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Herr David Füllekruss

1. Fakultät für Erziehungswissenschaft / AG 10 - Migrationspädagogik und Rassismuskritik / Akad. Mittelbau

Aufgabenbeschreibung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 
E-Mail
david.fuellekruss@uni-bielefeld.de  
Telefon
+49 521 106-12701  
Telefon Sekretariat
+49 521 106-3320Sekretariat zeigen
Büro
Gebäude Z Z0-108 Lage-/Raumplan
Sprechzeiten

Dienstag 14 - 16 Uhr (Anmeldung im eKVV)

Termin im eKVV vereinbaren >>

3. Fakultät für Erziehungswissenschaft / AG Sprecher

Aufgabenbeschreibung

Stv. Sprecher der AG 10

 

Curriculum Vitae

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Sprachenverhältnisse in der Migrationsgesellschaft
  • Linguizismuskritische Analysen politischer Diskurse
  • Subjektivierungs- und zugehörigkeitstheoretische Perspektiven auf Sprachförderung
  • Rassismustheorie und -kritik
  • Postkoloniale Theorie

Publikationen

Füllekruss, David / Dirim, İnci (2020): Zugehörigkeitstheoretische und sprachdidaktische Reflexionen separierter Deutschfördermaßnahmen. In: Juliane Karakayalı (Hrsg.): Unterscheiden und Trennen. Die Herstellung von natio-ethno-kultureller Differenz und Segregation in der Schule. Weinheim: Beltz, S. 68 – 84.

Füllekruss, David / Dirim, İnci (2019): Zur Einführung von Deutschförderklassen im österreichischen Bildungssystem. Eine diskriminierungskritische Analyse der Bildungspläne der Bundesregierung Kurz. In: Sabine Schmölzer-Eibinger / Muhammed Akbulut / Bora Bushati (Hrsg): Mit Sprache Grenzen überwinden. Sprachenlernen und Weiterbildung im Kontext von Flucht und Migration. Münster, S. 13 – 28.

Dissertationsprojekt

„Sprache als Schlüssel zur Integration? Linguizismuskritische und postkoloniale Perspektiven auf den (integrations-)politischen Diskurs um Deutschfördermaßnahmen“ (Arbeitstitel des Promotionsprojekts)

Gegenwärtige Diskurse um Migration und sprachliche Bildung verweisen häufig implizit auf Selbstverständlichkeiten, die sich sowohl auf Zusammenhänge zwischen Sprache, Zugehörigkeit und Gesellschaft als auch auf sprachideologische Aspekte beziehen. So kommt Sprache oftmals als normierte und für gesellschaftliche Teilhabe unabdingbare Kategorie zum Einsatz, wobei meist ohne explizite Nennung die standardisierte Form des Deutschen gemeint ist. Durch eine linguizismuskritische Perspektivierung möchte ich in meinem Dissertationsprojekt hegemoniale Artikulationen um Deutschförderung nach deren ‚Kolonialität‘ befragen. Mit Blick auf institutionalisierte, nationalstaatlich verankerte sowie das Nationalstaatliche und dessen (vermeintliche) sprachliche „Identität“ reproduzierende Verordnungs- und Maßnahmenpraktiken sollen die Bedingungen, Logiken und Verhandlungen natio-ethno-kulturell-lingualer Zugehörigkeitsordnungen und darin zum Ausdruck kommende (symbolische und materielle) Ein- und Ausschlüsse analysiert werden. Ich möchte dabei genauer untersuchen, mit welchen Funktionen, Prämissen und Effekten sowie geprägt durch welche historischen Entwicklungen ‚Sprache‘ in staatlich artikulierten Maßnahmen zur Deutschförderung als zugehörigkeitsrelevantes Differenzmerkmal zum Einsatz kommt.

Erstbetreuung: Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Bielefeld)
Zweitbetreuung: Prof. Dr. İnci Dirim (Universität Wien)

Berufsbiographisches

Seit Januar 2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, AG 10 Migrationspädagogik und RassismuskritikUniversität Bielefeld

2018 - 2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogik, Fachgruppe Migration und Bildung, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

2014 - 2017: Didaktische Leitung PROSA (Projekt Schule für Alle), Wien

2012 - 2017: Masterstudium "Deutsch als Fremd- und Zweitsprache", Universität Wien

2008 - 2012: Bachelorstudium "Internationale Entwicklung", Universität Wien

Aktuelle Forschungsthemen

  • Sprachenverhältnisse in der Migrationsgesellschaft
  • Linguizismuskritische Analysen politischer Diskurse
  • Subjektivierungs- und zugehörigkeitstheoretische Perspektiven auf Sprachförderung
  • Rassismustheorie und -kritik
  • Postkoloniale Theorie
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