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Modul 20-SM46 Verhaltensgenetik

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Durch die Einführung in die Methoden der Verhaltensgenetik und die Auswertung kleiner verhaltensgenetischer Datensätze wird der integrative Ansatz der Verhaltensgenetik besonders deutlich, der von sauberer Versuchsplanung bis hin zum phylogenetischen Ansatz der vergleichenden Verhaltensforschung reicht. Ein weiteres Augenmerk wird auf der statistischen Auswertung von verhaltensgenetischen und populationsgenetischen Daten liegen. Die didaktisch klare Darstellung auch komplexer Methoden und Themen wird in Seminarvorträgen der Modulteilnehmer, die sie kritisch miteinander diskutieren, geübt und verbessert. Daneben wird eine klare und kritische mündliche und schriftliche Darstellung der eigenen Ergebnisse geübt, um die Darstellungskompetenz zu schulen und zu verbessern. Gleichzeitig wird die grosse Variabilität und eingeschränkte Vorhersagbarkeit hochkomplexer Systeme deutlich, wie es lebende und sich verhaltende Tiere mit ihrem Genotyp und Verhaltensphänotyp sind.

Lehrinhalte

Die in diesem Modul verwendeten Methoden reichen von der Populationsgenetik, molekularen Geschlechtsbestimmung und Sequenzanalyse bis hin zum modernen vergleichenden Ansatz der Verhaltensforschung, der eine molekulare Phylogenie explizit in die Analyse von interspezifischen Verhaltensunterschieden einbezieht. Ausserdem werden Methoden zur statistischen Analyse von populationsgenetischen und verhaltensgenetischen Daten erlernt. Verhalten wird sowohl vom Genotyp des Individuums als auch durch die Umwelt entscheidend geprägt. Die Teilnehmer sollen durch einfache Versuchsdesigns lernen, wie diese Effekte experimentell getrennt werden können und die Daten sinnvoll ausgewertet werden können. Aus diesem integrativen Ansatz der Verhaltensforschung ergibt sich eine enorme Vielfalt der Fragestellungen, von denen im Kurs einige exemplarisch experimentell und theoretisch in den Seminaren bearbeitet werden.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Eines der beiden Module:
20-AM7_a - Verhalten / neuronale Mechanismen
20-AM7 - Verhalten / neuronale Mechanismen

Erläuterung zu den Modulelementen

Notwendigkeit von zwei Modulteilprüfungen:
Das Portfolio (oder das Protokoll bzw. die Präsentation) dokumentiert den Ablauf der exemplarischen Versuche und interpretiert die erzielten Ergebnisse.
In der Klausur oder der mündlichen Prüfung wird dem gegenüber die Fähigkeit zur Verallgemeinerung und Einordnung in das Zusammenhangswissen geprüft.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Verhaltensgenetik Übung mit Praktikum SoSe 300h (120 + 180) 10 [SL] [Pr] [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Verhaltensgenetik (Übung mit Praktikum)

Ein Seminarvortrag von in der Regel 10-20 Minuten

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Verhaltensgenetik (Übung mit Praktikum)

Präsentation:
Es werden die erzielten Ergebnisse in einer medialen Form präsentiert.
Protokoll:
Die erzielten Ergebnisse werden verschriftlicht.
Portfolio:
Das Portfolio besteht aus der eigenständigen Vorbereitung auf die Kurstage durch das zur Verfügung gestellte Script und die darin angegebene Literatur sowie der Durchführung und Dokumentation der bereitgestellten Versuche. Die erzielten Ergebnisse werden zudem als Präsentation in medialer Form veröffentlicht oder als Protokoll verschriftlicht.

In der Regel ist das Portfolio zu erbringen.

Portfolio o. Präsentation o. Protokoll unbenotet - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Verhaltensgenetik (Übung mit Praktikum)

Klausur (1,5 Stunden) oder mdl. Prüfung (20 Min.)

Klausur o. mündliche Prüfung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Biologie / Bachelor of Science [FsB vom 17.08.2015 mit Berichtigung vom 05.10.2015 und Änderung vom 30.09.2016] 1-Fach (fw) Verhalten und neuronale Mechanismen 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Bachelor of Science [FsB vom 17.08.2015 mit Berichtigung vom 05.10.2015 und Änderung vom 30.09.2016] Kernfach (fw) 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Bachelor of Science [FsB vom 17.08.2015 mit Berichtigung vom 05.10.2015 und Änderung vom 30.09.2016] Kernfach (fw) Strukturierte Ergänzung des fw Bachelor KF 4. o. 5. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Bachelor [FsB vom 17.08.2015 mit Berichtigung vom 05.10.2015 und Änderung vom 30.09.2016] Nebenfach (fw) 6. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Bachelor of Science [FsB vom 21.11.2011 mit Änderungen vom 15.04.2013, 17.03.2014, 17.08.2015 und 30.09.2016] 1-Fach (fw) Verhalten und neuronale Mechanismen 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Bachelor of Science [FsB vom 21.11.2011 mit Änderungen vom 15.04.2013, 17.03.2014, 17.08.2015 und 30.09.2016] Kernfach (fw) 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Bachelor of Science [FsB vom 21.11.2011 mit Änderungen vom 15.04.2013, 17.03.2014, 17.08.2015 und 30.09.2016] Kernfach (fw) Strukturierte Ergänzung des fw Bachelor KF ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Bachelor [FsB vom 21.11.2011 mit Änderungen vom 15.04.2013, 17.03.2014, 17.08.2015 und 30.09.2016] Nebenfach (fw) 6. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Master of Education [FsB vom 30.09.2016] Fortsetzung Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Master of Education [FsB vom 30.09.2016] Fortsetzung Nebenfach (Gymnasium und Gesamtschule) 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Master of Education [FsB vom 02.05.2014 mit Änderung vom 30.09.2016] Fortsetzung Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht
Biologie / Master of Education [FsB vom 02.05.2014 mit Änderung vom 30.09.2016] Fortsetzung Nebenfach (Gymnasium und Gesamtschule) 4. ein Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
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