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Modul 23-LIN-Ma3.2 Neurolinguistische Grundlagen

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

5 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, sich themenspezifische Forschungsbereiche der Neurolinguistik eigenständig anzueignen: Sie kennen die Grundlagen der funktionellen Neuroanatomie des menschlichen Sprachsystems und beherrschen in hinreichendem Maße die neuroanatomische sowie neuropathologische Terminologie. Außerdem kennen die Studierenden biologische Modelle einer vergleichenden Sicht auf Kommunikation und Sprache, sowie aktuelle Modelle zur phylogenetischen bzw. ontogenetischen Entstehung von Sprache.
Die Kompetenzen werden durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben, das Präsentieren von Aufgabenbearbeitungen, das Referieren von Texten und/oder Formate mit vergleichbarem Arbeitsaufwand, wie etwa das Erstellen von Sitzungsprotokollen, eingeübt und in ihrer Anwendung demonstriert. Die Modulprüfung dokumentiert insbesondere die Fähigkeit, die erworbenen Kenntnisse miteinander zu verknüpfen.

Lehrinhalte

Die Lehrinhalte variieren abhängig von der im Rahmen des turnusmäßigen Angebots jeweils konkret angebotenen Veranstaltung.
Beispielsweise werden die neuroanatomischen Grundlagen der Repräsentation von Sprache im Gehirn vorgestellt und auf makroskopischer Ebene neuronale Netzwerke in funktioneller Hinsicht zur Sprachverarbeitung in Beziehung gesetzt. Dabei werden grundlegende Aspekte der makroskopischen Gehirnanatomie erarbeitet, um einen sicheren Umgang mit anatomischen Strukturen zu erreichen.
Weiterhin wird die Frage nach der Entstehung von Sprache aus neurolinguistischer Perspektive behandelt, indem stammesgeschichtliche (Sprachursprung), historische (Sprachwandel) und individualgeschichtliche (Spracherwerb) Aspekte kombiniert werden. Der Sprachursprung, etwa, kann anhand des gegenwärtigen Wissensstandes zur Sprachevolution früher Hominiden und der Verwandtschaftsverhältnisse wichtiger Sprachfamilien erläutert werden. Hinsichtlich des Spracherwerbs werden gängige Theorien zum kindlichen Spracherwerb und zum Zweitspracherwerb erläutert. Vor dem Hintergrund der Kognitionsentwicklung beim Kind und in der Stammesgeschichte des Menschen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet, die einem Verständnis des Zusammenhangs von Kognition und Sprache nützen.
Außerdem werden biolinguistische Ansätze zur Beschreibung sprachlicher Phänomene vorgestellt, die nicht nur aus sprachwissenschaftlicher, sondern auch aus verhaltensbiologischer und psychologischer Sicht einen Bezug zu Handlung und Situiertheit verdeutlichen, der die Verbindung von Kognition, Kommunikation und Sprache aufzeigt.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Lehrveranstaltung 1 Seminar WiSe 60h (30 + 30) 2 [SL]
Lehrveranstaltung 2 Seminar WiSe 60h (30 + 30) 2 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Lehrveranstaltung 1 (Seminar)

Die Studierenden erarbeiten und wiederholen Inhalte der Veranstaltung anhand von Textlektüre und/oder Übungsaufgaben. Die übliche Bearbeitungszeit hat durchschnittlich einen Umfang von ca. 1-2 Stunden pro Woche.
Für ausgewiesene Übungsaufgaben ist eine lösungsansatzorientierte Bearbeitung zur Gewährleistung und Überprüfung des Lernfortschritts fristgerecht abzugeben. Studierende präsentieren nach vorheriger terminlicher und inhaltlicher Absprache mit der lehrenden Person außerdem bis zu drei Mal ausgewählte Bearbeitungen im Seminar. Dabei werden insbesondere Probleme und/oder alternative Lösungsansätze mit den anderen an der jeweiligen Seminarsitzung Teilnehmenden besprochen. Bietet eine Veranstaltung sich dafür an, kommt anstelle der bis zu dreimaligen Aufgabenbearbeitungsvorstellung auch die einmalige Vorstellung eines Textes in Form eines Kurzreferats (30-45min) inklusive kurzer schriftlicher Ausarbeitung (750-1000 Wörter) in Frage.
Neben den genannten, sind weitere Formate mit vergleichbarem Arbeitsaufwand, wie etwa das Erstellen von Sitzungsprotokollen, zum Erwerb einer Studienleistung möglich. Die in der Veranstaltung konkret zu erfüllenden Anforderungen werden von der lehrenden Person festgelegt und mit Beginn der Vorlesungszeit bekanntgegeben.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Lehrveranstaltung 2 (Seminar)

Die Studierenden erarbeiten und wiederholen Inhalte der Veranstaltung anhand von Textlektüre und/oder Übungsaufgaben. Die übliche Bearbeitungszeit hat durchschnittlich einen Umfang von ca. 1-2 Stunden pro Woche.
Für ausgewiesene Übungsaufgaben ist eine lösungsansatzorientierte Bearbeitung zur Gewährleistung und Überprüfung des Lernfortschritts fristgerecht abzugeben. Studierende präsentieren nach vorheriger terminlicher und inhaltlicher Absprache mit der lehrenden Person außerdem bis zu drei Mal ausgewählte Bearbeitungen im Seminar. Dabei werden insbesondere Probleme und/oder alternative Lösungsansätze mit den anderen an der jeweiligen Seminarsitzung Teilnehmenden besprochen. Bietet eine Veranstaltung sich dafür an, kommt anstelle der bis zu dreimaligen Aufgabenbearbeitungsvorstellung auch die einmalige Vorstellung eines Textes in Form eines Kurzreferats (30-45min) inklusive kurzer schriftlicher Ausarbeitung (750-1000 Wörter) in Frage.
Neben den genannten, sind weitere Formate mit vergleichbarem Arbeitsaufwand, wie etwa das Erstellen von Sitzungsprotokollen, zum Erwerb einer Studienleistung möglich. Die in der Veranstaltung konkret zu erfüllenden Anforderungen werden von der lehrenden Person festgelegt und mit Beginn der Vorlesungszeit bekanntgegeben.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Die Modulprüfung wird von einer der im Modul lehrenden Personen abgenommen und in Form einer Klausur von 90min in inhaltlicher Anlehnung an sowohl die besuchte Lehrveranstaltung 1 als auch die besuchte Lehrveranstaltung 2 erbracht.

Klausur 1 30h 1
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.