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250125 Inklusive Förderung von Kindern in Armut (S) (SoSe 2016)

Inhalt, Kommentar

Aktuelle Studien verweisen auf die stetige Zunahme von Kinderarmut. Darüber hinaus belegen empirische Untersuchungen einen engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg. Diese eklatanten Befunde geben Anlass, sich als angehende Lehrkraft kritisch mit diesem gesamtgesellschaftlichen Problem auseinanderzusetzen. Folgende Fragen sollen im Seminar – auf Grundlage von Forschungsergebnissen, Praxisbeispielen und Filmmaterial – erörtert werden:
- Was bedeutet der Begriff Kinderarmut?
- Welche Auswirkungen hat die materielle Armut auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen den beiden Heterogenitätsdimensionen Armut und Behinderung?
- Über welche Bewältigungsstrategien (Coping; Resilienz) verfügen SchülerInnen in Armut?
- Welche (außer-)schulischen Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen sind effektiv bei der Förderung von SchülerInnen in Armut?
- Inwiefern kann ein inklusives Bildungssystem zur Verringerung von Kinderarmut beitragen? Welche schulischen Strukturen, Praktiken und Kulturen fördern das Wohlbefinden und die Inklusion von SchülerInnen in Armut?

Literaturangaben

Fischer, D. et al. (Hrsg.) (2013): Schule und Armut. Friedrich Jahresheft. Seelze.
Zander, M. (Hrsg.) (2011): Handbuch Resilienzförderung. Wiesbaden.
Werning, R./Avci-Werning, M. (2015): Herausforderung Inklusion in Schule und Unterricht: Grundlagen, Erfahrungen, Handlungsperspektiven. Seelze

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Modul Veranstaltung Leistungen  
25-ISP2 Differenz und Heterogenität (ISP) E1: Aufwachsen unter erschwerten Bedingungen Studienleistung
Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Studieren ab 50    
Konkretisierung der Anforderungen

Grundlegend ist eine aktive Teilnahme, d.h. eine regelmäßige und engagierte Mitarbeit, z.B. die Erarbeitung von Seminarinhalten und deren Präsentation im Plenum.
Weiterhin sollen Unterrichtsentwürfe zum Thema Armut und/oder Resilienz in Kleingruppen entworfen und am Ende des Semesters präsentiert werden.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der ersten Seminarsitzung.

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