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Herr Dr. Jan-Hendrik Hinzke

Bild der Person

1. Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg

Aufgabenbeschreibung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 
E-Mail
jan-hendrik.hinzke@uni-bielefeld.de  
Telefon
+49 521 106-67687  
Telefon Sekretariat
+49 521 106-6984Sekretariat zeigen
Büro
OK-D-143 Lage-/Raumplan

2. Fakultät für Erziehungswissenschaft / AG 4 - Schulentwicklung und Schulforschung / Akad. Mittelbau

Aufgabenbeschreibung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 
Telefon
+49 521 106-67687  
Telefon Sekretariat
+49 521 106-6872Sekretariat zeigen
Büro
OK-D-143 Lage-/Raumplan
Briefkasten
UHG T 6 vor der Glastür zur AG 4 - bitte Empfänger angeben!

Curriculum Vitae

2005
Abitur in Schleswig-Holstein

2006-2011
Studium Lehramt Oberstufe allgemeinbildende Schulen, Universität Hamburg; Fächer: Französisch und Ev. Theologie; Abschluss: 1. Staatsexamen; Examensarbeit im Bereich der Schulpädagogik im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der "Pilotphase Gemeinschaftsschule Berlin“; Titel: „Erfahrungen externer Schulentwicklungsberater bei der Unterstützung von Steuergruppenarbeit. Eine Untersuchung an Berliner Gemeinschaftsschulen“ (erschienen 2016 im Akademikerverlag)

01/2012-01/2018
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Schulpädagogik/Schulforschung der Universität Hamburg in mehreren (Forschungs-)Projekten

01/2013-12/2015
Promotionsstipendiat der Stiftung der Deutschen Wirtschaft

10/2017
Verteidigung der Doktorarbeit an der Universität Hamburg; Titel: „Lehrerkrisen im Berufsalltag. Eine rekonstruktive Studie zur Erfahrung von und zum Umgang mit Krisen in der Alltagspraxis von Lehrpersonen“

Seit 02/2018
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-Doc) in der Wissenschaftlichen Einrichtung Oberstufen-Kolleg an der Universität Bielefeld

Aktuelle Forschungsthemen

Forschung in der Wissenschaftlichen Einrichtung Oberstufen-Kolleg:

Forschungs- und Entwicklungsprojekte "Leitbild" und "Forschendes Lernen in der Oberstufe (FLidO)" (Laufzeit Februar 2018 - Juli 2020)

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Forschung in Drittmittelprojekten:

1/2021-12/2023: „Rekonstruktive Längsschnittstudie zu Professionalisierungsprozessen im Kontext Forschenden Lernens: ein Standortvergleich (ReLieF)". Projektleitung: Dr. Jan-Hendrik Hinzke in Kooperation mit Prof. Dr. Angelika Paseka (Univ. Hamburg). Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Das Forschungsprojekt verfolgt das Anliegen, kollektive Orientierungen von Lehramtsstudierenden in Bezug auf Forschendes Lernen in zwei unterschiedlichen Formaten Forschenden Lernens zu rekonstruieren und Verläufe im Längsschnitt nachzuzeichnen. Mit Forschendem Lernen werden aktuell insbesondere im Rahmen der ersten Phase der Lehrer*innenbildung hohe Erwartungen verbunden. So soll Forschendes Lernen dazu führen, dass im Studium im Sinne einer doppelten Professionalisierung neben einer Einübung in die Unterrichtspraxis auch eine Einübung in die Forschungspraxis erfolgt. Ob und inwiefern Forschendes Lernen diesen Ansprüchen gerecht werden kann, ist bislang empirisch nicht geklärt; die zunehmende Verbreitung Forschenden Lernens in der Lehrer*innenbildung steht in einem eklatanten Missverhältnis zum Forschungsstand.

Vor diesem Hintergrund fokussiert das Forschungsprojekt zwei divergierende erziehungswissenschaftlich-schulpädagogische Umsetzungsformen, die exemplarisch für zwei divergierende Formate Forschenden Lernen in Deutschland stehen: Forschendes Lernen in Verschränkung mit einer Praxisphase (Universität Bielefeld) und Forschendes Lernen ohne Verschränkung mit einer Praxisphase (Universität Hamburg).

Im Zentrum der mittels Dokumentarischer Methode ausgewerteten Gruppendiskussionsstudie stehen Fragen danach, welche kollektiven studentischen Orientierungen in Bezug auf Forschendes Lernen sich nachzeichnen lassen, welche Kontinuitäten und Diskontinuitäten sich bezüglich des diesen Orientierungen zugrundeliegenden expliziten und impliziten Wissens sich im Verlauf der Veranstaltungen zum Forschenden Lernen zeigen und inwiefern sich diese Wissensformen und deren Relationierung je nachdem unterscheiden, welches Format Forschenden Lernens durchlaufen wird. Im Ergebnis der als Längsschnitt angelegten Studie entstehen drei Typologien, die durch die Gruppendiskussionen flankierende Interviews angereichert werden. Die Typologien werden in einem abschließenden, separaten Schritt vor dem Hintergrund der Erwartungen an Forschendes Lernen und der Ansprüche einer Professionalisierung durch Forschendes Lernen diskutiert. Dadurch leistet das Projekt einen Beitrag zum Diskurs sowohl um Forschendes Lernen im Allgemeinen als auch um Professionalisierung durch Forschendes Lernen in der ersten Phase der Lehrer*innenbildung im Speziellen.

