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Modul 26-LOGIK Logik

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

In dieser zweisemestrigen Vorlesungsveranstaltung und den dazugehörigen Begleittutorien erwerben die Studierenden grundlegende Kenntnisse der Aussagen- und Prädikatenlogik. Die Studierenden lernen, aussagenlogische und prädikatenlogische Methoden anzuwenden, um umgangssprachliche Sätze zu analysieren und umgangssprachliche Argumente zu beurteilen. Außerdem erwerben Sie die Fähigkeit, gültige von nicht gültigen deduktiven Argumenten zu unterscheiden und logisch wahre Sätze zu identifizieren. Die Studierenden erwerben zudem ein Grundverständnis der Verwendung formaler Methoden in der Philosophie jenseits der Aussagen- und Prädikatenlogik. Dies geschieht durch die Auseinandersetzung mit weiteren ausgewählten formalen Theorien. In Frage kommen hier z.B. die traditionelle Syllogistik, die Modallogik, die Theorie induktiven Schließen, die Entscheidungstheorie, die Sozialwahltheorie, die Spieltheorie, die philosophische formale Semantik oder die Mengenlehre. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für die Grundideen und –annahmen der jeweils behandelten Theoriefelder, lernen die betreffenden formalen Vorgehensweisen kennen und erwerben die Fähigkeit, die relevanten Methoden auf einfache Problemstellungen anzuwenden.

In den Tutorien üben die Studierenden die Anwendung der erlernten Methoden. Grundwissen im Bereich Aussagen- und Prädikatenlogik sowie elementare Kompetenz im Umgang mit formalen Methoden aus den behandelten Theoriefeldern weisen die Studierenden durch zwei Klausuren nach, die jeweils die Inhalte eines Vorlesungsteils abprüfen.

Lehrinhalte

Die Vorlesung erarbeitet die Grundzüge der elementaren formalen Standardlogik (Aussagenlogik und Prädikatenlogik erster Stufe) einschließlich der Analyse umgangssprachlicher Sätze sowie der Beurteilung umgangssprachlicher Argumente mit aussagenlogischen und prädikatenlogischen Mitteln. Die Vorlesung erarbeitet zudem die inhaltlichen und formalen Grundlagen weiterer ausgewählter formale Theorien, die für die Philosophie zentral sind. In Frage kommen hier z.B. die traditionelle Syllogistik, die Modallogik, die Theorie induktiven Schließen, die Entscheidungstheorie, die Sozialwahltheorie, die Spieltheorie, die philosophische formale Semantik oder die Mengenlehre. Im Zentrum steht dabei die Vermittlung eines Grundverständnisses der Verwendung formaler Methoden in der heutigen Philosophie.

In den Begleittutorien werden Übungsaufgaben besprochen, die den Stoff der Vorlesungen vertiefen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Notwendigkeit von zwei Modulteilprüfungen: Da das Modul nicht in einem Semester studiert werden kann, ist es für die Studierenden einfacher, sich auf zwei Klausuren getrennt vorzubereiten. Zudem wird die bessere der beiden Klausurnoten als Modulnote gewertet.

Modulstruktur: 1 bPr, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Logik I Vorlesung WiSe 30h (30 + 0) 1
Logik II Vorlesung SoSe 30h (30 + 0) 1
Tutorium zu Logik I Tutorium WiSe 60h (30 + 30) 2
Tutorium zu Logik II Tutorium SoSe 60h (30 + 30) 2

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

s.o.

Klausur o. Portfolio mit Abschlussprüfung unbenotet 60h 2
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Veranstaltungsübergreifend

Beide Teile der Logik-Vorlesung enden mit einer 90minütigen Klausur, die von der oder dem jeweiligen Lehrenden gestellt wird. Die bessere der beiden Klausuren wird als Modulnote gewertet, d.h. die schlechtere Note geht nicht in die Berechnung der Modulnote ein. Es müssen jedoch beide Klausuren bestanden werden.
Die Klausur kann Bestandteil eines Portfolios sein, das aus mehreren Übungsaufgaben besteht, die veranstaltungsbegleitend zu Logik 1 bzw. 2 gestellt werden.

Klausur o. Portfolio mit Abschlussprüfung 1 60h 2
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Philosophie / Bachelor of Arts [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderungen vom 05.09.2016 und 15.07.2019] Kernfach (fw) 1. zwei Semes­ter Pflicht
Philosophie / Bachelor [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderungen vom 05.09.2016 und 15.07.2019] Nebenfach (fw) 3. o. 4. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Philosophie / Bachelor of Arts [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderungen vom 05.09.2016 und 15.07.2019] Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 1. zwei Semes­ter Pflicht
Philosophie / Bachelor [FsB vom 02.05.2012 mit Berichtigung vom 13.05.2016 und Änderungen vom 05.09.2016 und 15.07.2019] Nebenfach (Gymnasium und Gesamtschule) 3. zwei Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.