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Modul 40-M23_ver1 Praxissemester

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Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Auslaufendes Angebot

Neuere Version dieses Moduls

Leistungspunkte und Dauer

30 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Ziel dieses Moduls ist es, die im Studium erworbenen Kenntnisse in einem Praxiskontext anzuwenden, der einen der im Studium angebotenen Schwerpunkte repräsentiert. Die Studierenden lernen hierüber die Strukturen und Aufgaben eines konkreten Praxisfeldes näher kennen und sind in der Lage, die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Praxisfeld - unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen der jeweiligen Praxiseinrichtung - einzusetzen und zu erproben. Anders als in den Pflichtpraktika, in denen aufgrund der Zeitdauer die assistierende Praxis im Vordergrund steht, steht im Praxissemester die konzipierende bzw. forschende Praxis im Vordergrund: Die Studierenden entwickeln entweder eine Forschungsfrage, die sie in Praxiseinrichtungen der Gesundheitskommunikation bearbeiten oder sie erarbeiten ein wissenschaftlich fundiertes Konzept, das im Rahmen des Praktikums implementiert und/oder evaluiert wird. Das Praxissemester ermöglicht dadurch, im Rahmen eines längeren Praxiskontaktes die eigenständige Umsetzung einer Forschungsfrage in die Praxis bzw. die Entwicklung praxistauglicher Konzepte und soll eine Einmündung in das Berufsfeld der Gesundheitskommunikation erleichtern.

Lehrinhalte

Es werden zwei verschiedene Praktikumsformen unterschieden:

  • Konzipierende Praxis: In Absprache mit dem Praktikumsgeber werden Konzepte für die Praxis der Gesundheitskommunikation entwickelt, implementiert und/oder evaluiert
  • Forschungspraxis: In dieser Praktikumsform stehen ergebnisuacorienuactierte Untersuchungen von Praxisfeldern im Vordergrund, die sich auf konkrete, praxisorientierte Forschungsvorhaben beziehen. Hier steht vor allem die Anwendung der im Studium erlernten Methoden der empirischen Sozialforschung (qualitative und quantitative Methoden) im Vordergrund.

Für beide Praktikumsformen gilt, dass die Studierenden wissenschaftlich fundiert und durch die Betreuung der Fakultät abgesichert eigenständig arbeiten und sich mit den Rahmenbedingungen - anders als z.B. bei den Praxisprojekten - selbstständig auseinander setzen müssen. Während in den Praxisprojekten Erfahrungen mit Gruppenarbeiten gesammelt und vertieft werden, steht im Praxissemester das selbständige Arbeiten im Vordergrund.
Die Studierenden werden durch eine Lehrveranstaltung (Blockseminar) zu Beginn des Praxissemesters auf die Praxistätigkeit vorbereitet (Klärung der Forschungs- bzw. Entwicklungsfrage, der Rahmenbedingungen des Praktikumsgebers, der methodischen Umsetzung). Während des Praxissemesters werden die Studierenden durch eine Lehrveranstaltung begleitet (Präsenzveranstaltung oder Online-Seminar für Studierende, die nicht vor Ort sind), um die Erfahrungen in der Praxis systematisch zu reflektieren, Hindernisse und Hürden zu beseitigen und den Erfolg des Praxissemesters zu gewährleisten. Den Abschluss des Praxissemesters bietet ein Seminar zur Praktikumsnachbereitung, in dem die Erfahrungen reflektiert und die Forschungs- bzw. Entwicklungsfrage wissenschaftlich aufbereitet wird.
Mögliche Praktikumsgeber sind jene, mit denen auch im Rahmen der Praxisprojekte zusammen gearbeitet wird; darüber hinaus Einrichtungen, die an der Aufnahme von Praktikanten und Praktikantinnen nur dann interessiert sind, wenn diese in einem längeren Zeitraum in der Einrichtung sind (z.B. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Bertelsmannstiftung, Robert Koch-Institut). Zu Sicherung der methodischen Standards in der Begleitung durch die Praxiseinrichtungen und zur Gewährleistung eines angemessenen Rahmens wird eine Praktikumsvereinbarung zwischen Praktikumsgeber, Studiengang und Praktikumsnehmer abgeschlossen, in dem die Rechte und Pflichten aller Beteiligten festgelegt werden. Die Erfahrungen sowohl der Studierenden als auch der Praktikumsgeber werden systematisch erfasst, wie auch fakultätsseitig Kontakt zu den Praktikumsgebern während des Praktikums gehalten wird, um ggf. Schwierigkeiten rechtzeitig zu erkennen und bearbeiten zu können.

Empfohlene Vorkenntnisse

Vorausgesetzt werden Vorkenntnisse und Grundlagen der Gesundheitskommunikation, wie sie in den Modulen M 1 bis M 19 vermittelt werden.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 SL, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
1 Praktikumsvorbereitung

Blockveranstaltung zu Beginn

Seminar WiSe 30h (15 + 15) 1
2 Praktikumsbegleitung

Präsenz- oder Onlineseminar (in Abhängigkeit vom Ort des Praktikums und/oder den Rahmenbedingungen)

Seminar WiSe 60h (30 + 30) 2
3 Praktikumsnachbereitung Seminar WiSe 60h (30 + 30) 2

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Der Nachweis über das Praktikum erfolgt durch eine Praktikumsbescheinigung

540h 18
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Die Studierenden erstellen eine Ausarbeitung, die sich auf die Forschungs- bzw. Entwicklungsfrage bezieht (z.B. als Poster oder Präsentation) sowie einen zusammenfassenden Bericht, in dem die Erfahrungen der Bearbeitung der Forschungs-/Entwicklungsfrage im Praxisfeld auf ca. 10 Seiten reflektiert werden.
Die oder der Modulbeauftragte legt fest, wer die Modulprüfung abnimmt.

Projekt mit Ausarbeitung unbenotet 210h 7
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Weitere Hinweise

Bisheriger Angebotsturnus war jedes Wintersemester.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Health Communication / Bachelor of Science [FsB vom 17.10.2011 mit Änderung vom 01.03.2013 und Berichtigungen vom 15.01.2015 und 02.02.2015] 1-Fach (fw) 5. ein Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.