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1/2020-6/2022: „Netzwerk Dokumentarische Schulforschung (NeDoS). Wissenschaftliche Erschließung von Schule auf Basis der Praxeologischen Wissenssoziologie“. Projektleitung: Dr. Jan-Hendrik Hinzke. Wissenschaftliches Netzwerk, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

https://uni-bielefeld.de/nedos

Das „Netzwerk Dokumentarische Schulforschung (NeDoS) – Wissenschaftliche Erschließung von Schule auf Basis der Praxeologischen Wissenssoziologie“ verfolgt das Ziel, das Konzept einer Dokumentarischen Schulforschung zu erarbeiten. Damit ist eine auf der Praxeologischen Wissenssoziologie basierende und mit der Dokumentarischen Methode operierende Forschungsrichtung gemeint, die verschiedene schulpädagogische Forschungsgegenstände wie Schule als Organisation, Schulkultur, Schulentwicklung, Unterricht, Professionalität und Professionalisierung (insbes. von Lehrpersonen und Schulleitungen) und weitere Akteursgruppen innerhalb von Schule (insbes. Schüler*innen und Eltern) in den Blick nimmt und sich dabei sowohl gegenstandsbezogenen als auch methodologisch-methodischen Fragen und Leerstellen widmet.
In schulpädagogischer bzw. auf Schule bezogener Forschung kommt seit einigen Jahren die Dokumentarische Methode vermehrt zum Einsatz. Dabei zeigt sich erstens, dass die Praxeologische Wissenssoziologie den Forschungsgegenstand mitkonstituiert, d. h. mitdefiniert, was überhaupt unter Schule gefasst wird. Zweitens wird sichtbar, dass auch die Forschung im schulischen Feld auf die Praxeologische Wissenssoziologie einwirkt, denn die praxeologisch-wissenssoziologischen Kategorien können sich durch die Reflexion von Forschungsprozessen an Schulen ebenso konstituieren wie die Dokumentarische Methode. Das Netzwerk nimmt diese Verwobenheit von gegenstandsbezogenen Erkenntnissen einerseits, grundlagentheoretischen, methodologischen und methodischen Zugängen anderseits in ihrer gegenseitigen Verschränkung in den Blick. Vor dem Hintergrund der angeführten schulpädagogischen Forschungsgegenstände werden methodologische und methodische Fragen und Leerstellen, die sich sowohl aus einer Sichtung einschlägiger Literatur als auch aus der gemeinsamen Interpretation eigenen Datenmaterials ergeben, identifiziert und behandelt.
Im Ergebnis bietet das zu erarbeitende Konzept einer Dokumentarischen Schulforschung erstens einen systematischen Überblick über den Stand praxeologisch-wissenssoziologisch angelegter schulbezogener Forschung. Das Konzept bildet zweitens die Grundlage für eine Diskussion darüber, welche Potentiale und welche Begrenzungen sich für die wissenschaftliche Erschließung des Forschungsfeldes Schule abzeichnen, wenn dieses mit den Kategorien der Praxeologischen Wissenssoziologie und unter Nutzung der Dokumentarischen Methode ausgeleuchtet wird. Dabei werden Möglichkeiten, aber auch Fragen und Leerstellen für eine künftige qualitativ ausgerichtete Schulforschung identifiziert und unter Einbezug eigener Studien konturiert.

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Seit 4/2018: „NuBil – Rezeption und Nutzung von Bildungsforschung durch Lehrpersonen”. Projektleitung: Dr. Kris Besa, Dr. Jan-Hendrik Hinzke und Dr. Johanna Otto, alle Universität Bielefeld. Gefördert durch den Forschungsfonds der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld.

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Abgeschlossen:

2016-1/2018: Leitung der Arbeitsstelle des Schulverbunds ‘Blick über den Zaun’. www.blickueberdenzaun.de

2016-2017: „Nachhaltigkeit durch Forschendes Lernen!?”. Projektleitung: Prof. Dr. Angelika Paseka, Universität Hamburg. Gefördert durch das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität der Universität Hamburg.

2013-2014: SHIP-Begleitstudie: Fortbildungsprojekt „Stärkung von Handlungssicherheit und Intuition mittels eines Praxissimulators”. Projektleitung: Prof. Dr. Angelika Paseka, Universität Hamburg. Gefördert durch die Dr. Helga Breuninger-Stiftung und die Robert Bosch-Stiftung.

2012: „Qualitative Ergänzungen zur Evaluation des Kernpraktikums (KP) und Entwicklung eines Befragungsinstruments zur Erfassung von Professionalität”. Projektleitung: Prof. Dr. Angelika Paseka, Universität Hamburg.

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Arbeitsschwerpunkte:

• Professionalisierung von Lehrpersonen und Studierenden
• Forschendes Lernen
• Professionalität von Lehrpersonen
• Schul- und Unterrichtsentwicklung
• Digitalisierung in schulischen und unterrichtlichen Kontexten
• Grundlagentheorie und Methodologie der Dokumentarischen Methode

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