Start my eKVV Studieninformation Lernräume Prüfungsverwaltung Anmelden

250066 Berufsfeldbezogene Praxisstudie (BPSt) im Fach Bildungswissenschaften (BiWi): Projekt "Schule für alle": Einzelfallhilfe bei benachteiligten Kindern (Persönl. Anmeldung!) (BiWi - G ISP) (S+BPS) (SoSe 2018)

Kurzkommentar

Projekt (=Berufsfeldpraktikum E2 + E3, Dauer 2 Semester)
Für die Teilnahme am Projet "Schule für alle" ist eine persönliche Anmeldung bei Brigitte Kottmann erforderlich (Raum Q1-145)

Inhalt, Kommentar

Das Seminar ist die verpflichtende Begleitveranstaltung für Studierende, die im Projekt „Schule für alle“ mitarbeiten und nur für diese geöffnet. Bezogen auf die Praxiserfahrungen werden verschiedene Themen, Förderkonzepte und Handlungsstrategien erarbeitet, die sich an der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und den konkreten Problemen der Kinder orientieren. Weitere Schwerpunkte bilden die Reflexion der Einzelfallarbeit im jeweiligen Team sowie der interkollegiale Austausch.
Für Studierende der Bildungswissenschaften mit ISP bedeutet dies, dass die einjährige praktische Arbeit mit dem Kind und die zwei Semester dauernde Teilnahme am Seminar (E2 und E3) als Berufsfeldpraktikum angerechnet wird. Für die Modulprüfung wird ein etwa 10-seitiger Bericht verfasst, der ein Portrait des Kindes, eine Darstellung der gemeinsamen pädagogischen Arbeit sowie eine Theorie-Praxis-Reflexion beinhaltet. Es besteht die Möglichkeit, die Bachelorarbeit an einen inhaltlich relevanten Aspekt des Projekts anzuknüpfen.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Bitte melden Sie sich vorab einmal bei mir (z.B. per Mail oder in der Sprechstunde), damit wir die Rahmendaten der Teilnahme persönlich klären können.

Literaturangaben

• Kottmann, Brigitte: Das Bielefelder Projekt „Schule für alle“: Prävention von Selektion und Förderung benachteiligter Kinder durch Studierende. In: Heinzel, Friederike, Garlichs, Ariane / Pietsch, Susanne (Hrsg.): Lernbegleitung und Patenschaften. Reflexive Fallarbeit in der universitären Lehrerausbildung. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2007, S. 32-42
• Kottmann, Brigitte: Für den Umgang mit Heterogenität im Studium sensibilisieren. Das Bielefelder Projekt „Schule für alle“. In: Pädagogik 12/2007, S. 30f.
• Kottmann, Brigitte: „Schule für alle“ – ein Projekt zur Förderung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen. In: Rohlfs, Carsten / Harring, Marius / Palentien, Christian (Hrsg.): Kompetenz – Bildung. Soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2014 (2. Auflage), S. 375-384

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  

Zeige vergangene Termine >>

Klausuren

  • Keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-BiWi-BPSt-ISP Berufsfeldbezogene Praxisstudie Diagnostik und Förderung E2: Methoden der Diagnose, Differenzierung und individuellen Förderung in ausgewählten Handlungsfeldern Studienleistung
Studieninformation
E3: Berufsfeldbezogene Praxisstudie (Praxisphase und vorbereitende und/oder begleitende Veranstaltung) unbenotete Prüfungsleistung
Studieninformation
25-BiWi11 Berufsfeldbezogene Praxisstudie Diagnostik und Förderung E2: Methoden der Diagnose, Differenzierung, individueller Förderung und Leistungsbeurteilung Studienleistung
Studieninformation
E3: Berufsfeldbezogene Praxisstudie (Praxisphase und vorbereitende und/oder begleitende Veranstaltung) unbenotete Prüfungsleistung
Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

Im Projekt „Schule für alle“ übernehmen Studierende die einjährige individuelle Förderung eines „auffälligen“ Kindes, das sich in einer schwierigen Lern- und/oder Lebenssituation befindet. Die Förderung hat einen zeitlichen Umfang von etwa 2- 3 Zeitstunden pro Woche.
In der Regel handelt es sich dabei um sozial benachteiligte Grundschulkinder (häufig nichtdeutscher Herkunft), bei denen die Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, d.h. eine mögliche Markierung, die mit einer Überweisung zu einer Förderschule verbunden sein kann, vermieden werden soll.
Zu der Förderung gehören Hospitationen am Unterricht, Gespräche mit der jeweiligen Klassenlehrkraft, Einzelförderstunden, eine Begleitung im Unterricht, aber auch Ausflüge und außerschulische Aktivitäten. Die Zeiten richten sich nach den Möglichkeiten der Studierenden, eine gewisse Flexibilität ist jedoch wünschenswert.

Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges