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300138 Organisierter Schrecken (S) (SoSe 2018)

Inhalt, Kommentar

Der Terminus „Schrecken“ bezieht sich in allgemeiner Hinsicht auf Gefühlszustände, die von Entsetzen und Angst bestimmt sind. Dabei lässt sich auch oft ein organisierter Hintergrund erkennen, wenn z.B. Personen bewusst erschreckt und in Entsetzen versetzt werden sollen, wie im Falle von Halloween, Horrorclowns, spezifischen Filmgenres etc. Ein derart gelagerter Schrecken lässt sich neben der reinen Individualebene aber auch im größeren sozialen und damit gesellschaftlichen Kontext konstatieren. Als paradigmatisch für die gesellschaftliche Versetzung in Angst können sowohl in historischer als auch aktueller Perspektive terroristische Anschläge gesehen werden; ganz im Sinne des zur Zeit der französischen Revolution geprägten règne de la terreur. Während sich Terrorakte in der Vergangenheit durch eine stark formalisierte Organisation und national zentrierte Anschlagsorte charakterisieren lassen, wie bspw. bei den Assassinen oder der Roten Armee Fraktion, sind vor allem neuerliche terroristische Angriffe à la al-Quaida oder Daesch transnational und durch eher lose organisationale Kopplungen bis hin zu „organisationslosen“ selbstradikalisierten Individualtätern geprägt. Vor diesem Hintergrund kann die Frage nach der Organisation und/oder der Organisiertheit dieser Form des Terrorismus gestellt werden. Dieser Frage will sich das Seminar widmen und anhand von theoretischen wie empirischen Texten unterschiedliche Organisationsformen des (vornehmlich islamistisch geprägten) Terrorismus untersuchen. Eine Leitfrage des Seminars besteht darin, ob es überhaupt so etwas wie eine Organisationsform des Terrorismus gibt und ob bisherige Begriffe und Konzepte, wie traditional-hierarchische Organisation, lose gekoppelte Systeme oder Netzwerke, analytisch tragfähig sind.

Allgemeine Hinweise zum Seminar
Die Seminarlektüre besteht mindestens zur Hälfte aus englischsprachiger Literatur. Das regelmäßige Lesen der zu besprechenden Texte sowie eine aktive Diskussionsbereitschaft wird erwartet. Sollten Sie sich nicht in der Lage sehen diesen grundlegenden Anforderungen regelmäßig gerecht werden zu können, sollten Sie diese Veranstaltung nicht besuchen.

Hinweise zur Studienleistung
Die Studienleistung besteht aus dem regelmäßigen (d.h. wöchentlichen) Verfassen von mindestens einer Diskussionsfrage im Lernraum zu den jeweiligen Textteilen der Seminarsitzungen sowie aus der Übernahme einer Sitzungsmoderation oder aus dem Verfassen eines Ergebnisprotokolls; letzteres ist erst dann möglich, wenn alle Moderationstermine vergeben sind. Die verbindliche Übernahme einer Sitzungsmoderation erfolgt spätestens zu Beginn der zweiten Sitzung. Insofern sollten Sie sich nur dann zur Übernahme einer Moderation bereit erklären, wenn Sie auch tatsächlich beabsichtigen diese Veranstaltung zu besuchen.

Hinweise zur Prüfungsleistung
Die Prüfungsleistung wird zusätzlich zur Studienleistung in Form einer Hausarbeit abgelegt. Die Hausarbeit sollte dabei einen Bezug zum Seminarkontext aufweisen und ist bis spätestens zum 30.09.2018 in schriftlicher und digitaler Version abzugeben. Der Umfang der Hausarbeit beträgt 15 Textseiten; formale Anforderungen und Leitlinien werden im Lernraum hinterlegt. Das Anfertigen eines Exposés ist im Vorfeld der geplanten Hausarbeit verbindlich. Bei Problemen bzgl. der Erarbeitung einer adäquaten Fragestellung bin ich Ihnen gerne im Rahmen einer Sprechstunde behilflich – eine grobe thematische Eingrenzung/Rahmung sollte hierfür allerdings schon vorliegen.

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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
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Konkretisierung der Anforderungen
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