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Modul 40-M8 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen der Gesundheitsbildung und -beratung

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

5 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Vordergrund steht in diesem Modul der Erwerb grundlegender wissenschaftlicher Kompetenzen, konkret die Fähigkeit, sich Theoriewissen zur Gesundheitsbildung/-beratung anzueignen, theoretische Texte zu lesen und zu verstehen, unterschiedliche Theorietraditionen und relevante Theorieansätze differenziert zu betrachten, kritisch zu analysieren und zu beurteilen. Die Studierenden üben sich zugleich in einer konstruktiven Kritikkultur und in wissenschaftlicher Diskursfähigkeit. Sie ergänzen damit ihre wissenschaftliche Kommunikationskompetenz. Darauf aufbauend erfolgt eine Vertiefung analytischer Kompetenzen, indem die Studierenden sich mit den verschiedensten Interventionsstrategien im Bereich Bildung/Beratung auseinandersetzen und ihre Interventionslogik zu differenzieren lernen.
Außerdem ist eine Erweiterung der Sozialkompetenz intendiert, denn im exemplarisch vertiefenden Teil des Moduls ergänzen die Studierenden nicht nur ihre wissenschaftlich-fachliche Kompetenz, sondern arrondieren ihre methodische Kompetenz und üben sich im Fallverstehen.
Da in den Seminaren eine peer learning Kultur favorisiert wird, in der die Studierenden in Kleingruppen eigene Schwerpunkte setzen, den Lernprozess selbst steuern und die Ergebnisse vor der Lehrperson (und den KommilitonInnen) überzeugend begründen und verteidigen, wird außerdem die Fähigkeit zur Initiierung von Selbstlernprozessen sowie die Erweiterung argumentativer Fähigkeiten eingeübt.
Den Erwerb der in diesem Modul erworbenen Kompetenzen weisen die Studierenden nach, indem sie entweder ein ausgewähltes Thema in einer Hausarbeit vertiefen oder im Seminar ihr Wissen und Verständnis der in diesem Modul behandelten Sachfragen zeigen.

Lehrinhalte

Grundlegende Konzepte und Theorien der Gesundheitsbildung und beratung:

  • Begriffsdefinitionen Gesundheitsbildung und -beratung
  • Soziale Ungleichheit / Diversität und Gesundheit und Konsequenzen für Gesundheitsbildung und -beratung
  • Kernkonzepte der Gesundheitsbildung und Gesundheitsberatung: Salutogenese und Resilienzförderung, Health Literacy und Empowerment
  • Theorien des Gesundheitsverhaltens, des Lernen und Lehrens und der Beratung
  • Interventionslogik von Bildung in Abgrenzung zu Information, Aufklärung, Beratung und Therapie
  • Einblick in die Bildungs- und Beratungsforschung

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
BHC34 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen der Gesundheitsbildung und Gesundheitsberatung (bestehend aus einer Vorlesung und parallelen Seminaren mit Wahlmöglichkeit) Seminar o. Vorlesung mit Übungsanteil WiSe 120h (60 + 60) 4 [Pr]

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
BHC34 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen der Gesundheitsbildung und Gesundheitsberatung (bestehend aus einer Vorlesung und parallelen Seminaren mit Wahlmöglichkeit) (Seminar o. Vorlesung mit Übungsanteil)

Die Modulprüfung kann entweder in Form einer wissenschaftlichen Hausarbeit von 15 Seiten in einem der parallelen Seminare oder als Referat mit 5-seitiger Ausarbeitung (reflektierende Zusammenfassung der Thesen) in einem der Seminare abgelegt werden.

Hausarbeit o. Referat mit Ausarbeitung 1 30h 1
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.