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250160 Wissenschaftstheorie unter besonderer Berücksichtigung der Methodologie qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden (S) (SoSe 2012)

Inhalt, Kommentar

Gemeinsam wollen wir uns im Seminar die zentralen Voraussetzungen, Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten von Methoden der Datenerhebung und Datenanalyse in den empirisch vorgehenden Sozialwissenschaften im Allgemeinen und der Erziehungswissenschaft im Besonderen erarbeiten: Dazu werden wir in einem ersten Schritt besonders danach fragen, was den Forschungsmethoden des qualitativen Paradigmas (z.B. leitfadenorientierte Interviews, Gruppendiskussionen, teilnehmende Beobachtungen in existierenden sozialen Feldern und qualitative Inhaltsanalysen (z.B. von Dokumenten) gemeinsam ist. Ebenso werden wir in einem zweiten Schritt danach suchen, was die Forschungsmethoden des quantitativen Paradigmas (z.B. Labor- und Feldexperimente, standardisierte Fragebogenuntersuchungen, Beobachtungen und Inhaltsanalysen mittels vorgegebener Kategorien) in ihren Grundannahmen und Erkenntniszielen eint. In einem dritten Schritt werden wir beide Methoden-Paradigmen mit Hilfe einer Reihe von Merkmalsdimensionen vergleichen, um die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Strategien der erfahrungswissenschaftlichen Analyse sozialer/pädagogischer Phänomene zu identifizieren. Dazu gehört auch die Beantwortung der folgenden Frage: Welche Gütekriterien sind in den beiden Paradigmen entwickelt worden, um die Qualität der Methoden wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und ihrer Ergebnisse zu gewährleisten? Abschließend soll danach gefragt werden, ob und auf welche Art und Weise Forschungsmethoden aus beiden Paradigmen derartig kombiniert werden können, dass mit ihnen ein größerer Erkenntnisgewinn erzielt wird als bei Anwendungen von Methoden aus nur einem einzige Paradigma. Die oben angeschnittenen Themenfelder werden anhand konkreter Beispiele aus empirisch sozial- bzw. erziehungswissenschaftlichen Untersuchungen anschaulich verdeutlicht und erläutert.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Master of Arts: Voraussetzung ist die Zulassung zum Master of Arts Erziehungswissenschaft

Literaturangaben

Abel, Jürgen/Möller, Renate/Treumann, Klaus Peter (1998). Einführung in die Empirische Pädagogik. Stuttgart: Kohlhammer.
Böhm-Kasper, Oliver/Schachert, Claudia/Weishaupt, Horst: Quantitative Methoden in der Erziehungswissenschaft. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2009.
Chalmers, Alan: Wege der Wissenschaft. Berlin, Heidelberg u.a.: Springer 1989.
Flick, Uwe/Kardorff, Ernst von/Steinke, Ines (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch (insbes. Kap. 4). Reinbek bei Hamburg 2000.
Rosenthal, Garbriela: Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung (insbes. Kap. 2). Weinheim/München 2005.
Schirmer, Dominique: Empirische Methoden der Sozialforschung (insbes. Kap. 2). Paderborn: Wilhelm Fink 2009 (UTB 3175).
Sedlmeier, Peter/Renkewitz, Frank: Forschungsmethoden und Statistik in der Psychologie. München u.a.: Pearson Studium 2008.
Seipel, Christian/Riecker, Peter: Integrative Sozialforschung. Konzepte und Methoden der qualitativen und quantitativen empirischen Forschung. Weinheim/München: Juventa 2003.

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-MEW2b Methodologien und Methoden empirischer Sozialforschung E1: Wissenschaftstheorie Studienleistung
Studieninformation
veranstaltungsübergreifend unbenotete Prüfungsleistung benotete Prüfungsleistung Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft / Master (Einschreibung bis SoSe 2011) ME 2.1   3/5 aktive Teilnahme , EL (u) oder (b)  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) H.3.4   scheinfähig  
Konkretisierung der Anforderungen

Aktive Teilnahme:
Mündliche Präsentation eines Referatsthemas mit nachträglicher schriftlicher Ausarbeitung im Umfang von ca. 6- bis 8 Seiten
Einzelleistung:
Mündliche Präsentation eines Referatsthemas mit nachträglicher schriftlicher Ausarbeitung im Umfang von ca. 11- bis 14 Seiten (entweder unbenotet oder benotet)

Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges