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250161 Sonderpädagogik im Nationalsozialismus (BS) (WiSe 2017/2018)

Kurzkommentar
TN Begrenzung 30 aufgrund der Größe der Lernwerkstatt
Einrichtung
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Art(en) / SWS
BS / 2
Zeitraum
09.10.2017-02.02.2018
Voraussichtl. Wiederholung

Lehrende

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Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
einmalig Mo 10-18 T0-218 05.02.2018 Lernwerkstatt
einmalig Di 10-18 T0-218 06.02.2018 Lernwerkstatt
einmalig Mi 10-18 T0-218 07.02.2018 Lernwerkstatt
einmalig Do 10-16 T0-218 08.02.2018 Lernwerkstatt

Klausuren

  • keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul (Studienmodell 2011) Veranstaltung Leistungen  
25-ISP1 Grundfragen der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik E2: Die Geschichte der Heil- und Sonderpädagogik unter besonderer Berücksichtigung des Förderschwerpunktes Lernen Studienleistung
Studieninformation
25-ISP1_2 Grundfragen der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik sowie der Heterogenität und individuellen Förderung E2: Die Geschichte der Heil- und Sonderpädagogik unter besonderer Berücksichtigung des Förderschwerpunktes Lernen Studienleistung
Studieninformation

Die Angaben in der Tabelle ergeben sich aus der Zuordnung zu einem Modul und der entsprechenden Modulbeschreibung. Bei den angegebenen "Leistungen" können Wahloptionen der Studierenden bestehen; Auskunft hierüber gibt ebenfalls die Modulbeschreibung.

Allgemeine Anforderungen bei Lehrveranstaltungen:

Die Anforderungen an die aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2002) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.

Inhalt, Kommentar

Die Zeit des Nationalsozialismus wird von der sonderpädagogischen Historiographie als Leerstelle begriffen, in der ein Stillstand der Entwicklung stattfand und die Sonderpädagogik wie die Sonderschule durch die rassenhygienischen Bestrebungen des NS-Staats bedroht waren. Im Seminar wird auf der Grundlage von Quellenforschung eine andere Sicht der Zusammenhänge entwickelt.

In der Auseinandersetzung mit dem führenden Hilfsschullehrer in der NS-Zeit, Karl Tornow, wird gezeigt, wie sich die Sonderpädagogik in den Dienst der nationalsozialistischen Ideologie gestellt und die Hilfsschule, die heutige Sonderschule für Lernbehinderte, als „Sammelbecken für erbkranken Nachwuchs“ neu gerechtfertigt hat. Im Seminar werden die Biographie und die Rezeption Tornows in der Sonderpädagogik erarbeitet, die gesetzlichen Grundlagen für die Zwangssterilisation der „angeboren Schwachsinnigen“ in der NS-Zeit dargestellt, der vor allem Hilfsschülerinnen und -schüler zum Opfer fielen, ein Propagandafilm des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP zum Thema „Erbkrank“ gezeigt, Einblicke in Praxismaterialien für den Unterricht in der Sonderschule und für die Sonderschulauslese gegeben sowie die beanspruchte Bedeutung der Sonderschullehrer und der Sonderschule für die Umsetzung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses aufgezeigt.

Als Arbeitsformen sind im Seminar Plenumsdiskussionen, Partner- und Kleingruppenarbeit vorgesehen. Grundlage für die Seminararbeit stellt ein Reader dar, der am ersten Seminartag im Seminar verkauft wird. Für die aktive Teilnahme ist die Durcharbeitung aller Readertexte und die mündliche Präsentation eines Teils des Schulbuches „Erbe und Schicksal“ im Seminar erforderlich.

TeilnehmerInnen
registrierte Anzahl : 27
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer/innen.
eKVV Teilnehmermanagement :
Bei dieser Lehrveranstaltung wird das eKVV-Teilnehmermanagement genutzt.
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Teilnehmerbegrenzung :
Begrenzte Anzahl TeilnehmerInnen: 30
Abruf der Liste der Teilnehmer/innen :
Lehrende und ihre Sekretariate können sich die Liste der im eKVV registrierten Teilnehmer/innen über die passwortgeschützen eKVV Seiten abrufen: Meine Veranstaltungen
Falls Sie noch keinen BIS Zugang besitzen oder generelle Hinweise zum Abrufen und zum Umgang mit den Teilnehmerlisten suchen nutzen Sie unsere Hilfeseite
Dort finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie aus einer Teilnehmerliste die Ergebnisliste für die Prüfungsdokumentation erstellen und wie Sie diese an die Prüfungsämter übermitteln können.
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Adresse :
WS2017_250161@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die VeranstaltungsteilnehmerInnen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die TeilnehmerInnen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_101796926@ekvv.uni-bielefeld.de
Reichweite :
27 Studierende direkt per E-Mail erreichbar
Hinweise :
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende :
Dienstag, 26. September 2017 
Letzte Änderung Zeiten :
Donnerstag, 31. August 2017 
Letzte Änderung Räume :
Donnerstag, 31. August 2017 
Sonstiges
Link auf diese Veranstaltung
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