. Zum Abschluss geht es um Sicherheit, Recht und der Ökonomie rekombinanter Produkte.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Vorlesung Angewandte Molekulargenetik Vorlesung SoSe 120h (60 + 60) 4 [Pr]

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Vorlesung Angewandte Molekulargenetik (Vorlesung)

Eine Klausur im Umfang von 90 min oder eine mündliche Prüfung im Umfang von 15 - 25 min.
Die Prüfungsform wird jeweils zu Beginn der Veranstaltung festgelegt.

Klausur o. mündliche Prüfung 1 30h 1
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Molekulare Biotechnologie / Master of Science [FsB vom 17.12.2012 mit Änderungen vom 01.08.2013, 02.03.2015, 30.09.2016 und 02.07.2018] 2. ein Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.