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Modul 20-BHV-D Perception and Action

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden besitzen Fachkenntnisse in den kognitiven Neurowissenschaften und beherrschen methodische Herangehensweisen, um wissenschaftliche Fragestellungen in den kognitiven Neurowissenschaften zu bearbeiten. Dazu gehören die Konzeption und das Design von Wahrnehmungs- und Verhaltensexperimenten, die Durchführung dieser Experimente in Kleingruppen und die quantitative Analyse der Ergebnisse mittels computergestützter Programme. Die Studierenden sind in der Lage, wissenschaftliche Fragestellungen klar und strukturiert zu kommunizieren sowie gewonnene Ergebnisse zu präsentieren und kritisch zu diskutieren.

Lehrinhalte

In diesem Modul erhalten die Studierenden einen Einblick in aktuelle Themen der kognitiven Neurowissenschaften. Dabei werden ihnen zuerst die experimentellen Methoden der kognitiven Neurowissenschaften vermittelt. In Kleingruppen werden sie dann eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen zu den neuronalen Verarbeitungsmechanismen kognitiver Prozesse erarbeiten. Ein Schwerpunkt dabei wird die multisensorische Wahrnehmung und die Interaktion von Wahrnehmungs- und Handlungsabläufen darstellen. Dabei spielen höhere kognitive Funktionen wie Lernen, Aufmerksamkeit und Navigation/Orientierung eine zentrale Rolle. Die wissenschaftlichen Fragestellungen werden während des Moduls experimentell untersucht und quantitativ analysiert. Neben der thematischen Einführung in das Gebiet der kognitiven Neurowissenschaften ist eins der Hauptziele dieses Moduls, die wissenschaftliche Arbeitsweise von der Entwicklung der Fragestellung über die Durchführung von Kognitionsexperimenten bis hin zur Präsentation in mündlicher oder schriftlicher Form zu erlernen.

Empfohlene Vorkenntnisse

-

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Durch eine Präsentation oder ein Protokoll wird die Fähigkeit überprüft, den Ablauf der durchgeführten Versuche zu dokumentieren, die gewonnenen Daten darzustellen und die Ergebnisse zu interpretieren.
In der Klausur oder der mündlichen Prüfung wird demgegenüber die Fähigkeit zur Verallgemeinerung und Einordnung in das Zusammenhangswissen geprüft.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Perception and Action Vorlesung mit Übungsanteil SoSe 90h (45 + 45) 3 [SL] [Pr]
Perception and Action Praktikum SoSe 210h (75 + 135) 7 [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Perception and Action (Vorlesung mit Übungsanteil)

Ein Seminarvortrag von in der Regel 10-20 Minuten

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Perception and Action (Praktikum)

Präsentation:
Die erzielten Ergebnisse werden in einer medialen Form präsentiert (Dauer i.d.R. 10-20 Min.).
Protokoll:
Die erzielten Ergebnisse werden verschriftlicht (Umfang i.d.R. 5-20 Seiten).

Präsentation o. Protokoll unbenotet - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Perception and Action (Vorlesung mit Übungsanteil)

Klausur (1,5 Stunden) oder mdl. Prüfung (20 Min.). Es kann der Inhalt des gesamten Moduls abgeprüft werden.

Klausur o. mündliche Prüfung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Behaviour: From Neural Mechanisms to Evolution / Master of Science [FsB vom 15.04.2013 mit Änderung vom 17.11.2014] 2. ein Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.