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Modul 26-GL_PDG Grundlagen Philosophie des Geistes

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Aufbauend auf dem im Modul "Grundwissen Philosophie" gewonnenen Überblick über die verschiedenen Bereiche der Philosophie sollen in diesem Modul gründlichere philosophiehistorische und systematische Kenntnisse in der Philosophie des Geistes und einem verwandten Bereich der Theoretischen Philosophie (z.B. Sprachphilosophie, Wissenschaftstheorie oder Erkenntnistheorie) erworben werden. Die Studierenden sollen mit den Problemen und Antwortmöglichkeiten in diesen Teilgebieten der Philosophie vertraut gemacht werden und lernen, sich auf der Grundlage einer sorgfältigen Analyse der verschiedenen Fragen und Positionen eine begründete eigene Meinung zu bilden. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden nach, indem sie entweder ein ausgewähltes Thema in einer Hausarbeit vertiefen oder in einer Klausur oder mündlichen Prüfung ihr Wissen und Verständnis von den in den Seminaren behandelten Sachfragen zeigen.

Lehrinhalte

Das zentrale Problem der Philosophie des Geistes ist das Leib-Seele-Problem: Was ist die Beziehung zwischen mentalen Phänomenen und dem, was im Körper einer Person vorgeht? Diese Frage lässt sich in zwei Teilfragen aufspalten: 1. Hat der Mensch außer seinem Körper auch noch eine vom Körper verschiedene immaterielle Seele? 2. Welche Beziehung besteht zwischen mentalen Vorgängen und Zuständen auf der einen und z.B. Hirnzuständen auf der anderen Seite? Sind mentale Zustände von allen körperlichen Phänomenen ontologisch unabhängig? Werden sie kausal durch körperliche Phänomene determiniert? Oder sind sie vielleicht sogar mit körperlichen Zuständen identisch oder auf solche Zustände reduzierbar? Für die Beziehung zwischen Philosophie des Geistes und Erkenntnistheorie sind die Fragen zentral: In wieweit beruhen z.B. Wahrnehmung und Denken auf neuronalen Prozessen? Haben wir einen privilegierten Zugang zu unseren eigenen mentalen Zuständen? Können wir überhaupt etwas über das mentale Leben anderer wissen? Wissenschaftstheoretisch stellt sich die Frage, wie der Bereich des Geistes wissenschaftlich untersucht werden kann, ebenso wie die Frage nach der Wissenschaftstheorie der Psychologie und der Kognitionswissenschaften? Sprachphilosophisch relevant in diesem Zusammenhang die Frage nach dem Zusammenhang von Sprache und Denken sowie nach der Bedeutung mentaler Ausdrücke.
In diesem Modul wählen die Studierenden aus dem in der Lehrplanung festgelegten Angebot zwei Seminare, in denen ein Überblick über die Philosophie des Geistes und verwandte Bereiche der Theoretischen Philosophie gegeben wird.

Empfohlene Vorkenntnisse

Abschluss des Moduls "Grundwissen Philosophie". Für ein erfolgreiches Studium des Fachs Philosophie sind Englischkenntnisse erforderlich, da in einigen Seminaren der Hauptmodule englischsprachige Texte gelesen werden.
Seminare, in denen ausschließlich Englisch gesprochen wird, sind im ekVV durch einen entsprechenden Hinweis gekennzeichnet.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Seminar 1

Zur Auswahl stehen alle Seminare, die im ekVV dem Modul "Grundlagen Philosophie des Geistes" zugeordnet sind.

Seminar WiSe&SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
Seminar 2

Zur Auswahl stehen alle Seminare, die im ekVV dem Modul "Grundlagen Philosophie des Geistes" zugeordnet sind.

Seminar WiSe&SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Seminar 1 (Seminar)

Als Studienleistung im Fach Philosophie kommen in Frage: Referate, Bearbeitungen von Übungsaufgaben, Sitzungs- oder Diskussionsprotokolle sowie kurze Essays. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Das Anfertigen einer Literaturliste oder eines Thesenpapiers, eine Argumentrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes uwm. Für alle Beiträge gilt: Insgesamt dürfen von jedem Studierenden in einer Veranstaltung schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern bzw. mündliche Beiträge in einem Umfang von höchstens 10-20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 2 (Seminar)

Siehe Studienleistung bei Seminar 1.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Der geforderte Umfang beträgt: Bei Hausarbeiten ca. 4000 Wörter, bei Klausuren 90 Minuten und bei mündlichen Prüfungen 30 Minuten.

Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung 1 120h 4
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Philosophie / Bachelor [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderung vom 05.09.2016] Philosophie des Geistes: Kleines Nebenfach (fw) 3. o. 4. zwei Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.