2 Termine; Vorbesprechung und 2 thematische Schwerpunkte in 2 Präsenz-Sitzungen – ggf. über Zoom bei zu hohem Infektionsrisiko –, die inhaltlich zu einem verknüpfenden „Kunstereignis“ gebracht werden, am Montag, 04.04.2022 und 11.04.2022 jeweils von 10:15-11:45 Uhr.
Sollte der Verlauf der Corona-Pandemie keine zwei Präsenz-Sitzungen gestatten, so werden beide Sitzungen in Zoom-Sitzungen abgehalten. Hierzu wird rechtzeitig eine Rundmail versendet!
Je nach Verlauf der Corona-Pandemie, können zwei weitere (Exkursions-)Termine/eine 2-tägige Studienfahrt innerhalb der Gruppe verabredet werden.
„Ideen in der Kunst!“ documenta 15 (04.04.2022)
Alle fünf Jahre wiederkehrend an 100 Tagen können wir uns in Kassel auf einen „Kunst-Marathon“ freuen, der uns von dem gegenwärtigen Kunstgeschehen berichtet. Haben wir aber den Mut und die Muse, uns auf die „Ideen“ der internationalen zeitgenössischen Kunst einzulassen? Oder ist es reine Neugierde oder gar Voyeurismus an das irrational künstlerische „Schöne“.
Es ist einerlei, ob das eine oder andere Bedürfnis nach Kunst und Kultur uns zur großen Kunstausstellung nach Kassel führt; wir können konstatieren, die documenta ist ein etabliertes Ereignis, was der/die Kunstinteressierte nicht verpassen darf. Eins ist sicher. Kunst vermag mehr. Sie verändert den Blick auf die Welt und das nicht nur mit der lapidaren Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“
Kunst begleitet uns seit Jahrtausenden. Den Kunstbegriff verhandeln oder definieren wir je nach Zeitperiode immer neu. Welche Kunstbegriffe (?) oder Welche Kunstauffassungen (?) liegen uns zur Erörterung im Jahr 2022 vor? (Vorausschauend:) Können wir diese auf der großen Kunstschau in Kassel antreffen? Wie viel Mut und Toleranz können wir aufbringen beziehungsweise wird von uns erwartet?
Sie erhalten Einblicke (vorausschauend) in das „Verstehen und Tolerieren“ der großen Kunstschau „documenta 15“ im Jahr 2022 sowie in das internationale zeitgenössische Kunstgeschehen, um selbstständig die künstlerischen Tendenzen zu erkennen und zu zuordnen.
GEORGIA O’KEEFFE – “PIONIERIN DER AMERIKANISCHEN MALEREI“ (11.04.2022)
Georgia O’Keeffe (1887 - 1996), eine der bedeutendsten amerikanischen Malerin des 20. Jahrhunderts, sie war u. a. Modell, Muse, Gattin des berühmten Fotografen Alfred Stieglitz (1864 - 1946), der sie stets als Künstlerin wertschätzte und förderte.
2012 wurde sie in der Münchener Kunsthalle und aktuell 2022 in der Fondation Beyeler in Basel wird sie als „herausragende Persönlichkeit der modernen amerikanischen Kunst“ des 20. Jh. (nochmals) in einer Retrospektive geehrt. Getrieben von ihrem bildhaften Wahrnehmen wollte sie dieses mit anderen teilen; wie das Zitat von ihr bezeugt: „Ich habe sie gross genug gemalt, damit andere sehen, was ich sehe.“ (1926)
In der tiefergehenden Auseinandersetzung mit ihrem Werk erhalten sie Einblicke in das künstlerische Oeuvre und in den Schaffensprozess der Künstlerin, um selbstständig Antworten auf Fragen heutiger Künstlerinnen– Avantgarde geben zu können, wie auch um einen Bogen zu den heutigen Künstlerinnen schlagen zu können.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
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| einmalig | Mo | 10:15-11:45 | V2-105/115 | 04.04.2022 | |
| einmalig | Mo | 10:15-11:45 | V7-140 | 11.04.2022 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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