In der quantitativen Sozialforschung werden Typologien überwiegend anhand einer Kombination von Hauptkomponentenanalyse und Clusteranalyse gebildet; dies sind multivariate explorative Verfahren zur Reduzierung und Strukturierung von Daten. Diese Verfahren sind durch eine induktive Vorgehensweise gekennzeichnet, die einem Forscher erhebliche Ermessungsspielräume bei der Auswahl einer empirischen Lösung lassen. Die Hauptkomponentenanalyse ist ein variablenbezogenes und die Clusteranalyse ein objektorientiertes Verfahren. Der Unterschied liegt in der Zielsetzung: Das Ziel eines variablenbezogenen Verfahrens wie der Hauptkomponentenanalyse ist die Spezifizierung und Überprüfung von kausalen Beziehungen zwischen Variablen, das Ziel von objektbezogenen Verfahren wie der Clusteranalyse dagehen ist das Auffinden einer empirischen Typologie. In dem in dem Seminar vorgestellten Verfahren werden diese beiden Vorgehensweisen sinnvoll miteinander kombiniert. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars ist der Vergleich von explorativen Typologien im Längsschnitt.
Anderberg, M.R. (1973). Cluster Analysis for Applications. New York, London: Academic Press.
Jackson, J.E. (1991). A user's guid to principal components. New York u.a.: Wiley.
Jolliffe, I.T. (1986). Principal Component Analysis. New York u.a.: Springer.
Kaufmann, R.L. (1985). Issues in Multivariate Cluster Analysis. Some Simulation Results. Sociological Methods and Research, 13, S. 467-486.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| einmalig | Fr | 14-16 | K6-127 | 17.10.2003 | Vorbesprechung + Blöcke n.V. |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | Wahl | |||||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | H.3.4 |